Corona-Krise - Auswirkungen auf den Handel

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Die Corona Krise trifft natürlich auch die Innenstadt mit voller Härte. Zuerst der Lockdown, und einbrechenden Frequenzen, jetzt viele Sicherheitsmaßnahmen die eingehalten werden müssen. Wie es dem Welser Handel in dieser schwierigen Zeit geht?

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Kommentare:
  1. odin de Haag sagt:

    traurig …

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Der in diesem Jahr abgesagte Eurovision Song Contest wird am 22. Mai 2021 nachgeholt. Die beiden Halbfinalshows in Rotterdam sind für den 18. und 20. Mai kommenden Jahres geplant, teilten die verantwortlichen niederländischen TV-Sender am Montag mit. Am Veranstaltungsort ändert sich nichts. Das 65. Wettsingen hätte in diesem Jahr im Mai stattfinden sollen, war aber wegen der Coronakrise abgesagt worden. Die Niederlande standen als Austragungsort fest, nachdem Duncan Laurence im vergangenen Jahr den Wettbewerb mit seinem Song “Arcade” für sein Land gewonnen hatte. Mindestens 17 Länder wollen im nächsten Jahr dieselben Kandidaten nach Rotterdam schicken, die auch schon in diesem Jahr antreten sollten. Allerdings schreiben die Regeln vor, dass alle Interpreten ein neues Lied präsentieren müssen. Für Österreich wird daher Vincent Bueno an den Start gehen

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Mittlerweile sind nur mehr 800 Menschen in Österreich aktiv an Corona erkrankt. Gesundheitsminister Rudolf Anschober zeigt sich erleichtert: “Bereits fünf Bundesländer ohne Corona-Patienten in Intensivstationen.”

"Fünf Bundesländer ohne Corona-Patienten in Intensivstationen"

Die beiden Unternehmen hatten bereits erklärt, die Zulassung für das Mittel könne schon in der ersten Hälfte 2021 erteilt werden statt wie zunächst avisiert im zweiten Halbjahr. Großbritannien steht einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor dem Abschluss eines Kaufvertrags für 60 Millionen Einheiten eines potenziellen Covid-19-Impfstoffs. Dabei gehe es um eine noch zu entwickelnde Arznei des Pharmafirmen Sanofi und GlaxoSmithKline, berichtete die “Sunday Times” am Sonntag. Die Vereinbarung habe ein Volumen von rund 550 Millionen Euro. Klinische Tests mit dem Impfstoff-Kandidaten sollen im September beginnen. Die beiden Unternehmen hatten bereits erklärt, die Zulassung für das Mittel könne schon in der ersten Hälfte 2021 erteilt werden statt wie zunächst avisiert im zweiten Halbjahr. Derzeit sind mehr als 100 potenzielle Impfstoffe weltweit in der Entwicklung. Viele Regierungen sind mit Pharmafirmen schon Kaufverträge eingegangen, obwohl offen ist, ob die jeweiligen Mittel wirksam sein werden. Dahinter steht die Sorge, für die eigenen Bürger keinen Impfstoff zu haben, weil es nach einer erfolgreichen Entwicklung zunächst wohl nicht gelingen wird, nahezu zeitgleich genügend von der Arznei für die Weltbevölkerung zu produzieren.

Zeitung: London vor Impfstoff-Deal mit Sanofi/GSK

Der SPÖ geht es mit dem Impfen gegen Corona zu langsam. In einer Sondersitzung des Nationalrats heute, Mittwoch, forderte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner in einer “Dringlichen Anfrage” Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) auf, das “Impf-Chaos und Schneckentempo” zu beenden. Rendi-Wagner: “Habe 110.000 Impfungen selbst verimpft” Rendi-Wagner begann mit scharfer Kritik am “zögerlichen” Impfstart, für den die Regierung verantwortlich sei. Menschen, aber vor allem Ärzte und Apotheker “brauchen Klarheit”, bereits jetzt seien sie Anlaufstelle für die Fragen der Bevölkerung. 110.000 Impfungen habe Rendi-Wagner “selbst verimpft, ich rede nicht nur darüber”. Von Gelbfieber bis Masern und Grippe sei viel dabei gewesen. “Und die Menschen haben viele Fragen.” Diese gelte es kompetent und ehrlich zu beantworten. Nur so könne eine freiwillige Impfentscheidung getroffen werden. Jeder Tag, der nun vergeht, komme dem Virus zu gute. Es könne sich verändern und noch schädlicher werden. Deshalb sei das aktuelle Chaos gefährlich, dies führe zudem zu Misstrauen in der Bevölkerung. Das Abwarten bei der Verimpfung sei somit nicht tolerierbar. Dies sei “ein grober Kunstfehler”. An Gesundheitsminister Anschober (Grüne) gerichtet sagte Rendi-Wagner: “Das mag ungewohnt klingen von einer Oppositionspartei aber ich möchte, dass Sie Erfolg haben.” Alles andere könne man sich nicht leisten. Anschober: Kommende Wochen werden noch schlimmer Anschober meldete sich im Anschluss zu Wort und begann mit einer schlechten Nachricht: “Ich glaube, dass wir in den nächsten Wochen eine noch schwierigere Phase haben werden.” Die britische Mutation sei hochansteckend, das werde die Zahl der Infizierten in die Höhe treiben.Deshalb sei es nun essentiell, die Impfung voranzutreiben. Diese laufe gut an, seit Lieferung der Impfstoffe habe sich viel getan, der Weg sei aber noch weit. Andere Länder kämpfen nun ebenfalls mit der neuen Variante, so Anschober, der Irland als Beispiel nennt. Zudem werde in den nächsten Tagen verstärkt geprüft, wie verbreitet die britische Mutation bereits im Land verbreitet ist. Von anfänglich vier Fällen sei man aktuell bei 70 Verdachtsfällen. Bei der Beantwortung der an sein Ministerium gestellten Fragen wiederholte Anschober unter anderem einmal mehr, dass man gut im Zeitplan liege und die Lieferung der Impfstoffe gut vorangehe. “Jetzt haben wir den Impfstoff, nützen wir gemeinsam diese große Chance”, erklärte Anschober zum Ende seiner Ausführungen. Anschober hatte der SPÖ zudem vorgeworfen, “nicht besonders korrekt” und populistisch zu argumentieren. Das Tempo der Impfung in Österreich und europaweit werde alleine durch Zulassung und Lieferung von Impfstoffen bestimmt. Aussuchen werden sich die Betroffenen ihren Impfstoff allerdings nicht können, wie Anschober betonte. “Ja spürt’s ihr euch noch?” “Ja spürt’s ihr euch noch, so zu agieren und von einer großen Chance zu reden?”, fragte SPÖ-Abgeordneter Philip Kucher in Richtung Regierung. Es gehe Türkis-Grün nur um Fotos und Pressekonferenzen und nicht um die notwendige Planung. FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl (FPÖ) erklärte die Regierung zu “Lockdown-Fetischisten”. Auch Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger übte Kritik an der “Inszenierung” der Regierung und ihrem “mangelhaften Führungsstils”, der sich in der Pandemie offenbare. “Je länger Sie schwadronieren, desto mehr ist schiefgelaufen in Ihrem Ressort.” “Es gibt einen Impfplan”, betonte ÖVP-Gesundheitssprecherin Gabriela Schwarz, jetzt seien zunächst Hochrisikogruppen und das Gesundheitspersonal dran. Alle, die sich impfen lassen wollen, bekämen die Gelegenheit dazu, versicherte sie. Raab bekommt neue Agenden Außerdem wird in der Sitzung eine Änderung des Bundesministeriengesetzes von den Koalitionsfraktionen eingebracht – damit sollen die Familien- und Jugendagenden nach der jüngsten Regierungsumbildung aus dem Arbeitsressort ins Kanzleramt zu Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) wandern. In der Nationalratssondersitzung am Donnerstag wird die Novelle dann dem Verfassungsausschuss zugewiesen, beschlossen wird sie im nächsten regulären Plenum am 20. Jänner.

Anschober zu Virus-Mutation: Kommende Wochen werden schlimm

90.000 Besucher werden auch heuer wieder erwartet – bei der Energiesparmesse in Wels. Von Freitag bis Sonntag zeigen rund 800 Aussteller alles Wissenswerte sowie Trends rund um die Themen Bauen und Sanieren. Ein Besuch – ein Muss also für jeden Häuselbauer oder Sanierer.

Er gilt als einer der klügsten Menschen im britischen Pop, und manchmal zeigt er das auch ganz gern. Jarvis Cocker – zwischen 1978 und 2013 Frontmann von Pulp, der Nummer drei in der 90er-Jahre-Hierarchie hinter Blur und Oasis – hat sein neues Bandprojekt selbstverliebt (oder selbstironisch) JARV IS… betitelt. Er kann sich mit “Beyond The Pale” solche Schrullen immerhin leisten. Denn das Comeback des inzwischen 56 Jahre alten Songschreibers mit der Kassenbrille ist eines der geglückten und beglückenden Sorte. Die Platte enthält zwar lediglich acht Songs in 40 Minuten Laufzeit, doch die haben es in sich. Cockers immer schon eindrucksvolle Baritonstimme schwebt majestätisch über erlesenen Melodien, die Lieder erinnern an 60er-Jahre-Epen von Scott Walker, an David Bowie, Roxy Music oder den jungen Leonard Cohen (besonders im Opener “Save The Whale”). Die Stücke beleihen aber auch eigenwillige Electropop-Helden wie Pet Shop Boys, Sparks oder Yello. Und doch ist der Sound von “Beyond The Pale” stets originell. Wenn Cocker in “Must I Evolve?” gegen die Bandmusikerinnen Serafina Steer und Emma Smith ansingt, dann klingt das wunderbar britisch nach den großen Pulp-Tagen mit Nummer-eins-Alben wie “Different Class” (1995) und “This Is Hardcore” (1998). Es fällt auf, dass dieser Performer nichts verlernt hat, auch wenn man zuletzt wenig von ihm hörte – etwa mit dem Duoalbum “Room 29” neben Chilly Gonzales vor drei Jahren. Die meisten Songs von JARV IS… – neben Indie-Rock auch Pianopop, Jazz, Funk und House – hätten erst auf der Bühne Gestalt angenommen, heißt es vom Label Rough Trade. Aus reinen Studioskizzen wurden komplexe Klanggemälde wie “Sometimes I Am Pharaoh”, “Swanky Modes” oder “Children Of The Echo”. Mit Jarvis Cocker ist also wieder zu rechnen. Und das mit der anfangs erwähnten, etwas gespreizten Selbstironie kennt man ja auch schon lange von ihm: “I am not Jesus/though I have the same initials”, sang der Brite 1998 im brillanten Lied “Dishes”.

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