Durchgang Freiung - Stadtplatz vorübergehend gesperrt

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Durchgang Theater Kornspeicher vorübergehend gesperrt.

Wegen Renovierungsarbeiten ist der Durchgang Theater Kornspeicher (von der Freiung zum Stadtplatz) voraussichtlich bis Ende Juli gesperrt. Der Zugang zum Park ist jedoch über den Stadtplatz möglich.
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Ein Tiger, der in Indien drei Menschen getötet haben soll, ist eingefangen worden und soll den Rest seines Lebens eingesperrt bleiben. Die männliche Raubkatze sei “zu gefährlich”, um weiter in Freiheit zu leben, teilten die Behörden im Bundesstaat Madhya Pradesh am Wochenende mit. Der fünfjährige Tiger habe wiederholt Menschen und Vieh attackiert. Das Tier befindet sich seit Samstag in einem Zoo von Bhopal, der Hauptstadt von Madhya Pradesh. Es ist dort isoliert untergebracht. Der Tiger wird von indischen Medien “Vagabund” oder “Nomade” genannt, weil er vor einigen Jahren die mehr als 500 Kilometer lange Strecke vom Bundesstaat Maharashtra in den Bezirk Betul in Madhya Pradesh zurückgelegt hatte. Nach dieser weiten Reise war der Tiger schon einmal Ende 2018 gefangen genommen und zwei Monate lang eingesperrt gehalten worden. Anschließend bekam er einen Halsband mit Sender verpasst, um seine Wege verfolgen zu können, bevor er wieder ausgesetzt wurde. Die Behörden hatten ein Tigerreservat und auch einen Nationalpark als ständige Aufenthaltsorte für “Vagabund” bestimmt, doch er streunte immer wieder aus diesen Gebieten heraus. Dem Tiger seien “mehrere Chancen” gegeben worden, wieder in der Wildnis zu leben, doch er sei immer wieder in die Wohngebiete von Menschen eingedrungen, sagte der oberste amtliche Wildhüter von Madhya Pradesh der Nachrichtenagentur AFP. Deshalb sei seine permanente Gefangenschaft nun “die einzige Option”. Indien ist die Heimat von etwa 70 Prozent der weltweit existierenden Tiger. Die Tigerpopulation im Land nahm nach den jüngsten offiziellen Zahlen zwischen 2006 und 2018 um mehr als das Doppelte zu – von 1411 auf 2967. Die natürlichen Lebensräume der Raubkatzen sind allerdings durch die Ausbreitung des Menschen in den vergangenen Jahrzehnten stark geschrumpft, was immer wieder zu tödlichen Zusammenstößen zwischen Mensch und Tiger führt. Fast 225 Menschen wurden laut amtlichen Zahlen zwischen 2014 und 2019 in Indien von Tigern getötet. Umgekehrt wurden zwischen 2012 und 2018 mehr als 200 Tiger durch Wilderer oder elektrische Drähte getötet.

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Die Corona-Kommission hat in ihrer Sitzung am Donnerstagnachmittag die Ampel für zehn weitere Bezirke auf orange gestellt, weil sie dort ein hohes Infektionsrisiko sieht. Bemerkenswert ist, dass die niederösterreichischen Bezirke Gmünd, Melkund Waidhofen an der Thaya direkt von Grün auf Orange gestellt wurden. Wien blieb orange (hohes Risiko). Rot ist nach wie vor kein Bezirk in ganz Österreich. Fünf weitere niederösterreichische Bezirke – Krems Stadt, Wiener Neustadt Stadt, Gänserndorf, Korneuburg und Krems Land – wurden von Gelb auf Orange umgeschaltet, ebenso die Tiroler Bezirke Landeck und Schwaz. Zwölf Bezirke, nämlich Güssing und Neusiedl am See im Burgenland, Scheibbs und Tulln in Niederösterreich, Ried im Innkreis in Oberösterreich, Hallein und Sankt Johann im Pongau in Salzburg, Leibnitz, Liezen, Murau und Hartberg-Fürstenfeld in der Steiermark sowie Kitzbühel in Tirol, sind nun Gelb (mittleres Risiko) statt Grün (geringes Risiko). Dazu wurde die Risikoeinschätzung in Vorarlberg umgestellt: Dort werden in Zukunft Regionen statt bisher Bezirke eingeschätzt. Das neue geografische Modell sei in der Kommission einstimmig angenommen worden. Demnach ist die Region Rheintal/Walgau mit den Gemeinden Altach, Bildstein, Bludenz, Bludesch, Bregenz, Buch, Dornbirn, Düns, Dünserberg, Feldkirch, Frastanz, Fraxern, Fußach, Gaißau, Göfis, Götzis, Hard, Höchst, Hohenems, Hohenweiler, Hörbranz, Kennelbach, Klaus, Koblach, Laterns, Lauterach, Lochau, Ludesch, Lustenau, Mäder, Meiningen, Möggers, Nenzing, Nüziders, Rankweil, Röns, Röthis, Satteins, Schlins, Schnifis, Schwarzach, Sulz, Thüringen, Übersaxen, Viktorsberg, Weiler, Wolfurt, Zwischenwasser orange. Für alle anderen Regionen gilt mittleres Risiko (gelb). Für die oberösterreichischen Bezirke Gmunden, Kirchdorf an der Krems, Perg, Rohrbach, Steyr Land und Urfahr Umgebung gab es gute Nachrichten: Sie wurden von Gelb auf Grün geschaltet. Alle anderen Bezirke blieben in der Einschätzung der Kommission unverändert.

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Bis 2050 sollen alle älteren Gebäude in Europa so saniert werden, dass sie fast ohne Ausstoß von Klimagasen geheizt und gekühlt werden können. Kritik an der von den Bundesländern erarbeiteten langfristigen Renovierungsstrategie für Österreich übt nun Global 2000. Damit werden “die Klimaziele aber verfehlt und die Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie missachtet”, hieß es. “Diese Strategie ist ein Teil der österreichischen Klimastrategie und sollte zeigen, wie im Gebäudebereich die Klimaziele erreicht werden”, sagte Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von Global 2000. Das tut sie seiner Meinung jedoch nicht. “So vergeben wir die Chance, tausende Arbeitsplätze zu schaffen und die regionale Wirtschaft zu beleben.” Die Umweltschützer forderten Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) als Vorsitzenden der Landeshauptleutekonferenz auf, eine Generalüberholung der Strategie zu veranlassen. Die Umweltorganisation prüft zudem rechtliche Schritte, um eine Überarbeitung der EU-rechtswidrigen Strategie zu erreichen. Das Dokument, das die Vorgaben der Europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) erfüllen soll, ist laut Global 2000 “völlig ungeeignet”, die österreichischen Klimaziele zu erreichen. Die Strategie ist formal ein Teil des integrierten Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP). Es werden damit aber weder die Anforderungen der EPBD erfüllt noch handelt es sich um ein Dokument, das mit dem vorliegenden NEKP kompatibel ist, kritisierte die Umweltschutzorganisation. Schon die Ziele der langfristige Renovierungsstrategie seien mit nationalen Klimazielen nicht vereinbar. Gefordert sei laut EU-Gebäuderichtlinie ein Fahrplan zur Verringerung der Treibhausgase um 80 bis 95 Prozent bis 2050, rechnete Global 2000 vor. Die vorliegende Strategie ziele aber auf eine Reduktion im Ausmaß von 71 bis 85 Prozent ab und wähle damit eine deutlich unambitioniertere Bandbreite als gefordert, so die Umweltschützer. Die Ziele seien zudem unvereinbar mit dem aktuellen Nationalen Energie- und Klimaplans, der einen vollständigen Ausstieg aus fossiler Energie und Netto-Null-Emissionen bis 2050 vorsehe. Das aktuelle Regierungsprogramm der Bundesregierung verfolge sogar noch ehrgeizigere Ziele. Bis 2040 soll Klimaneutralität erreicht werden. Sowohl die Ziele des NEKP 2019, als auch das Ziel der aktuellen Bundesregierung können laut Global 2000 mit der vorliegenden Strategie somit nicht erreicht werden. Ein Grund dafür sei die zu geringe Ambition bei der Sanierungsrate. In der aktuellen Strategie sei keine Steigerung vorgesehen. Das widerspreche dem aktuellen Nationalen Energie- und Klimaplans, der eine Verdoppelung der Sanierungsrate vorsieht, klagte Global 2000.

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Nachdem am Vortag mit 175 der höchste Wert an Neuinfektionen seit Wochen registriert worden war, sind die Zahlen am Samstag wieder in den zweistelligen Bereich gerutscht. In den vergangenen 24 Stunden wurden österreichweit nach Angaben des Innenministeriums (Stand 9.30 Uhr) 82 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Mehr als die Hälfte davon betraf mit 42 Wien. 21 Fälle kamen in Niederösterreich dazu, 17 in Oberösterreich, acht in der Steiermark, je drei in Salzburg und Vorarlberg sowie zwei in Kärnten. Das Burgenland verzeichnete keine Neuinfektion. In Tirol gab es nach einer Datenbereinigung um 14 Fälle weniger als am Vortag. 19 auf Intensivstationen Es gab in Österreich bisher 21.212 positive Testergebnisse. An oder mit dem Coronavirus sind österreichweit bisher 718 Menschen gestorben, 18.911 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 99 Menschen aufgrund des Coronavirus in Spitalsbehandlung, davon 19 auf Intensivstationen. Die Stadt Wien vermeldete mit Stand Samstag, 8.00 Uhr, bisher 5.125 positive Tests. Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle betrug demnach unverändert 204. 4.333 Personen waren nach diesen Zahlen genesen. Das Dashboard des Gesundheitsministeriums gab für die Bundeshauptstadt mit Stand Samstag, 11.00 Uhr, 210 bestätigte Todesfälle an oder mit dem Coronavirus an. Quarantäne verkürzt Wer ab heute in Oberösterreich in Quarantäne geschickt wird, darf nach zehn Tagen wieder raus – sofern 48 Stunden keine Symptome auftauchen. Das berichtet der Kurier. Gültig ist die Neuerung seit heute, 1. August. Wer jedoch noch im Juli in Heim-Isolation geschickt wurden, muss die vollen 14 Tage durchhalten. Man folge damit den neuesten Empfehlungen des Bundes und des Robert-Koch-Instituts, so LH Thomas Stelzer und LHStv. Christine Haberlander am Freitag. Oberösterreich war zuletzt wegen dem Cluster in St. Wolfgang häufiger in den Medien – und auch in der Kritik. Vier Soldaten aus Langenlebarn infiziert Ein kleiner – und eng abgegrenzter – Corona-Cluster ist in der vergangenen Woche bei einer Bundesheerübung im niederösterreichischen Hollabrunnentstanden: Von nicht ganz 50 Soldaten der Fliegerabwehrtruppenschule Langenlebarn wurden mittlerweile vier positiv und acht negativ getestet. 28 Kollegen, die mit den Covid-19-Infizierten Kontakt hatten, stehen in Kontakt mit Gesundheitsbehörden. Sowohl – natürlich – die positiv Getesten als auch die Verdachtsfälle befänden sich in häuslicher Absonderung, berichtete der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Michael Bauer, am Samstag der APA. Die Übung fand im freien Gelände statt, die Soldaten hatten keinen Kontakt zu anderen Menschen – also sei das Kontakt-Tracing einfach gewesen. Getestet wurde, weil einige der Übungsteilnehmer Corona-Symptome zeigten. Erster Infizierter im Kanzleramt Im Bundeskanzleramt gibt es einen ersten Corona-Fall: Ein Supportmitarbeiter im Kabinett hat sich im privaten Umfeld angesteckt und ist positiv auf SARS-CoV2 getestet worden. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) – der routinemäßig regelmäßig getestet wird – arbeitet nicht direkt mit ihm zusammen. Alle Kontaktpersonen im Umfeld des Mitarbeiters wurden negativ getestet. Nach Bekanntwerden des positiven Testergebnisses des Supportmitarbeiters sei umgehend die Informationskette gestartet worden, teilte ein Sprecher des Kanzleramtes der APA am Samstag mit. Auch wenn alle Kontaktpersonen in seinem Umfeld negativ getestet wurden, sind die unmittelbaren Kontaktpersonen (K1) in Quarantäne. Der Dienstbetrieb sei durch den Corona-Fall nicht beeinträchtigt.

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Unter dem Eindruck landesweiter Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt haben in den USA viele Menschen dem Ende der Sklaverei vor mehr als 150 Jahren gedacht. Bei Demonstrationen anlässlich des “Juneteenth”-Gedenkens zeigten TV-Bilder Versammlungen in Städten wie Chicago oder Washington. Allein in der Ostküstenmetropole New York nahmen an mehreren Orten Tausende Menschen zu Fuß und auf Fahrrädern an Demonstrationen gegen Diskriminierung und für Gleichberechtigung teil. “Juneteenth” findet jedes Jahr am 19. Juni statt. An diesem Datum im Jahr 1865 – kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg – hatte eine entsprechende Proklamation in Texas das Ende der Sklaverei verkündet. Dieses Jahr steht der Gedenktag unter dem Eindruck der Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd Ende Mai in Minneapolis, die landesweit Massenproteste auslösten. In New York entfiel wegen der Corona-Pandemie allerdings der übliche Straßenumzug im Viertel Harlem. Bürgermeister Bill de Blasio kündigte bei einer Pressekonferenz an, dass “Juneteenth” von kommendem Jahr an ein Feiertag in der Stadt sei und dann beispielsweise Schulen geschlossen bleiben. Die Metropole folgt damit dem Bundesstaat New York und einigen anderen US-Staaten.

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