Verkehrsunfall in Thalheim bei Wels endet glimpflich

Merken
Verkehrsunfall in Thalheim bei Wels endet glimpflich

Thalheim bei Wels. Glimpflich endete Samstagvormittag ein Verkehrsunfall auf der Sipbachzeller Straße im Gemeindegebiet von Thalheim bei Wels.

Eine PKW-Lenkerin ist mit ihrem Fahrzeug auf der Sipbachzeller Straße zwischen Sipbachzell und Thalheim bei Wels aus bisher unbekannter Ursache von der Straße abgekommen. Rettungsdienst und Polizei standen daraufhin im Einsatz. Die PKW-Lenkerin erlitt eine leichte Handverletzung.

Die Sipbachzeller Straße war rund eine dreiviertel Stunde erschwert passierbar. Die Polizei leitete den Verkehr abwechselnd an der Unfallstelle vorbei.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

“Siegfried & Roy”-Magier Roy Horn hat sich seinem Sprecher zufolge mit dem Coronavirus infiziert. Der 75-Jährige spreche gut auf die Behandlung an. “Siegried & Roy” sind für ihre Auftritte mit weißen Tigern und Löwen weltbekannt. Ihre Karriere endete im Oktober 2003, als ein Tiger Roy Horn bei einer Vorstellung schwer verletzte. Von dem schwerem Blutverlust, Schlaganfällen und einer Gehirnoperation nach dem Unfall konnte sich Horn nie mehr vollständig erholen.

Magier Roy Horn mit Coronavirus infiziert

Die USA fassen ein mögliches Einfrieren ihrer Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Auge. Seine Regierung werde prüfen, ob die Zahlungen gestoppt werden sollen, kündigte Präsident Donald Trump am Dienstag in Washington während eines Briefings zur Coronavirus-Pandemie an. Der US-Präsident wirft der WHO schwere Fehler in ihrer Reaktion auf die Ausbreitung des Virus vor. Trump hatte es zu Beginn des Briefings sogar so dargestellt, als wäre die Suspendierung der Zahlungen an die WHO bereits beschlossene Sache. “Wir werden Gelder stoppen, die für die WHO ausgegeben werden”, sagte er. Nur wenig später schränkte er diese Aussage aber ein: “Ich sage nicht, dass wir es tun werden”, sagte er. “Die WHO hat es wirklich vergeigt”, schrieb er. Die Organisation werde zwar größtenteils von den USA finanziert, sei aber “China-zentrisch”.

Trump: "Die WHO hat es wirklich vergeigt"

Ein riesiges prähistorisches Monument haben britische und österreichische Archäologen in der Nähe von Stonehenge entdeckt. Mindestens 20 Schächte mit einem Durchmesser von bis zu zehn Metern und einer Tiefe von bis zu fünf Metern wurden ausfindig gemacht, die Durrington Walls, eines des größten Monumente der Region, kreisförmig umgaben, berichten die Forscher im Fachjournal “Internet Archaeology”. Die im Rahmen des internationalen “Stonehenge Hidden Landscape Project” entdeckten Schächte bilden einen Ring von rund zwei Kilometer Durchmesser, in dessen Zentrum die als “Super-Henge” bezeichnete große Anlage von Durrington Walls und der bekannte Holzpfosten-Kreis Woodhenge liegen. Eine C-14-Datierung von Bohrkernen aus den Schächten lassen darauf schließen, dass diese vor rund 4.500 Jahren ausgehoben wurden. Die Archäologen vermuten, dass die Löcher eine Grenze markiert haben: Möglicherweise sollten dadurch nicht Befugte gewarnt werden, das rituelle Gebiet zu betreten, oder Menschen mit Pfahlreihen zu den religiösen Stätten im Zentrum des Kreises geführt werden, heißt es seitens der University of Bradford. Die ringförmig angelegten riesigen Schächte seien in Kombination mit dem Super-Henge von Durrington Walls “eines der größten und komplexesten steinzeitlichen Monumente, die bisher entdeckt wurden”, erklärte Wolfgang Neubauer vom Ludwig Boltzmann Instituts für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) in Wien im Gespräch mit der APA. Von 2010 bis 2016 haben die Wissenschafter um Neubauer mit Kollegen der Universitäten Birmingham und Bradford ein mehr als 16 Quadratkilometer großes Gebiet rund um Stonehenge Meter für Meter mit Bodenradar und Magnetometer erkundet. Diese geophysikalischen Methoden liefern u.a. detailreiche 3D-Bilder von im Boden verborgenen Strukturen, wie Gräbern, Anlagen oder Gebäuden. So wurden im Laufe der Jahre etliche bisher unbekannte Monumente und “Henges” entdeckt. Mit diesem Begriff werden steinzeitliche Anlagen bezeichnet, die aus einem runden oder ovalen Erdwall und einem innen liegenden Graben bestanden. Auf der Fläche im Inneren standen oft kreisförmig angeordnete Steine oder Holzpfosten. Die wohl bekannteste derartige Anlage ist Stonehenge, dessen Graben und Wall einen Durchmesser von 110 Metern hat. Deutlich größer und auch älter ist das rund drei Kilometer nordöstlich von Stonehenge gelegene Durrington Walls mit einem Durchmesser von 500 Metern. Die Anlage besteht aus einem 1,5 Kilometer langen, 30 Meter breiten und bis zu drei Meter hohen Wall und einem innenliegenden, knapp 18 Meter breiten Graben. Vor fünf Jahren wiesen Neubauer und sein Team nach, dass die Anlage von Durrington Walls teilweise von zumindest 200 massiven Holzpfosten umgeben war. Allerdings sind nur mehr die Gruben zu erkennen, in denen sie aufgestellt waren. Erste Hinweise auf die nun nachgewiesenen Schächte gab es schon bei früheren Grabungen, sie wurden allerdings noch völlig anders interpretiert, etwa als natürliche Auswaschungen oder Überreste von Bergbau, berichtete Neubauer. “Erst als durch die geophysikalischen Untersuchungen ein größeres Bild entstand, konnten wir die Punkte zusammenfügen und sehen, dass es ein Muster in großem Maßstab gab”, so Projektleiter Vince Gaffney von der Universität Bradford. Im Zuge der Prospektion des Gebiets rund um Stonehenge seien mehr als 200.000 Gruben nachgewiesen worden. Es sei gar nicht so einfach gewesen herauszufinden, ob diese natürlichen Ursprungs waren oder von Menschen etwa für Gräber oder als Speichergruben geschaffen wurden, erinnerte sich Neubauer an die Arbeit der vergangenen Jahre. Als sich dann die Anordnung der Löcher in der Landschaft zeigte, es klar war, wie tief sie tatsächlich waren, und das Alter ihrer Entstehung feststand, “war es logisch, dass die Schächte nur gemeinsam mit dem Super-Henge von Durrington Walls Sinn machen”, so Neubauer. Insgesamt wurden 20 Schächte nachgewiesen, die Forscher gehen aber davon aus, dass es ursprünglich deutlich mehr waren. Speziell im östlichen Teil des Kreises fehlen Nachweise, weil dieses Gebiet bereits mit modernen Siedlungen überbaut wurde. Laut Neubauer gibt es derzeit noch keine Hinweise, ob in den Schächten irgendetwas gestanden hat bzw. darin rituelle Handlungen wie Opfer oder Feuer vorgenommen wurden. “Die Gegend um Stonehenge gehört zu den am besten erforschten archäologischen Landschaften der Erde, und es ist bemerkenswert, dass die Anwendung neuer Technologien immer noch zur Entdeckung einer solch gewaltigen prähistorischen Struktur führen kann, die deutlich größer ist als jedes vergleichbare prähistorische Monument, das wir zumindest in Großbritannien kennen”, so Gaffney. Die Distanz von knapp einem Kilometer zwischen Durrington Walls und den Schächten dürfte nicht zufällig gewählt worden sein. Genau in dieser Entfernung und damit auf dem Kreis, den die Löcher bilden, liegt ein noch älteres prähistorisches Monument: das “Larkhill Causewayed Enclosure”, die den britischen Archäologen zufolge mehr als 1.500 Jahre vor dem Henge in Durrington errichtet wurde. “Es ist faszinierend, wie unsere großflächige nicht-invasive Erkundung des Untergrunds der gesamten Landschaft rund um Stonehenge unser Bild des weltbekannten Monuments der Steinzeit verändert”, so Neubauer. Stonehenge sei einzigartig, weil es aus Stein gebaut wurde, bis heute erhalten geblieben ist und es der einzige Steinkreis ist, dessen Steine bearbeitet und miteinander verzapft wurden. In der historischen Einordnung befinde sich Stonehenge allerdings am Ende jener Zeit, in denen in dieser rituellen Landschaft Monumente gebaut wurden, sagte der Archäologe. Über das genaue Alter von Stonehenge wird noch heftig diskutiert, der Steinkreis dürfte vor 4.600 bis 4.200 Jahren errichtet worden sein. Der Super-Henge von Durrington Wall und die neu entdeckten Schächte sind dagegen vor rund 4.600 bis 4.400 Jahren entstanden.

Archäologen entdeckten Steinzeit-Monument nahe Stonehenge

In Stadl-Paura (Bezirk Wels-Land) wurde die Feuerwehr Donnerstagnachmittag zu einem Küchenbrand alarmiert.

Feuerwehr bei gemeldetem Küchenbrand in Stadl-Paura im Einsatz

Das UNO-Menschenrechtsbüro hat Bedenken wegen der Sondervollmachten, die der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban angesichts der Corona-Pandemie anstrebt. Es sehe so aus, als gebe das geplante Gesetz der Regierung unbegrenzte Macht, per Dekret zu regieren und schalte die parlamentarische Aufsicht auf unabsehbare Zeit aus, sagte der Sprecher des UNO-Menschenrechtsbüros am Freitag in Genf. Notstandsgesetze dürften immer nur vorübergehend gelten, sagte er. Es müsse sowohl angemessene legislative als auch juristische Kontrolle geben, so Rupert Colville. Insbesondere seien Passagen besorgniserregend, die Haftstrafen für die Verbreitung falscher Informationen vorsähen, die die Regierungsarbeit in der Gesundheitskrise beeinträchtigten. Man müsse zwar gegen falsche Informationen vorgehen, sagte Colville. Aber diese Passagen könnten die legitime Arbeit von Journalisten einschränken. Das Parlament wollte den Gesetzentwurf zu den Vollmachten Anfang nächster Woche beschließen. Auch die Generalsekretärin des Europarats, Marija Pejčinović Burić, hatte Bedenken geäußert. Ein unbestimmter und unkontrollierter Ausnahmezustand könne nicht garantieren, dass die Grundprinzipien der Demokratie eingehalten würden. Orban wies die Kritik zurück.

UNO-Menschenrechtsbüro kritisiert Orbans Sondervollmachtspläne