SPÖ Kritik an neuem Kulturmanager

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SPÖ Kritik an neuem Kulturmanager

Ein Statement von Kulturreferent Johann Reindl-Schwaighofer (SPÖ) zum künftigen Welser Kulturmanager Johann Wadauer und zu der Nichtberücksichtigung von Stefan Haslinger:

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Wegen der Corona-Krise riegelt Argentinien seine Grenzen komplett ab. Bis kommenden Mittwoch dürfen selbst argentinische Staatsbürger nicht mehr in ihr Heimatland einreisen, wie die Regierung in Buenos Aires am Freitag mitteilte. Vor knapp zwei Wochen hatte Argentinien bereits seine Grenzen für Ausländer geschlossen. Laut einem Bericht der Zeitung “La Nación” wurden seitdem etwa 12.000 Argentinier aus dem Ausland mit Repatriierungsflügen heimgeholt. Weitere 10.000 sollen noch im Ausland gestrandet sein. Bisher infizierten sich in Argentinien 590 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus. 14 Patienten starben. Seit einer Woche gelten weitreichende Ausgangsbeschränkungen. Bis zum 31. März dürfen die Menschen landesweit ihre Häuser und Wohnungen nicht mehr verlassen. Erlaubt sind nur Besorgungen in nahe gelegenen Lebensmittelgeschäften und Apotheken. Es wurde erwartet, dass die Ausgangsbeschränkungen noch weiter verlängert werden.

Argentinien schließt Grenzen auch für eigene Bürger

Ein finnischer Behördenfehler, der in Helsinki eine unkomplizierte Einreise in den Schengenraum erlaubte, ermöglichte Ende Juni einem russischen Business-Jet und seinen Passagieren, ein für Flüge aus Russland in Österreich geltendes Corona-Landeverbot zu umgehen. Das selbe Flugzeug war bereits im Mai aus Moskau nach Salzburg geflogen, um Koffer von einem österreichischen Zweitwohnsitz abzuholen. Die Gulfstream G650 mit dem Kennzeichen LX-MOW, die wiederholt vom ehemaligen russischen Vizepremier und jetzigen Bankenmanager Igor Schuwalow verwendet wurde, hat es laut APA-Recherchen am 23. Juni mit Passagieren und trotz Corona-Beschränkungen aus Moskau nach Salzburg geschafft. Seit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) Russland am 18. März auf eine Liste von SARS-CoV-2 Risikogebieten gesetzt hat, sind Landungen von Flugzeugen aus Russland in Österreich nur in Ausnahmefällen erlaubt. Passagierflüge fallen nicht darunter. Möglich wurde der Flug Moskau-Salzburg durch eine Zwischenlandung am Flughafen Helsinki-Vantaa, wo sich LX-MOW 26 Minuten lang am Boden befand. Obwohl derartige Transitflüge für Privatjets in Finnland derzeit nicht erlaubt seien, hätten die Passagiere in der Transitzone des Flughafens die Einreiseformalitäten in die EU erledigen können und Stempel in ihre Reisepässe erhalten, erklärte die Sprecherin der finnischen Grenzbehörde, Päivi Kaasinen, auf APA-Anfrage. “Die Regeln haben sich so schnell verändert, dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht allen unseren Beamten klar waren”, betonte sie. Kaasinen sprach von einem “Missverständnis” und versicherte, dass das der einzige Fall dieser Art gewesen sei. Formal ist die Einreise russischer Staatsangehöriger in Finnland derzeit nur mit triftigen Gründen möglich. Gleichzeitig lässt aber auch Russland seine eigenen Staatsbürger nur in Ausnahmefällen ausreisen. Am frühen Nachmittag des 23. Juni landete das Flugzeug schließlich aus Helsinki kommend am Salzburger Flughafen. Vor Ort dürfte es für die Passagiere keine weiteren Probleme gegeben haben: Hätten sie die finnische Grenze jedoch nicht überschritten, hätten sie gemäß einer weiteren Verordnung des Gesundheitsministers derzeit gar nicht in Österreich einreisen dürfen, erläuterte man im für Verkehr zuständigen Klimaschutzministerium. Die Passagierliste unterliegt dem Datenschutz. Fest steht jedoch, dass Igor Schuwalow persönlich nicht an Bord war: Der Vorstandsvorsitzende der Wneschekonombank (WEB) habe am genannten Tag in seinem Büro gearbeitet, hieß es am Donnerstag in dieser staatlichen russischen Bank auf APA-Anfrage. Die Pressestelle ließ gleichzeitig die Frage unbeantwortet, ob etwa Familienmitglieder nach Salzburg gereist seien. Die Schuwalows, die nach österreichischen Medienberichten über einen Wohnsitz in der Villa Campeau in Burgau am Attersee verfügen, sind für den kostspieligen Einsatz von Flugzeugen bekannt: Oppositionspolitiker Aleksej Nawalny hatte 2016 enthüllt, dass Igors Gattin Olga ihre preisgekrönten Corgi-Rassehunde in Privatjets zu internationalen Hundewettbewerben fliegen lässt. Erst am 16. Mai war LX-MOW ohne Passagiere nach Salzburg geflogen, um hier nach Angaben des österreichischen Gesundheitsministeriums “Koffer und andere Sachen” von einem Zweitwohnsitz abzuholen. Damals stand die Gulfstream G650 etwa eine Stunde am Boden und flog dann gleich wieder nach Moskau zurück. Dieses Mal dauerte es länger: Nachdem der Jet am 23. Juni gelandet war, kehrte er erst am 3. Juli wieder nach Moskau zurück.

Russischer Privatjet trotz Landeverbot in Österreich

Nach einem Pkw-Zusammenstoß in der Nacht auf Sonntag auf der Westautobahn (A1) in Ansfelden (Bezirk Linz-Land) ist ein Pkw-Lenker noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte zu Fuß von der Unfallstelle geflüchtet. Eine Fahndung im Umkreis blieb vorerst erfolglos. Gegen 2.00 Uhr ließ sich der Fahrerflüchtige im Spital behandeln. Das Kepler Uniklinikum kontaktierte daraufhin die Polizei. Der Unfall passierte gegen 22.20 Uhr. Ein 37-Jähriger fuhr mit seinem Pkw auf der A1 in Fahrtrichtung Salzburg, hinter ihm lenkte der 27-Jährige sein Auto. Aus noch unbekannter Ursache kam es zum Auffahrunfall und die beiden Männer blieben mit ihren Fahrzeugen am Pannenstreifen stehen. Der 37-Jährige, seine 32-jährige Beifahrerin und die beiden Kinder im Alter von vier und sechs Jahren wurden verletzt ins Ukh Linz eingeliefert. Der andere Unfalllenker flüchtete zu Fuß von der Unfallstelle und tauchte gegen 2 Uhr früh im Kepler Uniklinikum auf. Die alarmierten Beamten fanden heraus, dass sein verwendetes Kennzeichen behördlich entzogen war und er keinen Führerschein besaß. Außerdem hatte der 27-Jährige 0,64 Promille Alkohol im Blut. Er wird angezeigt.

Fahrerflüchtiger in OÖ ließ sich im Krankenhaus behandeln

“Die Zahl der neuen Infektionen war vergangene Woche enorm. Seit drei oder vier Tagen steigen die neuen Infektionen auf gemäßigtere Weise”, so der lombardische Präsident Attilio Fontana im Interview mit dem TV-Sender Rai1. “Ich hoffe, dass wir in einigen Tagen die positiven Auswirkungen der strengeren Maßnahmen zu spüren bekommen”. Die Lombardei gilt als der Corona-Hotspot in Italien.

Lombardei meldete geringere Zahl von Infektionen

Olivia de Havilland hatte einen Traumstart in Hollywood. Als Kind britischer Eltern in Tokio geboren, kam sie noch als Kleinkind nach Kalifornien. Der österreichische Theatermann Max Reinhardt entdeckte sie 19-jährig in der Rolle der Hermia in Shakespeares “Sommernachtstraum”. Das Filmstudio Warner Brothers nahm sie gleich für sieben Jahre unter Vertrag und brachte sie an der Seite von Errol Flynn groß heraus. Acht Filme drehte sie mit dem Herzensbrecher, darunter die Abenteuerschinken “Der Verrat des Surat Khan” und “Robin Hood, König der Vagabunden”. Auf der Leinwand knisterte es heftig, doch allen Gerüchten zum Trotz seien sie nie ein Liebespaar gewesen, beteuert die Schauspielerin. Sie krönte ihre Karriere mit zwei Oscars. 1946 gewann sie ihren ersten Goldbuben in der Hauptrolle von “To Each His Own”. Das Drama um eine ledige Mutter lief in Deutschland unter dem Titel “Mutterherz”. Drei Jahre später kam die Auszeichnung als beste Schauspielerin in William Wylers Rachedrama “Die Erbin”. Unvergessen aber bleibt ihre Rolle in “Vom Winde verweht”. Mit dem Film verbindet sie aber auch eine bittere Enttäuschung. In der Oscar-Nacht 1940 wurde das Südstaatendrama mit acht Trophäen ausgezeichnet, sie ging als Nebendarstellerin aber leer aus. Ihre Langlebigkeit schreibt sie laut “Vanity Fair” den drei L-Worten “Liebe, Lachen und Licht” zu. Wie die zweifache Mutter im vorigen Jahr “Entertainment Weekly” verriet, kann sie ihren 100. Geburtstag kaum erwarten. “Die Vorstellung, ein ganzes Jahrhundert zu leben, gefällt mir sehr. Stellen sie sich das einmal vor. Was für eine Leistung.” Nun ist einer der letzten großen Filmdiven der goldenen Ära Hollywoods verstorben. Laut “Hollywood Reporter” sagte ihre Publizistin, sie sei in Paris, wo sie lebte, aus natürlichen Gründen 104-jährig gestorben.

Letzter Star aus "Vom Winde verweht": Olivia de Havilland ist tot

Die Corona-Krise hat die Einstellung der Österreicher zum Umweltschutz in eine positive Richtung verändert. Laut einer aktuellen Umfrage der Recycling-Initiative “Jede Dose zählt” legen 30 Prozent mehr Wert auf Umweltschutz als vor Ausbruch der Pandemie. Befragt wurden im Juni österreichweit rund 500 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren. Auch konkrete Verhaltensveränderungen werden demnach bereits sichtbar. Insbesondere junge Menschen trennen ihren Müll häufiger und sorgen damit dafür, dass wertvolle Sekundärrohstoffe wie Aluminium in den Recyclingkreislauf rückgeführt werden, hieß es am Dienstag. Knapp 64 Prozent der Befragten wünschen sich grundsätzlich eine umweltfreundlichere Politik. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar knapp 71 Prozent. Um selbst einen Beitrag zu leisten, wird vor allem auf Mülltrennung und Recycling geachtet (82,8 Prozent), Lebensmittelverschwendung vermieden (76,6 Prozent) sowie regionale bzw. saisonale Lebensmittel gekauft (65,3 Prozent). Etwas mehr als 60 Prozent der Befragten achten darauf, Plastik weitgehend zu vermeiden. Bei einer Vergleichsstudie vom Februar 2019 waren es noch 48,3 Prozent. Auch bei der Vermeidung von Verpackungsmüll gibt es einen deutlichen Anstieg bei den Befürwortern. Im Vorjahr gaben 50 Prozent an, dergestalt zum Umweltschutz beizutragen, bei der aktuellen Umfrage sind es bereits 60 Prozent. Die Recycling-Initiative “Jede Dose zählt” ruft unterdessen unter dem Motto #ReSTART über Facebook und Instagram Menschen in ganz Europa dazu auf, ihre Gewohnheiten nach der Covid-19-Pandemie zu ändern und damit einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Die 2009 in Großbritannien gegründete Initiative ist eines der führenden Recycling-Programme für Getränkedosen in Europa. Die Initiative mit 19 lokalen Länder-Programmen will insbesondere junge Menschen dazu motivieren, leere Getränkedosen richtig zu entsorgen und sie damit in den Recyclingkreislauf zurückzubringen. Ziel ist es, 100 Prozent Dosenrecycling in Europa zu erreichen.

Österreicher legen seit Corona mehr Wert auf Umweltschutz