FH Oberösterreich goes Art & Music

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Kunst trifft Technik. Fünf Künstler präsentierten ihre Werke am Campus. Alle Exponate stammen aus verschiedenen Kunstrichtungen. Ob Malerei, Grafik oder Fotokunst- die Ansätze könnten unterschiedlicher nicht sein. Dabei sorgten zwei FH-Professoren mit Klavier und Querflöte für den musikalischen Rahmen des Abends.

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  1. Manuela Rittenschober sagt:

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Apple steigt nach jahrelangen Spekulationen ins boomende Kopfhörer-Geschäft ein. Der iPhone-Konzern will dabei an den Erfolg seiner Airpods-Ohrstöpsel anknüpfen. Die neuen großen Over-Ear-Kopfhörer tragen den Namen AirPods Max, wie Apple am Dienstag bekanntgab. Sie werden mit Modellen von Hifi-Spezialisten wie Bose, Bang & Olufsen, B&W oder Shure konkurrieren. Apple gibt sich dabei selbstbewusst beim Preis: Die AirPods Max werden ab 15. Dezember verkauft und sind in den Farben “Space Grau”, Silber, “Sky Blau”, Grün und Pink verfügbar. Der Preis ist freilich saftig: Sie sollen in Österreich 629 Euro kosten.Neben Standardfunktionen wie Geräuschunterdrückung setzt Apple auf seine Erfahrung bei der digitalen Sound-Bearbeitung in bisherigen AirPods und HomePod-Lautsprechern sowie ein nahtloses Zusammenspiel mit anderer Technik des Konzerns. Die AirPods sind für Apple zu einem lukrativen Geschäft geworden und halfen, eine zwischenzeitliche Delle bei iPhone-Verkäufen auszugleichen und Kunden zu binden.

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McDonald’s wird im kommenden Jahr sein Sortiment um pflanzliche Burger erweitern. Neben vegetarischen Burgern soll es auch einen pflanzlichen Ersatz für Chicken McNuggetsund für Frühstückssandwiches geben. McDonald’s hat bereits einen vegetarischen Burger von Beyond Meat in Kanada getestet. Der Aktienkurs von Beyond Meat gab nach der Mitteilung allerdings nach, da nicht klar ist, ob McDonald’s künftig und im großen Stil die Produkte von Beyond Meat beziehen wird. McDonald’s springt damit relativ spät auf den Zug auf. Andere Fast-Food-Ketten wie Burger King haben bereits pflanzenbasierte Burger in ihrem Angebot. Beyond Meat, ein US-Hersteller von veganen Fleischersatz-Produkten weitet seine Produktion indessen nach Europa aus. Im Sommer wurde eine Produktionsstätte im niederländischen Zoeterwoude eröffnet. In der Anlage des Partnerunternehmens Zanbergen sollen vegane Burger und vegane Würste hergestellt werden. Mit dem Schritt strebt Beyond Meat angesichts der großen Nachfrage eineneffizienteren Vertrieb seiner Produkte in Europa, Afrika und dem Nahen Osten an. Beyond Meat wurde 2009 gegründet. Das Unternehmen profitiert vom Trend zur fleischlosen Ernährung in westlichen Ländern. Die Hersteller streben danach, die Alternativen hinsichtlich Geschmack, Aussehen, Geruch und Konsistenz nahe an das Original zu bringen.

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Salsa – nicht nur ein Tanz sondern ein Lebensgefühl. Und genau darum dreht sich in Wels ein Wochenende lang alles um Schritte, Figuren und Parties – beim ersten Salsacongress in der Messestadt. Partnerwechsel inbegriffen.

“There is no planet B”- Einen kleinen Vorgeschmack könnt ihr schon sehen, Pflanzen und die Leuchttafel mit den Sprüchen ist schon montiert! Was wir noch geheim halten sind die Wahnsinns-Exponate im XL Format!! Johann Wimmer hat seinen Namen alle Ehre gemacht, Originale so zu fotografieren, dass man sogar das “Dreidimensionale” spüren, jedes einzelne Haar der Tiere sehen kann und das in diesem Format -super Johann!!! Lasst Euch das nicht entgehen, es gibt Kulinarik von Living Bistro, 22 Musiker, T-shirts und Taschen mit dem “There is no planet” Print uvm. Auch der “Babyelefant” wird in Begleitung einer Sicherheitsperson für den nötigen Abstand sorgen!!! Es wird ein cooler, einzigartiger lauerSpät- Sommerabend werden! Am 09.September um 19:00.

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Literaturverfilmungen, Alltagsdramen, Dokumentarfilme und internationale Produktionen mit großem Starensemble: Peter Patzak konnte das alles. Legendär wurde allerdings eine Figur,  die er gemeinsam mit dem Autor Helmut Zenker schuf: sein Major Kottan, ein Polizist, der im ORF ermittelte, sollte österreichische Fernsehgeschichte schreiben. Insgesamt 19 Fälle lang ermittelte der schrullige Ermittler in kuriosen Kriminalfällen und wurde in Österreich Kult. Parallel schuf er eine seiner bedeutendsten Kinoarbeiten: das Neonazi-Porträt “Kassbach” (1979), für das er international aufgrund der klar geführten Auseinandersetzung mit kleinbürgerlichen Formen des Rassismus, Faschismus und der Gewalt Anerkennung fand. “Kassbach” gilt immerhin als einer der Lieblingsfilme von US-Regielegende Martin Scorsese. Für “Kassbach” erhielt Patzak den Unesco-Preis der Berlinale, später gewann er mit seinen Filmen unter anderm den Max-Ophüls-Preis, den Adolf-Grimme-Preis,  die Goldene Romy und den Regiepreis der Biennale in Venedig – letzteren 2002 für “Die Wasserfälle von Slunj”. Geboren wurde Patzak am 2. Jänner 1945 sozusagen als echtes Nachkriegskind in Wien. Das Aufwachsen im Arbeiterbezirk Brigittenau sollte sowohl ihn als auch seinen langjährigen Wegbegleiter Helmut Zenker nachhaltig prägen. Nach dem Schulabschluss studierte er Psychologie, Kunstgeschichte und Malerei und hatte seine erste Ausstellung unter Albert Paris Gütersloh, dem geistigen Vater der Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Mitte der 60er-Jahre wurde Patzak zu der “Films of Art”-Show nach New York eingeladen, von 1968 bis 1970 entstanden dort einige Kurzfilme. Schon früh arbeitete er mit prominenten Darstellerinnen, etwa Rita Tushingham im Thriller “Die Situation” (1972) oder Paula Wessely, die in “Glückssache” (1977) eine Supermarktkassiererin spielte. “Paula Wessely war damals eine ganz neue Erfahrung”, erzählte Patzak einmal dem “Kurier”, denn bei ihr sei viel über die Sprache gelaufen. “Ich habe Ausschnitte am Schneidetisch gesammelt und immer wieder angehört. Was der Strich von Kokoschka ist, ist bei ihr die Melodie der Sprache.” Er habe ja das Glück gehabt, mit vielen Namen der Filmgeschichte zu drehen, die ohne Allüren agierten. In der 80er Jahren zeichnete Patzak dann unter anderem für den Kinofilm “Die letzte Runde (Strawanzer)” (1983) mit Elliott Gould und den Krimi “Joker” (1987) mit Peter Maffay verantwortlich. Mit “Killing Blue” (1988), “Gavre Princip – Himmel unter Steinen” (1990) oder “Brennendes Herz” (1995) erregte er erneut international Aufsehen, für “Shanghai 1937” (1996) erhielt er in Moskau den “Preis der russischen Filmschaffenden”. Nach der Jahrtausendwende blieben trotz aller Erfolge die Aufträge des ORF auf einmal aus, es kam zum Knacks: “Die haben ganz einfach auf mich vergessen”, so Patzak. Stattdessen widmete er sich vermehrt der Malerei, und 2007 inszenierte er mit Theo van Goghs “Interview” im Stadttheater Walfischgasse erstmals für die Bühne. Die Malerei hat Patzak seit 1961 stets parallel zu seinem filmischen Schaffen betrieben, regelmäßige Ausstellungen führten ihn u.a. in die Schweiz und nach New York. Seit 1993 unterrichtete er zudem als ordentlicher Professor Regie an der Wiener Filmakademie, die er auch als Institutsvorstand leitete. Am Freitag meldete die “Kronen Zeitung”, dass Patzak nach einer Herz-OP in Krems am Donnerstag verstorben ist. Zuletzt hatte er vor allem als Autor gearbeitet, erst im Herbst 2020 war sein Buch “Wo bitte wohnt  Herr Friedrich Engels?” präsentiert worden – eine außergewöhnliche Liebesbekundung an seinen Heimatbezirk  Wien-Brigittenau.

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