Kulturleitbild - Fertigstellung nach zwei Jahren Arbeit

Merken

Ebenfalls beschlossen wurde im Gemeinderat das Kulturleitbild der Stadt Wels. Zwei Jahre wurde daran gearbeitet – jetzt sind Kulturleitbild und Kulturentwicklungsplan fertiggestellt. Eine Kompromisslösung wie es heißt. Die Kultur längerfristig planbar machen will.

Teilen auf:
Kommentare:
  1. odin de Haag sagt:

    #freiraumbleibt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Matthias Forstinger sagt:

    Super

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Am Faschingssamstag, 22. Februar ist die brasilianische Karnevalshochburg Rio de Janeiro zu Gast im max. center Wels.

max.center holt Brasilien nach Wels

Der LASK verzichtet nun doch auf einen Einspruch gegen die reduzierte Strafe des Protestkomitees der Fußball-Bundesliga. Diese Kehrtwende gab die Clubführung am Dienstag bekannt. Damit bleibt es bei dem Abzug von vier Punkten für die aktuell drittplatzierten Linzer, welchen das zweitinstanzliche Komitee in der Vorwoche ausgesprochen hatte. Damals hatte der LASK noch einen Rekurs beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht angekündigt. Dazu kommt es aber nicht. Die wegen der Durchführung verbotener Teamtrainings während der Corona-Pause zuletzt vielfach kritisierte Vereinsspitze begründete dies mit der – laut Ansicht der Clubjuristen – bereits erfüllten Einhaltung der notwendigen Sorgfaltspflicht nach zwei Instanzen und der Sorge um das Wohl des gesamten Fußballs. “Wir glauben, wenn wir nunmehr das Ständige Neutrale Schiedsgericht anrufen oder vielleicht sogar ein ordentliches Gericht, dass die Dauer nicht im nächsten Monat vorbei sein könnte, sondern dass es mindestens sechs, wenn nicht zwölf Monate oder länger dauern würde. Dies wäre für die Liga schlecht, dies wäre für unsere Fans und den LASK schlecht, und vor allem für den Fußball”, erklärte Club-Präsident Siegmund Gruber. Ursprünglich waren den Linzern von der Liga sechs Zähler abgezogen worden. Diese Sanktion hatte man beeinsprucht und die erwähnte Reduktion erwirkt. Die Ende Mai vom Senat 1 ebenfalls verhängte Geldstrafe von 75.000 Euro war aber aufrecht geblieben. Um weiteren Schaden vom Verein abzuwenden und die Sorgfaltspflicht als Organe des Vereins wahrzunehmen, habe man den bundesligainternen Instanzenzug wahrgenommen, erläuterte Gruber. Weiter wolle man aber nicht mehr gehen. “Daher sind wir zu dem Entschluss gekommen, das Urteil des Protestkomitees zu akzeptieren.” Diese Entscheidung sei dem Verein auch aus finanziellen Gesichtspunkten heraus nicht leichtgefallen. “Obwohl wir mit vier Punkten mehr sicherer Dritter wären, und dies mindestens drei Millionen für uns bedeutet hätte, akzeptieren wir die Strafe, weil wir die Liga nicht ins Chaos stürzen wollen. Auch wenn viel Geld auf dem Spiel steht, wer den LASK kennt, weiß, dass Geld nicht über allem steht. Monetäre Werte sind keine Triebfeder für uns”, sagte der Club-Präsident. Druck von Sponsoren, der Liga, aus der Politik oder anderen habe es bei der Entscheidungsfindung jedenfalls nicht gegeben, meinte Gruber auf Nachfrage und betonte außerdem, dass man auch bei einer noch ausstehenden Titelentscheidung keinen Einspruch mehr eingelegt hätte. “Wir hätten uns Zeit lassen können. Das wollten wir eben nicht, dass man uns dann Taktiererei oder politische Spielchen mitvorwirft. Dadurch haben wir die Liga in eine Situation gebracht, dass in den nächsten zwei Runden die Resultate nur auf dem Platz ausgespielt werden.” Gruber und auch sein Vize Jürgen Werner bekannten einmal mehr, dass man mit den verbotenen Trainings einen Fehler begangen und für den man sich entschuldigt habe. Der Verzicht auf den Gang zum Schiedsgericht sei auch mit den Spielern abgesprochen, erzählte Werner, der den Fokus nun wieder ausschließlich auf das Platz lenken will. “Wir wollen das Geschehen wieder ganzheitlich auf den grünen Rasen verlegen und die Nebenschauplätze so gut wie möglich ausblenden.” Mit dem Fehler sei man vom richtigen Weg abgekommen, jetzt wolle man den in den letzten Jahren erarbeiteten guten Ruf als “sympathischer Club” komplett wiederherstellen. Neben der verhängten Strafe drohen den Clubverantwortlichen auch noch mögliche persönliche Sanktionen wie Funktionssperren. Er werde jedenfalls für die von ihm genehmigten Trainingsverstöße geradestehen, wiederholte Werner frühere Aussagen. Wichtiger sei derzeit aber, dass das “Thema für die Mannschaft und für Fußball-Österreich” erledigt sei. “Ich glaube, das sollte die Bundesliga nicht belasten, dass das bis in den Herbst hineingeht”, verwies er auf die nun ausbleibenden Folgen. Abgesehen von der leidigen Causa überlegt der Club, aufgrund der angekündigten Corona-Publikumsbeschränkungen vom Paschinger Stadion schon im Herbst wieder auf die Linzer Gugl zu übersiedeln. Sollten dort mehr Fans möglich sein als in Pasching, dann werde man Linz wählen, betonte Gruber. Entscheidung sei aber noch keine gefallen. Die Frage der Zuschauerzulassung sei jedenfalls für das Gesamtbudget von großer Bedeutung. Bezüglich des lange geplanten Umbaus der Gugl will der Club noch im Juli Konkretes vorlegen, der Beginn der Abbrucharbeiten soll Ende des Jahres erfolgen.

LASK zieht wegen Punkteabzug nicht vor Schiedsgericht

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat Samstag die von manchen Juristen angezweifelte teilweise Maskenpflicht in Geschäften verteidigt. Sie gelte zum Schutz von Risikopersonen in “spezifischen systemrelevanten Bereichen” – und sei auch laut einem Fachgutachten “sachlich gerechtfertigt” und “für die Bevölkerung nachvollziehbar”. Mit der – seit 24. Juli geltenden – Ausweitung der Mund-Nasen-Schutz-Pflicht sollen Risikopersonen dort geschützt werden, wo sie ihre Grundbedürfnisse des täglichen Lebens decken müssen, bekräftigte Anschober. Um die Maßnahme “treffsicher auszugestalten”, seien Betriebsstätten des Lebensmitteleinzelhandels, Banken, Post und Postpartner, Pflegeheime und Krankenanstalten – zusätzlich zu den Apotheken – erfasst. Der Minister verwies auf das Gutachten des Infektologen und “gerichtlich zertifizierten Sachverständigen” Herwig Kollaritsch. Dieses werde auch “vom allergrößten Teil der Virologen geteilt und unterstützt”. Darin heiße es, dass eine Regelung insbesondere jene Bereiche abdecken solle, die Risikopersonen entweder deshalb besuchen müssen, weil nur damit die tägliche Versorgung mit lebensnotwendigen Dingen möglich ist, oder weil sie zur Aufrechterhaltung von Grundbedürfnissen nötig sind (z.B. Pflegeeinrichtungen, Gesundheitseinrichtungen). Damit könnten aber bestimmte Bereiche ausgeklammert werden, die von vulnerablen Personen nicht notwendigerweise frequentiert werden müssten. Aus diesem Grund sei die Verordnung “auch aus fachlicher Sicht nachvollziehbar und gerechtfertigt”. Entsprechend differenzierte Regelungen für den Mund-Nasen-Schutz habe es auch bei Ersteinführung im Frühling gegeben. Anschober appellierte zudem “dringend” an die Bevölkerung, “sich durch diese Diskussion nicht verwirren zu lassen und auch weiterhin Abstand zu halten, Mund-Nasen-Schutz zu tragen, Hygienevorschriften einzuhalten und geschlossene Räume regelmäßig zu lüften, um eine weitere Verbreitung von COVID-19 zu verhindern”. Nicht alle Verfassungsexperten teilen die Meinung, dass die teilweise Maskenpflicht in Geschäften vor dem Verfassungsgerichtshof – wo sie bereits anhängig ist – nicht standhalten wird. Die Verfassungsrechtler Theo Öhlinger und Bernd-Christian Funk halten es für möglich, dass diese Verordnung des Gesundheitsministers nicht aufgehoben wird. Die Begründung der Regierung, dass Lebensmittelgeschäfte für viele Menschen unvermeidbar sind, auch wenn sie sich vor Ansteckung fürchten, sei “nicht ganz unplausibel”, sagte Öhlinger am Samstag im ORF-“Mittagsjournal”. Ob die Regierungsargumente für den VfGH ausreichen, sei “eine Wertungsfrage, die man nicht vorhersagen kann”. Die Frage sei, wie die Begründung der Regierung genau aussieht – ob nach dem Motto “Pi mal Daumenbreite” argumentiert wird oder mit empirischen Erhebungen, merkte Funk an. Denn die Verfassungsrichter hätten auf eine hinreichende Begründung für – grundsätzlich als zulässig erklärte – Differenzierungen bei den Corona-Maßnahmen gepocht, verwies der Verfassungsrechtler auf die jüngsten Erkenntnisse. Und stellte fest: “Die endgültige Antwort wird wiederum vom VfGH zu geben sein.” Der frühere Verfassungsrichter Rudolf Müller und der Verfassungsrechtler Heinz Mayer halten es – wie sie im “Standard” darlegen – hingegen für gut möglich, dass der VfGH auch die neue Maskenverordnung aufheben wird. Müller erachtet die Unterscheidung zwischen Lebensmittel- und sonstigen Geschäften für “sachlich nicht gerechtfertigt”. Auch Mayer sieht keine triftige Begründung für die Differenzierung zwischen den Geschäftstypen. Seit 24. Juli ist (neben wie bisher Apotheken und Öffis) der Mund-Nasen-Schutz auch für den Lebensmittelhandel, Tankstellenshops, Bank- und Postfilialen sowie beim Besuch in Gesundheitseinrichtungen vorgeschrieben. Für die Opposition war die Diskussion um die Masken-Verordnung Anlass für Kritik an der Regierung. “Nach dem Chaos bei den Einreisebestimmungen, der Corona-Ampel und Köstingers gescheiterter Tourismus-Strategie rund um St. Wolfgang geht der Regierungspfusch weiter”, befand SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher in einer Aussendung. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz sah “das Verordnungschaos in diesem Coronawahnsinn der schwarz-grünen Regierung prolongiert” – und kritisierte den Mund-Nasen-Schutz an sich als “massive Beschränkung von Freiheits- und Persönlichkeitsrechten”. “Der Fehlerteufel ist offenbar ein Markenzeichen in den Verordnungen des Gesundheitsministers”, konstatierte NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker – und nahm Minister Rudolf Anschober (Grüne) in die Pflicht: Inzwischen wäre es “unglaubwürdig, sich auf ,übermüdete’ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszureden”. Denn Verordnungen würden nur in Kraft treten, wenn der Gesundheitsminister persönlich seine Unterschrift daruntersetzt.

Anschober verteidigt neue Verordnung zur Maskenpflicht

Dr. Gerald Geihseder (Bezirksärztevertreter Wels Land) im Talk.  

Bundesregierung und Wirtschaftskammer haben im Mai angekündigt, dass ab Juli bei Tourismusbetrieben flächendeckend in ganz Österreich 65.000 Coronatests pro Woche durchgeführt werden. Österreich solle sich als besonders sicheres Reiseland präsentieren.Doch von der Zahl 65.000 ist man meilenweit entfernt, geht aus den neuesten Daten des Tourismusministeriums von Elisabeth Köstinger (ÖVP) hervor. “Mit heutigem Stand sind rund 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Testung angemeldet, 10.200 Abstriche wurden durchgeführt”, hieß es am Mittwoch auf APA-Anfrage aus dem Tourismusministerium. Ein Köstinger-Sprecher verwies auf die Freiwilligkeit des Programms. Es “ermöglicht freiwillige Coronatestungen für bis zu 65.000 Mitarbeiter mit Gästekontakt in Beherbergungsbetrieben”, relativiert er die ursprüngliche Ankündigung. Bisher sei europaweit aber kein vergleichbares Programm dieser Dimension bekannt, wurde betont. “Mit dem vielen Testen der Mitarbeiter soll verhindert werden, dass sie im Fall einer Ansteckung das Virus weiterverbreiten”, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), als das Programm mit 65.000 Tests in der Woche am 21. Mai angekündigt worden war. “Wohlfühlen und sicher sein wird entscheiden, wenn es darum geht, dass Österreich die Nase vorne hat, wenn Reisen wieder möglich sind”, sagte Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer (ÖVP) beim gemeinsamen Medientermin mit Köstinger. “Größte PR-Show überhaupt” Der Hotelier und NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn kritisiert die Ankündigung gegenüber der APA am Mittwoch als “größte PR-Show überhaupt”. Bis die Tests tatsächlich flächendeckend erfolgen würden “ist die Sommersaison vorbei”. Er habe das von Anfang an kritisiert: “Die Rechnung geht sich nicht aus.” Schellhorn verlangt auch “endlich Klarheit darüber, was passiert, wenn ein Mitarbeiter eines Hotels positiv ist”. Kritik, dass die Mitarbeiter “irgendwo hinfahren müssen”, wie sie von Hoteliers in der “Krone” (Mittwochsausgabe) geäußert werde, kann man im Tourismusministerium nicht nachvollziehen. “Die Örtlichkeit und Organisation der Abstrichnahme werden zwischen Mitarbeitern bzw. Betrieben und Laboren direkt vereinbart. Mobile Abstrichnahmen sind hier ebenso möglich, wie bei niedergelassenen Ärzten oder anderen Dienstleistern wie etwa dem Roten Kreuz.” Testergebnisse würden binnen 48 Stunden vorliegen. Derzeit sind 17 Labore registriert und damit berechtigt, die Testungen durchzuführen. 85 Euro pro Test Die Kosten trägt der Steuerzahler. Der Bund zahlt pro Test einen Pauschalbetrag von 85 Euro und rechnet direkt mit den Laboren ab. “Mit diesem marktüblichen Pauschalbetrag deckt das Labor die Testung selbst, die Abstrichnahme und die Logistik ab”, sagt der Köstinger-Sprecher. Die Verrechnung erfolge ausschließlich direkt zwischen den teilnehmenden Laboren und der Förderstelle des Bundes bzw. dessen Buchhaltungsagentur. Nach einer Pilotphase in fünf Regionen in Österreich sei das Programm jetzt landesweit ausgerollt, so der Sprecher. Laut “Krone” haben Beratungsdienste der Firma McKinsey wöchentlich rund 200.000 Euro gekostet. “Es gab oder gibt keinerlei Beauftragung oder Zahlungsflüsse des Tourismusministeriums oder des Bundes an das Beratungsunternehmen McKinsey. Das gilt sowohl für die Pilotphase, als auch für das nunmehr ausgerollte Programm”, sagte der Sprecher des Tourismusministeriums.

Statt wöchentlich 65.000 Corona-Tests bisher nur 24.000

Florian Scheuba ist am 17.10.2019 um 19:30 zu Gast im Kornspeicher Wels. Drei Jahre nach seinem, mit dem Österreichischen Kabarettpreis ausgezeichneten, Solo-Debüt zieht Florian Scheuba wieder Bilanz. Doch diesmal nicht über das, was war, sondern über das, was ist. Aber kann man heute überhaupt noch von etwas mit Sicherheit sagen, dass es ist? Gibt es zu „alternativen Fakten“ eine Alternative? Spielt der Unterschied zwischen Meinung und Lüge noch eine Rolle? Welche Folgen hat das für einen Satiriker und sein Publikum? Können sie einander folgen, ohne etwas anklicken zu müssen? Und wer folgt wem, wenn man sich gegenseitig folgt? Ein Abend für Folger, Verfolgte und Unfolgsame.

Folgen Sie mir auffällig