Winterliche Straßenverhältnisse: Kleinbus auf Welser Autobahn bei Marchtrenk umgestürzt

Merken
Winterliche Straßenverhältnisse: Kleinbus auf Welser Autobahn bei Marchtrenk umgestürzt

Marchtrenk. Ein mit vier Personen besetzter PKW ist Mittwochvormittag auf der Welser Autobahn bei Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) von der Autobahn abgekommen undumgestürzt.

Die vier Insassen – darunter zwei Kinder – blieben unverletzt. Anfangs hat es geheißen, ein schwerer Unfall sei im Bereich Knoten Haid passiert, wie sich dann herausstellte war die Unfallstelle ein und dieselbe, im Gemeindegebiet von Marchtrenk. Daher standen insgesamt vier Feuerwehren im Einsatz. Das Unfallfahrzeug wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert. Die Feuerwehr unterstützte bei den Aufräumarbeiten.

Die Welser Autobahn war in Fahrtrichtung Knoten Haid zwischen Wels-Ost, Marchtrenk-West und Marchtrenk-Ost, Weißkirchen an der Traun rund eine dreiviertel Stunde nur einspurig passierbar.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Ganze 4 Stunden und das 3 Mal die Woche, müssen Dialysepatienten im Klinikum Wels-Grieskirchen verbringen. Dialyse wird dann notwendig, wenn die Nieren nicht mehr richtig funktionieren. Um den Aufenthalt für die Patienten im Klinikum so angenehm wie möglich zu gestalten und um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, hat man 5 zusätzliche Dialyse Plätze installiert.

Eine Rückholaktion aus dem Ausland aufgrund der Corona-Pandemie könnte die Betroffenen künftig etwas kosten. “Wenn jemand entgegen einer ausdrücklichen Reisewarnung sich grob fahrlässig in eine Gefahrensituation begibt”, dann gebe es die Möglichkeit, “einen aliquoten Anteil an den Konsularkosten, die entstanden sind”, zurückzuverlangen, sagte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) der ZiB2. Das sei aber “der äußerste Notfall”, so Schallenberg am Freitagabend im ORF.

Rückholung könnte für Betroffene teuer werden

Wissenschafter haben womöglich einen Durchbruch bei der Behandlung von Alterskrankheiten erzielt: Durch Zellverjüngungkonnten sie das Sehvermögen von Mäusenwiederherstellen – eine Therapie, die bei Menschen bei der Augenkrankheit Grüner Star und anderen altersbedingten Krankheiteneingesetzt werden könnte, wie aus einer im Fachmagazin “Nature” veröffentlichten Studie hervorgeht. Studienleiter David Sinclair von der Harvard Medical School hofft sogar, dass die Methode gegen Demenz eingesetzt werden kann. Das Verfahren bietet die Möglichkeit, die Zeit auf zellulärer Ebene effektiv zurückzudrehen und den Zellen dabei zu helfen, die Fähigkeit zur Heilung von Schäden wiederzuerlangen. “Ich freue mich darüber, Organe und Gewebe verjüngen zu können, die aufgrund von Alter und Krankheit versagen”, sagte Sinclair. Er stellte die Behandlung von Glaukom (Grünem Star) bei Menschen in zwei Jahren in Aussicht. Stammzellen gegen die Zell-Alterung Die Fähigkeit der Zellen, sich zu regenerieren und selbst zu reparieren, nimmt mit dem Alter rapide ab. Die Forscher modifizierten deshalb einen Prozess, der eine bestimmte Art von Stammzellen herstellt. Diese Zellen entstehen durch einen Cocktail aus vier Proteinen, die bei der Neuprogrammierung einer Zelle helfen. Um die Zellen in einen jugendlichen Zustand zurückzuversetzen, injizierten sie Mäusen mit einer Sehnervschädigung drei der vier Proteine des Cocktails. Tests zeigten, “dass die Hälfte der durch den erhöhten Augeninnendruck verlorenen Sehschärfe wiederhergestellt wurde“. Ähnlich vielversprechende Ergebnisse bot die Behandlung bei älteren Mäusen mit altersbedingter Sehschwäche. Nachdem der Cocktail injiziert worden war, verbesserte sich das Sehvermögen der Mäuse. Nebenwirkungen traten innerhalb des Studienjahrs nicht auf. “Ein Meilenstein” Andrew Huberman, ein Neurowissenschaftler an der Stanford University, der nicht an der Studie beteiligt war, nannte die Ergebnisse “einen Meilenstein auf diesem Gebiet”. Zwar müssten diese in weiteren Tierversuchen bestätigt werden, bevor Menschen damit behandelt werden können. Aber es sei eine Ära angebrochen, die beweise, dass das Verständnis von neuralen Entwicklungsprozessen zu den Werkzeugen führt, “um das gealterte oder geschädigte Gehirn zu reparieren“.

Forscher konnten die Sehkraft von Mäusen wieder herstellen

Nach mehrmaligem Aufschub wegen beruflicher Verpflichtungen hat Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (42) endlich ihren Lebensgefährten Bo Tengberggeheiratet. Die beiden ließen sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau am Mittwochnachmittag in einer kleinen Kirche auf der Ostsee-Insel Møn trauen, wo die beiden ein Sommerhaus haben. Lokalen Medien zufolge handelte es sich um eine kleinere Zeremonie, bei der aber unter anderen Ex-Regierungschef Poul Nyrup Rasmussen und mehrere Kabinettsmitglieder von Frederiksen dabei waren. Frederiksen und der 55 Jahre alte Filmregisseur und -fotograf Tengberg hatten sich 2014 durch gemeinsame Freunde kennengelernt. Ursprünglich hatte das Paar im vergangenen Sommer heiraten wollen, woraus aber wegen der dänischen Parlamentswahl nichts geworden war. Die Pläne für eine Hochzeit 2020 waren dann von der Corona-Krise durcheinandergewirbelt worden. Schließlich hatten die beiden am kommenden Samstag heiraten wollen – da kam dann aber der anstehende EU-Gipfel in die Quere, bei dem die Staats- und Regierungschefs in Brüssel einen Kompromiss zum 750-Milliarden-Programm zur Bewältigung der Corona-Krise finden wollen.

Dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hat geheiratet

Ein musikalisches Konzert mit besonderen Schutzmaßnahmen im Innenhof des Leobold Spitzer Pensionistenheim

Ein Corona-Ausbruch in einem Ausmaß wie jener im Schlachthof des deutschen Fleischbetriebs Tönnies ist für Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) in Österreich nicht möglich, da die Betriebe wesentlich kleiner sind. Dennoch will Anschober Anfang Juli auch in heimischen Schlachthöfen vermehrt testen. Von Fleischprodukten gehe generell keine Corona-Gefahr aus. “In Österreich gibt es keine Industriebetriebe dieser Größenordnung, die Bedingungen sind mit jenen in Deutschland nicht vergleichbar”, sagte Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). Die Vorfälle in deutschen Fleischfabriken zeigten aber sehr deutlich auf, “dass Preisdumping und Billigimporte große Probleme mit sich bringen”. Die Ressortchefin forderte auch “eine klare und einfache Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Produkte”. Das Gesundheitsministerium betonte, dass nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft “keine Gefahr durch das neuartige Coronavirus von Fleisch, Wurst und ähnlichen Produkten ausgehen kann”. Dies sei durch eingehende Analysen und Risikobewertungen übereinstimmend durch alle anerkannten Institutionen, wie dem deutschen Institut für Risikobewertung (BfR), der österreichischen AGES, der EU-Lebensmittelbehörde und der WHO festgestellt worden. Deshalb würden auch keine besonderen Kontrollmaßnahmen gesetzt werden. Lieferungen von Fleisch unterliegen dem Ministerium zufolge im Binnenmarkt dem freien Warenverkehr und werden nicht im Einzelnen registriert oder von behördlicher Seite überwacht oder nachverfolgt. Maßnahmen zur Nachverfolgung, wohin Lieferungen gegangen sind und damit erforderliche Testungen oder Beschlagnahmen werden nur getroffen, wenn der Verdacht vorliegt, dass durch das betroffene Fleisch eine gesundheitliche Beeinträchtigung ausgehen kann. Dies ist dem Gesundheitsministerium zufolge hier nicht der Fall. In heimischen Fleischereien wird es aber vermehrte Testungen geben. Dabei werden generell zusätzlich zu den bisherigen Tests – 572.473 wurden bereits durchgeführt – unter anderem auch Screening-Programme gestartet. Eines der ersten Themen werden dabei Screening-Tests im Bereich schwieriger Arbeits-, Wohn- und Lebensverhältnisse sein. “Dabei wird es umfassendere Testungen auch im Bereich von Schlachtbetrieben geben”, so Anschober. Details werden noch präsentiert. Anschober sah angesichts des Ausbruchs bei Tönnies “dringenden Handlungsbedarf”. “Die Schattenseite von Billigst-Fleisch sind Tierleid, schlechte Entlohnung der Bäuerinnen und Bauern, prekäre Arbeitsbedingungen auf den Schlachthöfen – diese Missstände müssen beendet werden”, forderte er. Ein wichtiger Schritt hierfür wäre eine klare Kennzeichnung von Herkunft und Tierhaltung. Laut den Betreibern des Tierschutzvolksbegehrens werden jährlich über 175 Millionen Kilo Schweinefleisch nach Österreich importiert, der Großteil davon aus Deutschland. Es landet in der heimischen Nahrungsmittelindustrie und Gastronomie. “Es landet aber auch in öffentlichen Küchen, also in Kindergärten, Krankenhäusern und Altersheimen, in Schulen und beim Bundesheer. Also überall dort, wo mit österreichischem Steuergeld eingekauft wird und wo sofort ein Stopp verfügt werden könnte”, hieß es in einer Aussendung. Der Selbstversorgungsgrad von Fleisch liegt in Österreich bei 109 Prozent (fünfjähriges Mittel, Zahlen von Statistik Austria). “Das heißt, Österreich produziert mehr Fleisch, als hierzulande verbraucht wird”, hieß es in einer Studie von Greenpeace. Die Umweltschutzorganisation wies darauf hin, dass der Fleischkonsum generell zu hoch ist. “De facto isst jeder Mensch in Österreich im Schnitt pro Kopf eineinviertel Kilogramm Fleisch pro Woche – das Dreifache der als gesund erachteten Menge”, so die NGO.

Anschober will vermehrt in heimischen Schlachthöfen testen