Energiesparmesse 2021 abgesagt

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Energiesparmesse 2021 abgesagt

Die Corona-Pandemie hat bereits Auswirkungen auf den Messekalender 2021. Mit der Absage der Energiesparmesse müssen die Welser im nächsten Jahr auf die Leitmesse zu den Themen Bau, Bad und Energie verzichten.

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Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) will bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie die Zusammenarbeit mit den Bundesländern koordinieren. Am Donnerstag gebe es dazu eine Videokonferenz mit den Landeshauptleuten, sagte er nach dem Ministerrat am Mittwoch. Auch mehr Grippeimpfungen für Kinder und Ältere wurden auf den Weg gebracht. In der Videokonferenz werde es darum gehen, “wie wir bestmöglich auf eine potenzielle zweite Welle reagieren wollen und wie auf regionale Ausbrüche”, sagte der Kanzler. Die Gefahr sei nicht gebannt, auch wenn man bisher besser durch die Krise gekommen sei, als andere Länder. Die in Oberösterreich gesetzten Maßnahmen angesichts der dortigen Ausbrüche begrüße man. Man wolle alles tun, “dass aus diesen regionalen Clustern nicht ein Flächenbrand in ganz Österreich wird”. Auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) betonte, dass der Cluster in Oberösterreich “ein sehr gravierender” sei, auf den man mit entsprechenden Maßnahmen reagieren müsse. Man befinde sich nach dem Abdämpfen der Infektionskurve und der schrittweisen Öffnung nun in der dritten Phase der Stabilisierung. Dass es dabei zu Ausbrüchen kommen werde, habe man immer gewusst. Kurz und Anschober berichteten von österreichweit 92 Neuinfektionen heute, Mittwoch, davon 32 in Oberösterreich und 29 in Wien. Die Situation in den Spitälern sei stabil, ebenso mit elf Fällen in den Intensivstationen. Im Ministerrat beschlossen wurde am Mittwoch die Verstärkung des Influenza-Impfprogramms. Für Kinder soll dies gratis sein, 200.000 Dosen für bestimmte Jahrgänge soll es geben. Für die Über-65-Jährigen sind 100.000 Dosen vorgesehen. In Summe steigere man damit die Impfkapazitäten um 40 Prozent, was angesichts der derzeitigen Impfquote von acht bis neun Prozent noch immer wenig sei, so der Gesundheitsminister. Gestartet wird bereits Anfang November, eine Impfpflicht soll nicht kommen. Dass die Polizei künftig nach Symptomen bei Corona-Verdachtsfällen fragen dürfen soll, verteidigte Anschober. Er hoffe auf einen Beschluss morgen, Donnerstag, im Nationalrat. Der Wunsch sei angesichts der Überlastung der Gesundheitsbehörden aus Oberösterreich gekommen, er könne ihn nachvollziehen. Auch Verfassungsrechtler Heinz Mayer habe attestiert, dass es verfassungsrechtlich unbedenklich sei, wenn die Daten an die Gesundheitsbehörden übermittelt und dann gelöscht würden.

Kurz will sich mit Ländern auf zweite Welle vorbereiten

Peter Stöger ist am Samstag als neuer Trainer von Fußball-Bundesligist Austria Wien vorgestellt worden. Die violette Ikone soll die Position für ein Jahr neben seinem Job als sportlicher Leiter bekleiden. “Ich kenne den Club natürlich gut, ich kenne die Problematik”, sage der Wiener. Unter den derzeit heiklen Voraussetzungen sei das die Ideallösung und auch “wirtschaftlich die günstigste Lösung”. Stöger wolle jedes Training selbst leiten, bis nächster Woche soll aber ein vierköpfiges Trainerteam bestellt werden, das aus zwei Fußball-Assistenten, einem Athletik- und einem Tormanntrainer bestehen soll. Die Frage nach den sportlichen Zielen könne derzeit “nicht seriös” beantwortet werden, meinte Stöger. Es gebe aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Austria und der Covid-19-Krise noch zu viele Fragezeichen. “Angst begleitet mich relativ wenig”, stellte Stöger aber fest.

Stöger als Austria-Trainer präsentiert: "Kenne den Club gut"

Sebastian Vettel will sich von den Spekulationen um ein mögliches Engagement bei Aston Martin ab der nächsten Formel-1-Saison nicht treiben lassen. “Ich fühle keinen Druck, eine schnelle Entscheidung zu treffen”, sagte der deutsche Ex-Weltmeister am Donnerstag bei einer Pressekonferenz auf dem Hungaroring. Vettel betonte erneut, dass es keinen neuen Stand gebe. “Gerüchte sind Gerüchte. Nur ein paar Tage nach Österreich hat sich nicht viel geändert. Fakt ist, dass es keine Neuigkeiten gibt.” Vettel bestätigte aber zumindest “lose Gespräche” mit den Verantwortlichen des künftigen Aston-Martin-Teams, das in dieser Saison noch als Racing Point startet. “Im Moment ist noch alles offen.” Der 33-Jährige hat noch keinen neuen Rennstall für das nächste Jahr gefunden. Bei Ferrari hat er nach dann insgesamt sechs Jahren keine Zukunft mehr. Neben einer Karrierefortsetzung schließt Vettel weder eine Pause noch ein Ende seiner Laufbahn aus.

Vettel bestätigte "lose Gespräche" mit Racing Point

Wien soll der Sitz einer neuen “Koordinationsplattform” für Migrationspolitik werden. Das ist das Ergebnis nach Beratungen von Vertretern von insgesamt 18 Staaten und EU-Vertretern in der Bundeshauptstadt, zu denen Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) eingeladen hatte. Ziel der neuen Plattform sei es, die Maßnahmen der EU und der Westbalkanstaaten effektiver zu gestalten, erklärte Nehammer. Auch für ihn sei es überraschend gewesen, dass so schnell eine Einigung gefunden werden konnte, räumte Nehammer ein, der aber bereits in der Früh er von “sehr guten” Gesprächen berichtet hatte. Die neue Plattform werde sich auf die Koordination vier zentraler Punkte konzentrieren: Zusammenarbeit beim Schutz der Außengrenzen, bei Rückführungen von Migranten ohne Anspruch auf Asyl, im Kampf gegen Schlepperei und beim Aufbau von schnelleren und effizienteren Asylverfahren. Die Koordinierungsstelle solle aber keine neue EU-Agentur oder -Institution sein, wie die Beteiligten mehrmals betonten. Vielmehr solle sie schon bestehende, sinnvolle Maßnahmen besser koordinieren – “Koordination wahrnehmen und Wissen zusammenführen”, wie Nehammer ausführte. Gleichzeitig solle erörter werden, “wo es blinde Flecken gibt und was man dagegen tun” könne. Österreich werde jedenfalls die “technisch” unterstützen, also Bürokapazitäten und Mitarbeiter zur Verfügung stellen, teilte Nehammer auf Nachfrage mit. Über die operative Tätigkeit solle dann konkreter bei einer neuerlichen Konferenz im Herbst beraten werden. Von der Plattform erhofft sich der deutsche Innenminister Horst Seehofer eine Art “Frühwarnsystem”. Durch einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch der teilnehmenden Länder sowie der EU-Institutionen könne schneller auf Veränderungen reagiert werden, wenn sich zeige, dass zusätzliche Maßnahmen notwendig sind, erklärte er im Rahmen der gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem Amtskollegen Karl Nehammer. Deutschland unterstütze die “geniale Idee” der Errichtung einer solchen Koordinationsplattform im Kampf gegen irreguläre Migration “sehr”, betonte Seehofer. Das Thema Migration “wird uns noch viele, viele Jahre beschäftigen”, begründete er. Derzeit verzeichne man auch in Deutschland wieder “deutlich steigende Migrationszahlen”. Mit 300 bis 400 Zuwanderern pro Tag habe man wieder “exakt” das Niveau vor der Coronakrise erreicht. Die Berichte seiner Kollegen aus den Westbalkanstaaten – sie waren bei der Migrationskonferenz in Wien per Videostream zugeschaltet – würden zudem “stark darauf hindeuten, dass diese Entwicklung so weitergeht”, teilte der CSU-Politiker mit. Die Konferenz sei jedenfalls notwendig gewesen und sei “exakt zur richtigen Zeit” gekommen. Auf der zweitägigen Migrationskonferenz, zu der Nehammer Vertreter aus 18 Staaten lud, sei man sich einig gewesen, dass es noch “viel engere Zusammenarbeit” in Europa, aber auch mit den Westbalkanstaaten, den Herkunfts- und Transitländern von Geflüchteten geben müsse. Das sei auch für alle Seiten eine “Win-Win-Situation”, so der für Migration und den Schutz der europäischen Lebensweise zuständige Kommissar Margaritis Schinas. Auch er merkte an, dass die Idee, eine Plattform zur Koordinierung zu gründen, “interessant” sei und genau richtig komme. Österreich entwickle sich zum “Hauptakteur der europäischen Migrationspolitik”, lobte Schinas die Initiative. Seiner Vorstellung nach solle die neu beschlossene Einrichtung ein “flexibles operatives Instrument” sein, um die Prioritäten Europas auf eine Linie zu bringen und effektiver zu gestalten. Der serbische Innenminister Nebojsa Stefanovic merkte kritisch an, dass einige Systeme zum Informationsaustausch derzeit nur für EU-Mitglieder zugänglich seien, eine bessere Kommunikation zwischen der EU und den Westbalkanstaaten sei “erforderlich”, so Stefanovic, der bei der Pressekonferenz per Video zugeschaltet war, nachdem es derzeit für Serbien Reisebeschränkungen gibt. Schinas beteuerte, dass die EU die Westbalkanstaaten wie eine “erweiterte Familie” betrachte und Zusammenarbeit deshalb intensiviert werden solle. “Es gibt keinen Mitgliedsstaat, der das Problem Migration alleine lösen kann”, gab Seehofer zu bedenken. Deutschland will während seiner noch bis Ende des Jahres laufenden EU-Ratspräsidentschaft vor allem die Verhandlungen über ein gemeinsames Asylsystem vorantreiben. Er kenne auch keinen Mitgliedsstaat, der dies nicht wolle, so Seehofer. Tatsächlich streiten die EU-Staaten seit Jahren über eine gemeinsame europäische Asylpolitik bzw. ein Gemeinsames Europäisches Asylsystems (GEAS). Insbesondere bei der Seenotrettung und der Verteilung von geflüchteten Menschen von den Staaten an den EU-Außengrenzen herrscht Uneinigkeit. Auch muss geklärt werden, wer für die Prüfung des Asylantrages an den Außengrenzen künftig zuständig ist. Die EU-Kommission will im September einen Vorschlag für eine gemeinsame Asylpolitik vorlegen. “Europa kann nicht zweimal scheitern”, sagte Schinas in Anspielung auf die “Flüchtlingskrise” 2015/2016. Die EU habe soviel geschafft, sei der größte Binnenmarkt der Welt und für 20 Prozent des weltweiten BIP verantwortlich. Es sei “undenkbar, dass wir noch immer keine gemeinsame Migrationspolitik haben”, meinte der griechische EU-Kommissar.

Wien soll Sitz von Migrations-Koordinierungsstelle werden

Juhu – das Warten hat ein Ende!😍 Voller Freude dürfen wir euch verkünden, dass wir ab 17. Mai bei Schönwetter jeden So-Fr (Samstag Ruhetag) von 14-19 Uhr geöffnet haben 😱🥳. Kommt bitte nur, wenn ihr euch gesund fühlt. Um das Gebot des Mindestabstandes sicherstellen zu können, ist ein Weg als Empfehlung ausgeschildert. So wird auch kein Tier verpasst 🐴🐪🐣🐏🐄 🐇 🐓 🦃🐈. Die Gastronomie ist nur eingeschränkt geöffnet, die natürlich laufend an weiteren Lockerungen angepasst wird. Das Tragen von Masken ist für unsere Besucher nicht zwingend notwendig, da alles im Freien stattfindet. Hunde an der Leine sind bei uns natürlich herzlich willkommen. Die Tiere und wir freuen uns schon auf Euch ❤

Wiesmayrgut eröffnet wieder

Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie schließt Deutschland ab Montag seine Grenzen zu Österreich, der Schweiz und Frankreich. Die Maßnahme tritt am Morgen um 8 Uhr in Kraft, berichtet die “Bild”. Demnach dürfen Pendler die Grenze weiter passieren, auch der freie Warenverkehr soll gesichert bleiben.   Demnach soll es sowohl verschärfte Kontrollen und auch Zurückweisungen geben. Der Warenverkehr zwischen Deutschland und den Nachbarstaaten soll nach dpa-Informationen aber weiter gesichert bleiben. Auch Pendler dürften den Plänen zufolge weiterhin die Grenzen passieren. Hintergrund ist nicht nur die Eindämmung des Coronavirus, sondern auch der Versuch, Hamsterkäufe von Ausländern zu unterbinden, die im grenznahen Raum bereits zu Versorgungsproblemen geführt haben, wie die “Bild” ebenfalls berichtete.

Deutschland schließt die Grenzen zu Österreich