Schwerer Verkehrsunfall in Buchkirchen forderte nun zweites Todesopfer

Merken
Schwerer Verkehrsunfall in Buchkirchen forderte nun zweites Todesopfer

Linz/Buchkirchen. Der schwere Verkehrsunfall, welcher sich am vergangenen Sonntag in Buchkirchen (Bezirk Wels-Land) ereignet hatte, forderte nun ein weiteres Todesopfer.

“Wie nun nachträglich bekannt wurde, ist auch die im PKW am Beifahrersitz mitfahrende 90-jährige Mutter der PKW-Lenkerin am 05. September 2019 im Krankenhaus verstorben,” so die Polizei.
Sonntagnachmittag ist ein PKW in einem Waldstück bei Buchkirchen gegen einen Baum gekracht. Ein 58-jähriger Mann, starb noch an der Unfallstelle. Die 90-jährige Beifahrerin wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Linz geflogen, wo sie nun am Donnerstag ebenfalls ihren schweren Verletzungen erlag.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Corona-Pandemie hat im Vorjahr zu einem deutlichen Anstieg der Todesfälle geführt. Wie die Statistik Austria am Donnerstag mitgeteilt hat, sind 2020 zumindest 90.123 Menschen in Österreich gestorben – um fast elf Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre.Es handelt sich allerdings um eine vorläufige Zahl, die durch Nachmeldungen aus den Standesämtern noch steigen dürfte. Außerdem ist die Lebenserwartung gegenüber 2019 um ein halbes Jahr gesunken. Für Männer liegt die Lebenserwartung nun bei 78,9 und für Frauen bei 83,7 Jahren. “Mit einer starken Verbreitung der Impfungen und nach Bewältigung der Pandemie ist anzunehmen, dass die Lebenserwartung mittelfristig wieder auf den Wachstumstrend einschwenken wird. Ähnliches zeigen die Erfahrungen aus stärkeren Grippejahren. Offen sind allerdings noch die möglichen Langfristfolgen überstandener Coronaerkrankungen”, sagte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas in einer Aussendung. Ein langfristiger Vergleich der Todesfalldaten ist schwierig, weil sich die Einwohnerzahl und die Altersstruktur der Bevölkerung über die Jahre verändern. Gemessen an den durchschnittlichen Sterbefällen der Jahre 2015 bis 2019 gab es ab Ende Oktober des Vorjahres allerdings eine deutliche “Übersterblichkeit”. In diesen Wochen starben um bis zu 60 Prozent mehr Menschen. Zuletzt ist die Übersterblichkeit wieder etwas gesunken und war wieder etwas niedriger als zu den Spitzen der starken Grippewelle 2017: In der Woche vom 21. bis zum 27. Dezember starben 2114 Personen – um 22 Prozent mehr als in den Vorjahren. In der Woche danach waren es 1964 Sterbefälle – um 28 Prozent mehr als im Jahr 2015, in dem es zuletzt eine 53. Kalenderwoche gab. Auch das europäische Mortalitätsmonitoring Euromomo weist für Österreich seit Anfang November eine hohe bzw. sehr hohe Übersterblichkeit aus. Damit unterscheidet sich die zweite Infektionswelle im Herbst deutlich von der ersten im Frühjahr. Damals hatte Euromomo für Österreich nur eine leichte Übersterblichkeit festgestellt. Laut Daten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES)sind seit dem Ausbruch der Pandemie 6826 Menschen in Österreich entweder direkt an den Folgen einer Covid-Erkrankung oder nach einer Covid-Infektion gestorben, davon 6312 im Jahr 2020. Gemessen an der Einwohnerzahl am stärksten betroffen ist die Steiermark mit 118 Corona-Toten pro 100.000 Einwohner, danach kommen Kärnten (97) und Oberösterreich (83). Am geringsten ist der Anteil in Niederösterreich und Vorarlberg mit je 59 Corona-Toten pro 100.000 Einwohner.

Starkes Plus: 90.000 Todesfälle in Österreich im Jahr 2020

Der inoffiziell älteste Mann der Welt, Fredie Blom, ist mit 116 Jahren gestorben. “Noch vor zwei Wochen hat Opa Holz gehackt”, sagte Andre Naidoo im Namen der Familie am Samstag. Doch innerhalb von drei Tagen sei er “von einem großen Mann zu einer schmalen Person” geworden und schließlich gestorben. Er sei eines natürlichen Todes gestorben, einen Zusammenhang mit dem Coronavirus gebe es nicht. Blom kam nach eigenen Angaben am 8. Mai 1904 im südafrikanischen Adelaide zur Welt. Seine gesamte Familie wurde von der Spanischen Grippe dahingerafft, als er ein Jugendlicher war. Er selbst überlebte und war später 46 Jahre mit seiner Frau Jeanette verheiratet, deren drei Kinder er nach Angaben der Familie wie seine eigenen aufzog. Das Guinness-Buch der Rekorde führt den 112 Jahre alten Briten Bob Weighton als nachweisbar ältesten Mann der Welt. Südafrikanische Medien hatten Blom mangels offiziellen Geburtsnachweises zum inoffiziell ältesten Mann der Welt gekürt.

Inoffiziell ältester Mann der Welt mit 116 Jahren gestorben

In einem Hochhaus in Wels-Lichtenegg ist es Samstagnachmittag zu einem Wohnungsbrand gekommen. Drei Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt und ins Klinikum eingeliefert.

Wohnungsbrand in Wels-Lichtenegg fordert drei Verletzte

Im März wird gewählt. Und zwar bei der Arbeiterkammer Wahl. Knapp 557.000 Mitglieder entscheiden bei der AK-Wahl in Oberösterreich über Stärke und Einfluss ihrer Interessenvertretung. Mit jeder abgegebenen Stimme stärkt man seine Wünsche und Interessen. Was die Themen sind und wie gewählt werden kann – Michaela Hoffmann mit den Antworten.

Die Corona-Neuinfektionszahlen in Österreich bleiben weiter hoch. So kamen in den vergangenen 24 Stunden 1486 neue Fälle hinzu. Im Schnitt der vergangenen Woche waren es somit täglich 1.799 Neuinfektionen. Die Zahl der Covid-19-Toten stieg um 77 auf bereits 7199 Menschen, die an oder mit SARS-CoV-2 gestorben sind. Mehr als 2000 Covid-19-Patienten müssen weiterhin im Krankenhaus behandelt werden, so die Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium. Die Sieben-Tages-Inzidenz betrug am Dienstag 141,5. Das heißt, dass binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 141,5 Neuinfektionen hinzukamen. Am Wochenende wurde die Verlängerung des Lockdowns in Österreich verkündet, dabei kamen auch Wissenschafter zu Wort. Laut den Experten sollte man vor ersten Öffnungsschritten einen Zielwert von einer Sieben-Tages-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnernerreichen, das würde knapp 700 Neuinfektionen pro Tag entsprechen. Davon ist Österreich auch Mitte Jänner noch sehr weit entfernt. Am Montag mussten österreichweit 2.061 SARS-CoV-2-Erkrankte stationär behandelt werden. Im Vergleich zum Montag lagen somit 54 Patienten mehr in Krankenhäusern. Innerhalb einer Woche war die Zahl der Covid-19-Patienten um 240 zurückgegangen. Auf Intensivstationen lagen am Dienstag 332 Menschen und somit zwei weniger als am Vortag. Innerhalb der vergangenen Woche gab es hier einen Rückgang von 46 Covid-19-Erkrankten. Die Behörden meldeten bereits 7199 Todesopfer seit Ausbruch der Pandemie.Innerhalb einer Woche kamen 375 an oder mit Covid-19 Gestorbene hinzu. Pro 100.000 Einwohner sind bereits 80 SARS-CoV-2-Tote verzeichnet. Im Schnitt waren es in den vergangenen sieben Tagen täglich mehr als 53 Menschen, die an den Folgen oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion gestorben sind. Die Sieben-Tages-Inzidenz bei den Toten beträgt 4,2 – das heißt, dass in der vergangenen Woche pro 100.000 Einwohner vier Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben sind. 16.136 Menschen galten am Dienstag als bestätigt aktiv infiziert – 816 weniger als am Montag. Den 1486 Neuinfektionen standen 2225 neu Genesene gegenüber. Seit Beginn der Pandemie wurden in Österreich 396.425 Menschen positiv getestet. 373.090 sind wieder genesen.

Zahlen bleiben gefährlich hoch: 1486 Neuinfektionen

Wegen der Coronavirus-Krise steht der OMV-Konzern aktuell massiv auf der Kostenbremse. Milliardeninvestitionen werden eingespart. Europa sei schon in der Rezession angekommen, und man werde bei der OMV kein “Normaljahr” erleben, sagte Konzernchef Rainer Seele in einem Interview mit der “Presse” (Freitagausgabe). Es würden alle möglichen Maßnahmen verfolgt, die Kosten zu optimieren. Daher könne er Kurzarbeit und Personalabbau für heuer nicht ausschließen. Es gebe aber noch keine Entscheidung darüber. Von staatlichen Vorgaben, Bonuszahlungen in der Krise zu kappen, hält der OMV-Chef wenig. “Wir halten uns an das Aktienrecht: Der Vorstand entscheidet über den Dividendenvorschlag unabhängig. Das haben wir im Februar getan. Ich nehme zur Kenntnis, dass es bei Kurzarbeit Einschränkungen geben soll, die eine andere Dividendenentscheidung bringen sollen.” Die OMV werde alles tun, um ihren Entschluss umzusetzen, aber man müsse die Entwicklung abwarten. “Ich kann nicht ausschließen, dass wir die Raffinerie stilllegen müssen”, sagte Seele der Zeitung. “Dann müssten wir neu diskutieren. Aber davon gehe ich derzeit nicht aus.”

OMV-Chef schließt Raffinerie-Stilllegung nicht aus