Person bei Wohnungsbrand in Wels-Innenstadt durch Feuerwehr aus Brandwohnung gerettet

Merken
Person bei Wohnungsbrand in Wels-Innenstadt durch Feuerwehr aus Brandwohnung gerettet

Wels. In Wels-Innenstadt standen die Einsatzkräfte Mittwochmittag bei einem Zimmerbrand im Einsatz. Eine Person wurde von der Feuerwehr aus der Brandwohnung gerettet.

“Das Stichwort zur Alarmierung hat gelautet “Zimmerbrand”. Wir sind dementsprechend beim Eintreffen da mit einem relativ starken Rauchaustritt aus dem Geschoß konfrontiert gewesen, haben dementsprechend die Wohnungstüre dann geöffnet und den Brand dann relativ rasch ablöschen können. Es war eine Person noch in der Brandwohnung, die wurde von unserem Angriffstrupp herunter begleitet und dem Roten Kreuz übergeben”, schildert Roland Weber, Einsatzleiter der Feuerwehr Wels.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen in Oberösterreich ist am Montag (Stand 8.00 Uhr) laut Gesundheitsministerium auf 196 gestiegen. Am Sonntagabend waren es noch 173. Österreichweit sind 959 Menschen infiziert.

196 Coronavirus-Infektionen in OÖ

Nach dem Terroranschlag am Montagabend in Wien ist eine 15. Person festgenommen worden. Das sagte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei seiner Rede bei der Nationalratssondersitzung am Donnerstag.Das Innenministerium bestätigte, dass es mittlerweile 15 Festnahmen im Zusammenhang mit dem Anschlag in Wien gab. Details dazu sollen bei einer Pressekonferenz am Nachmittag mitgeteilt werden. Wann diese stattfinden wird, war Donnerstagmittag weiterhin offen. Unter den im Zuge der Hausdurchsuchungen nach dem Terroranschlag in Wien Festgenommenen dürften sich mehrere Personen befinden, gegen die wegen Verdachts auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ermittelt wird bzw. wurde. Im Fall eines 18-Jährigen aus Bangladesch wurde bereits Ende September Anklage eingebracht, der Mann soll noch als Jugendlicher IS-verherrlichendes Material verbreitet haben. Prozesstermin gibt es noch keinen. Dem jungen Mann wird Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung (§ 278b) und Beteiligung an einer kriminellen Organisation (§278a StGB) vorgeworfen. In sozialen Netzwerken und Chats soll er Beiträge des Islamischen Staats geteilt haben – als er noch ein Jugendlicher und nicht volljährig war, sagte Nina Bussek, Sprecherin der Wiener Staatsanwaltschaft, der APA. Am 30. September wurde die Anklage gegen den 18-Jährigen eingebracht. Termin für die Verhandlung gibt es noch keinen. Nach dem Terroranschlag am Montagabend in Wien befand sich der 18-jährige unter den insgesamt 14 Festgenommenen. Er soll aus dem Umfeld des von der Polizei getöteten Attentäters stammen. Das Strafgesetzbuch (StGB) sieht für das Delikt der “kriminellen Organisation” (§ 278a) eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren vor. Mitglieder einer “terroristischen Vereinigung”(§ 278b) müssen mit Haftstrafen von einem bis zu zehn Jahren rechnen. Hausdurchsuchungen Unter den im Zuge der Hausdurchsuchungen nach dem Terroranschlag in Wien Festgenommenen dürften sich mehrere Personen befinden, gegen die wegen Verdachts auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung (§278b StGB) ermittelt wird bzw. wurde. Auch ein bereits wegen dieses Verbrechens Verurteilter befindet sich darunter – nämlich jener Mann, mit dem der Attentäter 2018 gemeinsam versucht hatte, nach Syrien auszureisen. Die beiden waren in der Türkei aufgegriffen worden. Wie aus dem der APA vorliegenden Ersuchen hervorgeht, befindet unter den Festgenommenen auch ein 18-Jähriger aus Bangladesch, gegen den zum Zeitpunkt des Anschlags wegen terroristischer Vereinigung (§ 278b StGB) ermittelt wurde. Der Attentäter und sein “Reisebegleiter” waren seinerzeit beim Versuch, zur radikalislamitischen Terror-Miliz “Islamischer Staat” (IS) zu gelangen, von den türkischen Behörden festgenommen worden. Nach mehrmonatiger Haft wurden sie nach Österreich überstellt und im April 2019 in Wien wegen terroristischer Vereinigung verurteilt. Der inzwischen 21-jährige “Reisebegleiter” erhielt 21 Monate Haft, der Attentäter 22 Monate. Die beiden offensichtlichen Gesinnungsgenossen dürften laut APA-Informationen auch gemeinsam jene Moschee in der Hasnerstraße in Wien besucht haben, die bereits mehrmals in Zusammenhang mit der radikal-islamischen Szene genannt wurde. In diesem Objekt sollen sich laut Medienberichten unter anderem der Islamist Mohamed M. sowie der als IS-Terrorist zu neun Jahren Haft verurteilte Lorenz K. regelmäßig aufgehalten haben. Attentäter war in der Szene bekannt Aus dem Ersuchen um Festnahme und Hausdurchsuchung geht auch hervor, dass der Attentäter “seit Jahren als Angehöriger der radikal-islamistischen Szene bekannt” sei. Man habe in den Festgenommenen zwölf teilweise enge Kontaktpersonen des Täters feststellen können: “Alle diese Personen sind ha. (gemeint ist wohl “hausintern”, Anm.) aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur radikal-islamistischen Szene bekannt und verkehren auch wiederkehrend an Orten (i. d . R. Moscheen), die ebenfalls der salafistischen Szene zuzuordnen sind.” Auch wird in dem Antrag darauf verwiesen, dass bezüglich des getöteten Attentäters vertrauliche Informationen bestünden, “dass er gemeinsam mit einer weiteren männlichen Person Mitte Juli 2020 in die Slowakei gereist sein soll, um sich dort Munition für ein AK47-Sturmgewehr zu besorgen”. Das dabei benutzte Fahrzeug sei auf die Mutter eines der ebenfalls im Antrag auf Festnahme genannten Männer zugelassen gewesen. Der betroffene 21-Jährige sei zwar offenbar nicht der Beifahrer des Attentäters gewesen, es bestehe aber Grund zur Annahme, dass dieser den Beifahrer kennen würde. Es könne zusammenfassend nicht ausgeschlossen werden, “dass sich unter den genannten Personen Mittäter befinden bzw. genannte Personen zumindest in die Anschlagspläne involviert waren”, ist dem behördlichen Schriftverkehr zu entnehmen.

15 Personen festgenommen: Bereits Anklage gegen Festgenommenen eingebracht

Die von der Coronavirus-Epidemie schwer betroffene norditalienische Region Lombardei beklagt einen weiteren starken Zuwachs bei der Zahl der Todesopfer und der Infizierten. “Die Zahlen sind weiterhin sehr negativ”, sagte der lombardische Präsident Attilio Fontana im Interview mit der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalt RAI. Eine Trendwende sei bei der Epidemie noch nicht in Sicht. Fontana bekräftigte seine Aufforderung an die Bürger, die Heimisolierung streng einzuhalten. “Wir sind am Ende unserer Kräfte. Wir müssen dafür sorgen, dass der Zuwachs bei der Zahl der Ansteckungen bremst“, sagte Fontana. Er begrüßte den Beschluss der Regierung, alle nicht lebenswichtigen produktiven Aktivitäten und Produktionen zu stoppen. “Als Region haben wir im Rahmen unserer Kompetenzen alles getan, um die Epidemie einzugrenzen. Mehr als das können wir nicht tun”, sagte Fontana.

"Wir sind am Ende unserer Kräfte"

Die Welser Innenstadt lockt mit heißen Prozenten. Am ersten Augustwochenende heißt es in Wels shoppen was das Zeug hält. Denn die vielen Welser Kaufleute lassen die Herzen der Schnäppchenjäger höherschlagen. Es gibt vieles nochmals reduziert. Hier ein paar Eindrücke vom Schnäppchenmarkt 2020 bei über 30 Grad.

Nicht nur Zivildiener, sondern auch Milizsoldaten und Grundwehrdiener im Corona-Sondereinsatz müssen nicht fürchten, dass ihnen dadurch Nachteile beim Studium entstehen. Das stellte Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Donnerstag in einer Aussendung klar. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) zeigte sich zufrieden mit der Regelung des Bildungsministeriums. Für die Soldaten gelten die gleichen Regelungen wie für die außerordentlichen Zivildiener – vor allem im Hinblick auf Anerkennungsmöglichkeiten, Studienbeihilfe und Aufnahmeprüfungen. Ein Krisen-Einsatz kann für manche Fächer wie z.B. Medizin oder Pflegewissenschaften als Wahlfach oder Praktikum angerechnet werden. Was die Studienbeihilfe betrifft könnte das laufende Semester ruhend gestellt werden. Faßmann strebt – wie er im ORF-Morgenjournal sagte – außerdem eine Hinaufsetzung des Höchstalters für den Bezug der Familienbeihilfe an. Für alle Studenten werde es individuelle Beratung und spezielle Begleitungsformen geben, um den Wieder- bzw. Neueinstieg möglichst reibungslos zu gestalten, betonte Faßmann in der Aussendung.

Keine Studiums-Nachteile bei Heeres-Sondereinsatz

Die Regierungsvorhaben gegen “Hass im Netz” sollen in dieser Woche weiterverhandelt werden. Angebliche Gesetzesstellen, die am Montag auf Twitter veröffentlicht wurden, seien nicht aktuell, hieß es sowohl aus dem Büro von Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) als auch vonseiten der Justizministerin Alma Zadic (Grüne). Über das Wochenende habe es keine Verhandlungsfortschritte gegeben. Mehrere Verhandlungsrunden vergangene Woche haben keine Einigung gebracht. Inhaltliche Details wollten die Ministerien nicht preisgeben. Zuletzt war unter anderem noch offen, welche Unternehmen von den neuen Regeln zur “Plattformverantwortlichkeit” betroffen sein sollen. Im Gespräch war sowohl eine von Edtstadler angekündigte Nutzergrenze als auch ein Anknüpfen am (allenfalls weltweiten) Umsatz der Unternehmen. Indes veröffentlichte “Falter”-Chefredakteur Florian Klenk am Montag eine mutmaßliche Gesetzesstelle, die sich mit “unbefugten Aufnahmen” beschäftigt. Konkret geht aus darin um die absichtliche Herstellung von Bildaufnahmen der Genitalien, der Schamgegend oder der weiblichen Brust ohne Einwilligung der betroffenen Person. Die darin enthaltene Strafandrohung: eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe “bis zu 720 Tagessätzen”. Auch Claus Pandi von der “Kronen Zeitung” veröffentlichte Teile eines Gesetzesentwurfs “über Maßnahmen zum Schutz der Nutzer auf Kommunikationsplattformen”. Bei den zuständigen Ministerien wurde auf APA-Anfrage allerdings dementiert, dass die Verhandlungen bereits so weit fortgeschritten seien. Auszuschließen sei aber nicht, dass es sich um eingebrachte Vorschläge aus den Verhandlungsrunden handeln könnte. Die SPÖ drängt die Regierung, den Gesetzesentwurf in Begutachtung zu schicken. “Gerade auch bei diesem Thema dürfen Zivilgesellschaft, Parlament und ExpertInnen nicht außen vor gelassen werden”, forderte deren netzpolitische Sprecherin Katharina Kucharowits am Montag. Mediensprecher Thomas Drozda warnte wiederum vor einer Einschränkung der Pressefreiheit. “Entwürfe, die derzeit kursieren, dürften eher kritischen JournalistInnen das Leben schwermachen”, so Drozda.

"Hass im Netz"-Gesetz wird weiter verhandelt