Trainiert in den Herbst - Welser Fitness-Studios im Check

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In Schweden sind mittlerweile mehr als 1.000 Menschen mit Covid-19-Erkrankung gestorben. Bis zum frühen Dienstagnachmittag gab es in dem skandinavischen EU-Land 11.445 bestätigte Infektionen und 1.033 Todesfälle, wie aus Zahlen der schwedischen Gesundheitsbehörde hervorging.

Schweden jetzt mit mehr als 1.000 Todesfällen

Wie es im Herbst an Österreichs Schulen angesichts der weiter aktuellen Corona-Bedrohung weitergehen wird, weiß noch niemand – vorerst heißt es aber auch aus der Hofburg: “Schöne Ferien!” Ein durch und durch ungewöhnliches, von Corona, Digitalunterricht und diversen Vorsichtsmaßnahmen durchwirktes Semester geht heute für viele Schüler in Österreich zu Ende (die anderen folgen in Kürze). Wie es im Herbst genau weitergehen wird, ist noch unklar. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird sich die pandemischen Entwicklungen im Land genau anschauen – vorerst ist es aber an der Zeit, die Jugend in ihre wohlverdienten Sommerferien zu schicken (der eine oder andere Elternteil meint: Diese begannen ohnehin schon vor Monaten). Und genau das machte er, auf durchaus sympathische und volksnahe Art über seine offizielle Instagram-Präsenz, unterlegt von einer besonderen Bastelarbeit und der Grußbotschaft: “Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland morgen einen schönen Ferienbeginn und für alle anderen eine schöne letzte Schulwoche! (vdb). Österreichs Bundespräsident, der nicht erst seit der grauslichen Ibiza-Affäre das Land mit Nonchalance und Besonnenheit durch so manche Krise führte, nahm ein Blatt seines offiziellen Korrespondenzpapiers und schrieb darauf: “Schöne Ferien. A. Van der Bellen”. Danach wurde das semi-hochoffizielle Dokument herausgerissen, ein schnittiger Papierflieger präsidial-professionell gefaltet (Modell “Broadwing”) – und zur Schülerschaft auf die Reise geschickt. Wie das Instagram-Video bewies, hatte das Objekt aus der Hofburg tadellose Flugeigenschaften und war optimal einsatzfähig, was ihn möglicherweise vom einen oder anderen Eurofighter unterscheidet. Billiger war er auch.  

UHBP schickt Schüler mit Papierflieger in die Ferien

Die Ausschreitungen bei Demonstrationen in Wien-Favoriten belasten weiter das Verhältnis zwischen Wien und Ankara. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) warf der Türkei am Dienstag vor, “Unfrieden zu säen”. Es müsse ein Ende haben, “dass die Türkei versucht, auf die Menschen hier in Österreich Einfluss zu nehmen und diese auch für ihre Konflikte instrumentalisiert”, betonte Kurz vor Journalisten. Nach gewalttätigen Ausschreitungen zwischen kurdischen und türkisch-nationalistischen Demonstranten in der Vorwoche in Wien waren am Montag die jeweiligen Botschafter zu Gesprächen in die Außenministerien geladen. Die türkische Seite sprach von “Anwendung von Gewalt gegen türkische junge Menschen”. Das wollte Kurz am Dienstag nicht hinnehmen: Dass die Türkei von Polizeigewalt gegen Austro-Türken rede, sei “unerträglich”, er könne dies nur “auf das schärfste zurückweisen”. Bei den Auseinandersetzungen wurden Böller, Glasflaschen, Steine und Eisenstangen benutzt, unter anderem wurden sieben Polizisten verletzt. “Wir werden das nicht dulden.” Er habe den Innenminister gebeten, hier eine “Politik der Nulltoleranz” zu verfolgen, sagte Kurz. “Diese Konflikte, die werden aus der Türkei importiert”, kritisierte Kurz. “Wer ein Bedürfnis nach Straßenauseinandersetzungen hat, der soll das in der Türkei tun, aber in Österreich hat das keinen Platz.” Mit deeskalierenden Worten aus der Türkei rechnet Kurz nicht: “Ich erwarte mir nicht sonderlich viel Unterstützung aus der Türkei”, meinte er auf eine entsprechende Journalistenfrage. “Weil ich genau weiß, was die Türkei hier versucht: Nämlich Türken in Europa dafür zu nutzen, um Unfrieden zu säen und da und dort vor allem für die eigenen Interessen der Türkei Stimmung zu machen.” Aus seiner Sicht sei dies ein “Missbrauch der Menschen mit türkischen Wurzeln, die in Europa leben”. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) versicherte, man werde jeden Straftäter konsequent verfolgen. “Diejenigen, die glauben, dass ein Mund-Nasen-Schutz sie vor einer Identifikation bewahrt, die irren sich.” Man verfüge über ausgezeichnetes Videomaterial, das gerade ausgewertet werde. So sei einer der mutmaßlichen Rädelsführer bereits identifiziert. Unter den elf Festgenommenen seien auch zwei türkische Staatsbürger, die unter anderem faustgroße Pflastersteine geworfen haben sollen – auch hier werde ermittelt. Es gelte nun zu prüfen, “welche Kontakte und Stränge es hier zur Türkei und zu diversen türkischen Vereinen in Österreich gibt”, meinte Kurz. “Und diese Verbindungen, die gilt es zu kappen.” Keine Freude mit den Auseinandersetzungen hat indes auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Er sprach sich “in letzter Konsequenz” für die Abschiebung der Randalierer aus. “Die Polizei soll konsequent vorgehen. Waren das testosterongesteuerte Jugendliche, oder gibt es da einen politisch motivierten, gewalttätigen Hintergrund?”

Kanzler Kurz kritisiert Türkei nach Demo-Ausschreitungen

Die Regierung hatten im Umgang mit den Medien eine drastische Regelung getroffen. Um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, sollten zu Pressekonferenzen nur noch ein Journalist des ORF und der APA zugelassen werden. Alle übrigen Journalisten sollten die Möglichkeit erhalten, per Mail Fragen an den oder die Politikerin zu richten. Nach heftigen Protesten des Presserats und vieler Medien ändert die Regierung nach Informationen der Kleinen Zeitung wieder die Regelung.

Kanzleramt lockert wieder Zugang zu Pressekonferenzen

Die Feuerwehr wurde Samstagnachmittag zu einer Tiefgarage einer Wohnhausanlage in Wels-Lichtenegg alarmiert. Gemeldet wurde ein vermuteter Gasgeruch in der Tiefgarage. Die Einsatzkräfte kontrollierten den betroffenen Bereich und konnten keine Gefährdung feststellen.

Rasche Entwarnung nach gemeldetem Gasgeruch in einer Tiefgarage in Wels-Lichtenegg

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