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  1. kerstin ecker sagt:

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Trotz sinkender Epidemiezahlen rechnet die italienische Regierung weiter mit harten Zeiten in der Coronavirus-Krise. “Wir müssen die Wahrheit sagen: Die Situation ist weiterhin dramatisch. Der Notstand ist nicht zu Ende, die Gefahr ist nicht verbannt. Auf uns warten noch schwierige Monate“, sagte Gesundheitsminister Roberto Speranza. “Wir müssen die Bedingungen schaffen, damit wir mit diesem Virus zusammenleben können, zumindest bis ein Impfstoff oder eine Therapie gefunden wird“, sagte Speranza im Interview mit der Mailänder Tageszeitung “Corriere della Sera” (Sonntag-Ausgabe). Die Regierung arbeite an einem Fünf-Punkte-Plan für die öffentliche Gesundheit. Prioritär sei dabei die soziale Distanz am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit. Gleichzeitig wächst in Italien der Unmut auf Europa.

Italien bereitet sich auf "schwierige Monate" vor

Die BBC hat die Comedy-Serie “Little Britain” wegen Rassismusvorwürfen aus ihrer Mediathek entfernt. “Die Zeiten haben sich geändert”, hieß es zur Begründung in einer Mitteilung der Rundfunkanstalt. Die gesellschaftskritische Parodie der britischen Komiker David Walliams und Matt Lucas wurde auch im deutschsprachigen Raum ausgestrahlt, synchronisiert von Oliver Kalkofe und Oliver Welke. Vor allem einige Sketche gerieten spätestens im Zuge der Proteste gegen den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd in die Kritik, weil die weißen Darsteller immer wieder auch in die Rolle schwarzer und asiatischer Charakter geschlüpft waren. Das, so die Kritiker, erinnere an die vor allem in den USA übliche Praxis des Blackfacing, bei der Weiße als dümmlich dargestellte Schwarze mimten. Auch Netflix und der Streamingdienst BritBox entfernten die Sketch-Show aus ihrem Angebot in Großbritannien, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. “Litte Britain” spielte stets mit Klischees und war erstmals 2003 im britischen Fernsehen zu sehen. Komiker Matt Lucas hat sich bereits vor mehreren Jahren mit Bedauern über bestimmte Aspekte der Sendung geäußert. Wenn er noch einmal in der Zeit zurückreisen und “Little Britain” noch einmal machen könnte, würde er keine schwarzen Charaktere mehr spielen, so Lucas. Auch Witze über Transsexuelle seien nicht mehr angemessen, befand er in einem Interview der Obdachlosenzeitschrift “Big Issue”.

Rassismus: BBC nimmt Comedy "Little Britain" aus Mediathek

Die Regierungschefs der EU-Staaten werden das Ergebnis der umstrittenen Präsidentenwahl in Weißrussland nicht anerkennen und Sanktionen gegen das Land verhängen. Die Abstimmung sei weder fair noch frei gewesen, erklärte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch nach einem Sondergipfel zur politischen Krise in Weißrussland. EU-Ratspräsident Charles Michel verkündete baldige Strafmaßnahmen. Es gebe keinen Zweifel daran, dass es massive Regelverstöße bei der Wahl gegeben habe, so Merkel. “Wir verurteilen die brutale Gewalt gegen Menschen.” Alle Gefangenen müssten bedingungslos freigelassen werden. Zudem setze man sich – wie von der Opposition gefordert – für einen nationalen Dialog ein. Die Europäische Union wird nach Aussage von Ratspräsident Michel in Kürze Sanktionen gegen Weißrussland verhängen. Die Strafmaßnahmen sollten die Personen treffen, die für den Betrug bei der Präsidentschaftswahl und das Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten verantwortlich seien, sagte Michel am Mittwoch in Brüssel nach dem EU-Gipfel. Es handle sich dabei um eine “substanzielle” Zahl an Personen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) schlug nach dem Gipfel in die gleiche Kerbe wie Merkel. “Wenn es um Rechtsstaat, Demokratie und Menschenrechte geht, darf die EU nicht wegschauen”, erklärte der Bundeskanzler, “alle waren wir uns heute auch einig darin, die Gewalt gegen friedliche Demonstranten auf das Schärfste zu verurteilen, die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl nicht anzuerkennen, die Freilassung politischer Gefangener sowie einen politischen Dialog zwischen Lukaschenko und der Opposition zu fordern.” In einigen Monaten sollten in Belarus freie und faire Neuwahlen stattfinden, “so wie es auch das weißrussische Volk fordert”, bekräftigte Kurz. “Wir unterstützen den Vorschlag der OSZE, hier für den Dialog tätig zu werden. Auch Russland sollte in diese Bemühungen eingebunden werden.” Die Präsidentschaftswahl vom 9. August in Weißrussland (Belarus) hatte der seit 26 Jahren regierenden Staatschef Alexander Lukaschenko nach offiziellen Angaben mit 80 Prozent der Stimmen gewonnen. Die Opposition und westliche Regierungen werfen der Regierung aber Wahlbetrug vor und kritisieren Gewalt gegen friedliche Demonstranten. Bei Massenprotesten wird seit Tagen der Rücktritt Lukaschenkos gefordert. Indes gibt es einen weiteren toten weißrussischen Demonstranten. Der Mann sei am Mittwoch in einem Militärkrankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte das Gesundheitsministerium in Minsk mit. Er war bei einer Demonstration vor einer Woche in der Stadt Brest schwer verletzt worden. An diesem Tag hatten Sicherheitskräfte nach Angaben des Innenministeriums bei Protesten scharfe Munition eingesetzt. Bei den seit mehr als einer Woche andauernden Demonstrationen nach der umstrittenen Präsidentenwahl sind bisher mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.

EU-Staaten verhängen Sanktionen gegen Weißrussland

68 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 hat es in den vergangenen 24 Stunden in Österreich gegeben. Das ist ein Anstieg um 0,4 Prozent auf 15.652, wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Donnerstag in einer Pressekonferenz im Gesundheitsministerium referierte. Aktiv an Covid-19 erkrankt sind aktuell 1.445. Deutlich zurückgegangen ist dabei die Anzahl der Spitalspatienten. Waren am Mittwoch bundesweit noch 418 Erkrankte in stationärer Behandlung, hat sich ihre Zahl innerhalb eines Tages um 58 auf 360 Patienten reduziert. Davon müssen 92 auf Intensivstationen betreut werden.

Deutlicher Rückgang bei Spitalspatienten

Die Feuerwehr stand Montagabend bei Aufräumarbeiten nach einem Auffahrunfall in Weißkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land) im Einsatz.

Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall in Weißkirchen an der Traun

Mit Stand 7 Uhr informiert das Gesundheitsministerium über die aktuellen Zahlen. Aufgelistet nach Infektion, Erkrankung, Behandlung, Gesund, Todesfälle, Geschlecht, Bundesländer und Bezirke. Mehr dazu unter info.gesundheitsministerium.at

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