Seniorenbund - Fit ins hohe Alter

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Ein Drittel der Bevölkerung wird in 10 Jahren älter als 60 Jahre sein. 2040 soll sich die Zahl der über 85-Jährigen sogar verdoppeln. Das sorgt für viele neue Herausforderungen. Vor allem im Pflegebereich. Auch im Bezirk Wels-Land wo es immerhin 55 unbesetzte Betten in Altenheimen gibt.

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Um eine neuerliche Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, plant Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) flächendeckende Tests von Leiharbeitern und Asylbewerbern. “Es geht um Menschen in prekären Arbeitssituationen, mit unklaren Aufenthaltssituationen oder in sehr beengten Wohnverhältnissen”, sagte Anschober der “Presse am Sonntag”. Das Testprogramm starte am 1. Juli. Solche “Screenings” habe es schon bei Alters- und Pflegeheimen gegeben. “Nun nehmen wir uns Bereiche vor, wo wir wissen, dass es eine geringe Bereitschaft der Betroffenen gibt, 1450 zu kontaktieren”, sagte der Gesundheitsminister zur Begründung. Präsentiert werde das Testprogramm kommende Woche. Angekündigt hatte Anschober eine solche “breite Teststrategie” bereits in der Vorwoche in einer Pressekonferenz, an der auch der bekannte deutsche Virologe Christian Drosten teilnahm. “Wir müssen mehr testen und unter den Teppich schauen. Und zwar rechtzeitig vor dem Herbst, wenn das Risiko steigen wird, weil wir dann alle nicht mehr so schön draußen sitzen können”, sagte Anschober der “Presse am Sonntag”. Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf die jüngste Antikörper-Studie aus Ischgl, wonach 85 Prozent der positiv Getesteten keine Symptome gehabt hätten. “Das ist eine große Falle und zeigt, wie nötig Screenings sind.” “Ich hoffe ja”, sagte Anschober auf die Frage, ob im Herbst wieder normaler Schulbetrieb in Österreich möglich sein werde. “Für den Fall, dass eine hundertprozentige Öffnung im Herbst nicht möglich ist, bereiten wir gerade Maßnahmen vor”, sagte er. Welche dies sein werden, “hängt von der Form des Ausbruchs ab”.

Anschober: Flächendeckende Corona-Tests bei Leiharbeitern

US-Präsident Donald Trump erwägt offenbar, nach einem Wahlsieg in November Verteidigungsminister Mark Esper zu ersetzen. Trump habe darüber vertrauliche Gespräche mit Beratern geführt, sagte eine mit den Beratungen vertraute Person am Mittwoch. Die Beziehung zwischen beiden Männern sei nicht gut. Ein Sprecher des Präsidialamts sagte, gegenwärtig habe man keine Personalentscheidungen zu verkünden. Eine Stellungnahme des Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor. Trump und Esper haben sich uneins bei Themen wie dem Einsatz von Bundesbeamten gegen Demonstranten und die Verwendung von Südstaaten-Symbolen auf Stützpunkten gezeigt.

Trump erwägt Ablösung von Verteidigungsminister Esper

Das Bundesheer reduziert als Reaktion auf die Corona-Krise vorübergehend die Einsatzstärken der Auslandseinsatzkontingente. Dies geschehe “im Gleichklang mit anderen europäischen Truppenstellern und in Absprache mit den internationalen Organisationen”, so das Verteidigungsministerium am Dienstag in einer Aussendung. Die Einsatzfähigkeit der jeweiligen Missionen blieben weiterhin sichergestellt.

Bundesheer reduziert vorübergehend Auslands-Truppen

  Diese Malteser-Hündin wurde gestern, 13.05.2020 in Wels in der Wallererstraße gefunden. Sie ist ca 1-2 Jahre alt, gechipt, aber nicht registriert. Weiters trug sie ein rosafarbene Halsband mit Straßsteinchen darauf. Teilen erwünscht! 😊

Tierheim Wels

Für Opernstar Anna Netrebko war die Corona-bedingte Auszeit von der Bühne, wie für “alle meine Kollegen”, sehr schwierig. “Ich habe alle Interviews abgelehnt und wollte überhaupt nicht über dieses Thema sprechen”, sagte die Sopranistin vor ihrem Auftritt in Dresden am Freitagabend. Sie verwies auf viele Sänger und Musiker ohne Arbeit, in äußerst schlechter finanzieller Situation. “Das ist natürlich beängstigend”, sagte sie. “Ich hoffe nur, dass es bald vorbei ist.” Netrebko und ihr Mann, der aserbaidschanische Tenor Yusif Eyvazov, sind die Stars der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Dresdner Semperoper nach gut drei Monaten Zwangspause. Netrebko gibt dabei ihr Rollendebüt als Elisabetta in Verdis Oper “Don Carlo” – wegen der Corona-Schutzmaßnahmen in einer konzertanten Kurzfassung für Kammerensemble. Die insgesamt vier Abende sind ausverkauft und der Aufakt der Programmreihe “Aufklang!” – wegen der aktuellen Hygienebestimmungen mit beschränkter Platzkapazität. Netrebko ist der Semperoper dankbar für die Möglichkeit, wieder auf der Bühne zu stehen. “Es ist noch sehr früh und sie sind sehr mutig”, sagte sie. Auftritte müssten momentan in etwas experimenteller Form stattfinden, um die Regeln in der aktuellen Situation einzuhalten. “Aber wir müssen das Positivste daraus machen”, sagte sie. “Das Wichtigste ist, weiterhin Musik zu machen.”

Opernstar Anna Netrebko will nicht über Corona sprechen

In Österreich hingegen setzt der erfreuliche Trend fort: “Die Massnahmen wirken weiterhin, es sind die richtigen Massnahmen zum richtigen Zeitpunkt. Und weiterhin macht die Bevölkerung vorbildlich mit“, erklärte Gesundheitsminister Rudi Anschober. Das Zwischenergebnis: – die Zahl der Anrufe bei 1450 nimmt schrittweise ab (gestern 2200), – nur mehr ein Prozent der gestern durchgeführten Testungen sind positiv. – mit 3694 Personen gibt es weniger als 4000 aktiv Erkrankte – auch die Zahl der Hospitalisierten (805) sinkt genauso wie die darin enthaltene Zahl der Menschen auf Intensivstationen (194) – die tägliche Steigerung positiv Getesteter liegt im Durchschnitt der letzten 10 Tage mittlerweile nur mehr bei 1,04 Prozent (Spanien: 2,6; Frankreich 2,7; Schweden 4,6; GB 6,3 Prozent).

Anschober: Trend in Österreich weiter sehr erfreulich