Großer Flüchtlingsaufgriff in Edt bei Lambach führt zu Großeinsatz von Polizei und Rettung

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Großer Flüchtlingsaufgriff in Edt bei Lambach führt zu Großeinsatz von Polizei und Rettung

Edt bei Lambach. In Edt bei Lambach (Bezirk Wels-Land) ist Mittwochvormittag eine größere Zahl an Flüchtlingen – ersten Schätzungen der Einsatzkräfte zufolge rund 80 Personen – aufgegriffen worden.

Die Einsatzkräfte wurden alarmiert, weil die Personen offenbar über die Gleise einer Bahnstrecke aus dem Gelände einer nahegelegenen Spedition flüchteten und sich dann auf der Bahnstrecke aufgehalten hatten. Der Schienenverkehr wurde sofort gestoppt, die Polizei stand mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften im Einsatz. Nach und nach wurden immer mehr Personen gesichtet, insgesamt sollen es nun etwa 80 Personen sein, die mittlerweile augegriffen worden sind. Die Flüchtlinge wurden ins Veranstaltungszentrum nach Edt bei Lambach gebracht, wo die Erstversorgung sowie die ersten Erhebungen stattfanden. Polizei und Rettungsdienst stand im Großeinsatz.

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Nachdem ihre Vorgängerin im vergangenen Jahr den Weg für die Hose auf der “Jedermann”-Bühne ebnete, bringt die “Jahrhundert-Buhlschaft” Caroline Peters sie nun mit zur Tischgesellschaft. Am Mittwoch enthüllte Kostümbildnerin Renate Martin den feuerrot glitzernden Hosenanzug, in dem Peters neben einem hautfarbenen Kleid ab 1. August ihren Jedermann verführen wird. Jedes Jahr bekommt die Buhlschaft zwei neue Kleider, doch für das Jubiläumsjahr sollte es natürlich etwas besonders Spektakuläres werden. Das ist Kostümdirektor Jan Meier und seinem Team durchaus gelungen. Beide Kleider seien alleine durch Handarbeit entstanden, so fein seien Stoff und Materialien, bei denen auch Buhlschaft Caroline Peters viele Ideen eingebracht hat. “Caroline wollte eine rote Buhlschaft sein. Das Kleid ist eine Performance, selbstbewusst und weiblich. Bei der Tischgesellschaft geht die Buhlschaft an die Öffentlichkeit. Caroline Peters macht es zu ihrem Fest”, erklärte Renate Martin. Der rote Hosenanzug sei genau genommen eine Fortführung von Valery Tscheplanowas Kostüm aus dem vergangenen Jahr und Hose und Rock zugleich. Vom fast durchsichtigen Oberteil, das über und über mit Pailletten und Perlen bestickt ist, gehen nicht nur zwei ebenfalls üppig bestickte Hosenbeine, sondern auch eine Seidenchiffonschleppe aus. “Den Stoff zu bekommen, war dieses Jahr besonders schwer. Aus Mailand habe ich mir Videos von seinem Verhalten und der Beschaffenheit schicken lassen”, so Martin. In über 200 Stunden Handarbeit und fünf Anproben sei das Kleid dann perfektioniert worden. Ebenso aufwendig und mit nicht weniger Arbeitszeit verbunden, war die Anfertigung des ersten Kleides der Buhlschaft. Dieses ist ein klassisches, fast durchsichtiges, hautfarbenes Schlauchkleid geworden, das dem roten Gewand in puncto Glitzern in nichts nachsteht. “Wir haben es exakt auf den Körper von Caroline Peters genäht, die nur von zwei dünnen Schichten bedeckt wird. Es ist wie eine zweite Haut. Die Anproben sind daher natürlich anstrengend, das muss man als Schauspielerin wirklich wollen”, so Meier stolz. Und Peters wollte. Sofort habe sie sich bewegt und erkundet, wie das Kleid reagiert, damit die Schichten nicht verrutschen. So wird Caroline Peters also am kommenden Wochenende den Domplatz erstmals zum Glitzern bringen. Und im Falle eines Falles befände sich auch noch genug Ersatzmaterial in seinen Werkstätten, wie Meier versicherte, auch, wenn es im Theater nie ein komplettes Backup gebe.

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Der Präsident des Organisationskomitees hält eine Austragung der Olympischen Spiele 2021 in Tokio für ausgeschlossen, wenn das Ausmaß der Coronavirus-Pandemie sich bis dahin nicht wesentlich verbessert. “Wenn die aktuelle Lage andauert, können wir das nicht”, sagte Yoshiro Mori dem japanischen Senders NHK, betonte aber: “Ich glaube nicht, dass diese Situation noch ein Jahr anhalten wird.” Ein Schlüssel für die Rettung der um ein Jahr verschobenen Spiele sei ein Impfstoff. “Ob die Olympischen Spiele durchgeführt werden können oder nicht, hängt davon ab, ob die Menschheit das Coronavirus besiegen kann”, sagte der frühere Premierminister Japans. Dies könne man insbesondere durch die Entwicklung eines Impfstoffes schaffen. Der OK-Chef lehnt hingegen das Szenario ab, die Tokio-Spiele ohne Zuschauer zu veranstalten. “Wir sollten die Zuschauer nicht dazu bringen, schwere Zeiten zu überstehen. Sportveranstaltungen begeistern das ganze Land”, sagte Mori im Interview der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo News. Auch das Internationale Olympische Komitee möchte Sommerspiele hinter verschlossenen Türen vermeiden, wie IOC-Präsident Thomas Bach zuletzt unterstrichen hatte. “Unter Annahme des Worst-Case-Szenarios” würden laut Mori aber Optionen mit reduzierten Zuschauerzahlen geprüft. Das Organisationskomitee wolle im September zu einer Sitzung mit Vertretern der Regierung und der Stadt Tokio einladen, um über die Notwendigkeit einer Reduzierung der Zuschauerzahl zu sprechen. Unterdessen beabsichtigt Mori, den Zeitplan des olympischen Fackellaufs beizubehalten. Änderungen daran wären “den Regionen gegenüber, mit denen man zusammenarbeitet, unhöflich”, sagte er. Schwierig sei es zudem, die Anzahl der Athleten bei den Eröffnungs- und Abschlusszeremonien zu begrenzen. “Wenn Athleten den starken Willen haben, an den Zeremonien teilzunehmen, können wir ihnen nichts von unserer Seite erzählen”, meinte Mori. Peter Mennel, Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC), gab sich am Mittwoch trotz der Corona-Pandemie überzeugt, dass die Spiele planmäßig stattfinden werden. “Wir rechnen mit einem Olympic Team Austria mit rund 70 AthletInnen”, gab Mennel an. ÖOC-Sportdirektor Christoph Sieber wiederum erwartet für Oktober erste Details über Einreise-Formalitäten. “Dann sollte es auch im Hinblick auf die noch ausstehenden Olympia-Qualifikationen mehr Klarheit geben.”

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