Wissensbus - Neuer Bücherbus fährt ab März

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Wels hat wieder einen Bücherbus. Doch der hat mit dem alten nicht mehr viel gemein. Wir haben uns das neue Modell genau angesehen.

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Kommentare:
  1. Christl Karlsberger sagt:

    Interessant!

  2. anja strasser sagt:

    Super!!!

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Nur jede fünfte Frau glaubt, dass Frauen und Männer in allen Lebensbereichen gleichberechtigt sind. Bei den Männern gilt dies für etwas mehr als ein Drittel. Sehr deutlich ist die Wahrnehmung einer “gläsernen Decke” für die Karrieren von Frauen – drei Viertel der Frauen und 55 Prozent der Männer nehmen eine solche wahr, zeigt eine Umfrage unter 2000 Österreicherinnen und Österreichern durch “Karmasin Research & Identity” im Auftrag der Regionalmedien Austria (RMA). Dabei glauben 60 Prozent der Männer – und 72 Prozent der Frauen -, dass ein ausgewogener Anteil von Männern und Frauen in allen Hierarchien Unternehmen erfolgreicher macht. Satte 84 Prozent der Frauen stimmen zu, dass sie mehr leisten müssen als Männer, um denselben Erfolg zu haben, diese Aussage lehnen nur drei Prozent der Frauen ab. Aber auch 57 Prozent der Männer stimmen dieser Einschätzung zu, nur 20 Prozent lehnen sie ab. Knapp die Hälfte der Männer und gut zwei Drittel der Frauen glauben, dass Frauen ihre eigenen Leistungen unterschätzen. Männer bevorzugt Weitgehend einig sind sich Frauen und Männer, dass Mängel in der Kinderbetreuung und bei flexiblen, mobilen Arbeitsbedingungen Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung behindern – mit Zustimmungsraten um die 70 Prozent. 50 Prozent der Männer und 71 Prozent der Frauen glauben, dass Männer bei Stellenbesetzungen bewusst oder unbewusst bevorzugt werden. Zweifel haben die Österreicherinnen und Österreicher offenbar an der überbordenden technischen Begabung der männlichen Bevölkerungshälfte. Jeweils rund 40 Prozent der Befragten gaben dazu keine klare Meinung ab, weitere etwa 40 Prozent stimmten dem zu. Der Rest sieht dies nicht als gegeben.

Österreicherinnen glauben nicht an ihre Gleichberechtigung

Angesichts von Umsatzeinbrüchen in der Corona-Krise haben internationale Einzelhandelsunternehmen ihre Aufträge bei Zulieferern storniert. Hunderttausende Fabrikarbeiter in Asien sind damit nach Angaben der Organisation Human Rights Watch (HRW) existenziell bedroht. Betroffen sind vor allem Näherinnen, die die Kleidung für Modeketten wie C&A oder H&M fertigen.

Modeketten streichen Aufträge in Asien

Nach achtjährigen Verhandlungen erfolgte die Unterzeichnung am Sonntag zum Abschluss des virtuellen Gipfels der südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN in Vietnams Hauptstadt Hanoi. Die “regionale, umfassende Wirtschaftspartnerschaft” (RCEP) umfasst rund ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung. Das Abkommen verringert Zölle, legt gemeinsame Handelsregeln fest und erleichtert damit auch Lieferketten. Es umfasst Handel, Dienstleistungen, Investitionen, E-Kommerz, Telekommunikation und Urheberrechte. RCEP steht für “Regional Comprehensive Economic Partnership”. Neben der zweitgrößten Volkswirtschaft China und den zehn ASEAN-Staaten Vietnam, Singapur, Indonesien, Malaysia, Thailand, Philippinen, Myanmar, Brunei, Laos und Kambodscha beteiligen sich auch Japan, Australien, Südkorea und Neuseeland. Gerade vor dem Hintergrund des laufenden Handelskrieges mit den USA ist der Freihandelspakt ein großer Erfolg für die kommunistische Führung in Peking. Das Abkommen wird nach Ansicht von Experten die wirtschaftliche Integration in der Asien-Pazifik-Region voranbringen und protektionistischen Tendenzen entgegenwirken. Die RCEP-Staaten standen vor der Corona-Krise für 29 Prozent des weltweiten Handelsvolumens – etwas weniger als die EU mit 33 Prozent. Der Anteil der RCEP-Gemeinschaft dürfte aber steigen, wie Experten erwarten. “RCEP wird die wirtschaftliche und strategische Landkarte des Indo-Pazifiks neu zeichnen”, sagte Jeffrey Wilson vom Australischen Strategischen Politik-Institut (ASPI). Der Freihandelspakt sei von “massiver Bedeutung”. Er werde auch den Bemühungen für eine wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie “einen Anschub geben”. Der Einigung waren 31 Verhandlungsrunden vorausgegangen und 18 Ministertreffen. Sechs Mal waren selbst auferlegte Fristen nicht eingehalten worden. Am Ende hing das Abkommen besonders an Indien, das sich nicht so weit öffnen wollte. Indem sich Neu Delhi aber Ende vergangenen Jahres aus den Verhandlungen zurückgezogen hatte, wurde der Weg geebnet für die Einigung. Mit dem Pakt bildet sich neben der Gemeinschaft des anderen asiatisch-pazifischen Freihandelsabkommens, der CPTPP abgekürzten “Umfassenden und fortschrittlichen Vereinbarung für eine Trans-Pazifische Partnerschaft”, eine weitere Freihandelszone. CPTPP repräsentiert aber nur 13 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Es ist von dem ehrgeizigeren Vorhaben der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) übrig geblieben, nachdem US-Präsident Donald Trump die USA 2017 aus dem Abkommen zurückgezogen hatte. Obwohl die ASEAN-Gespräche nur virtuell geführt wurden, nahm Trump auch das dritte Jahr in Folge nicht an dem Gipfel teil. Während die USA unter ihm an Gewicht in der Asien-Pazifik-Region verloren haben, streckt China mit dem neuen Freihandelspakt seinen Einfluss noch weiter aus. RCEP ist weitreichender als CPTPP, geht allerdings nicht so tief, wie Experten schildern. Die trans-pazifische Partnerschaft CPTPP zwischen Australien, Brunei, Kanada, Chile, Japan, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam ist bisher von sieben Staaten ratifiziert und umfasst 480 Millionen Menschen. Ob sich die USA unter dem neuen Präsidenten Joe Biden wieder der trans-pazifischen Partnerschaft anschließen werden, wofür auch die Zustimmung des Kongresses erforderlich wäre, muss sich zeigen. Experten wiesen darauf hin, dass beide Freihandelspakte nicht in Konkurrenz zueinander stehen und sich eine Mitgliedschaft nicht gegenseitig ausschließt. Vielmehr funktioniere das neue RCEP-Abkommen mit China ergänzend. So gehören Japan, Vietnam, Singapur, Brunei, Malaysia, Australien und Neuseeland beiden an. Der neue Freihandelspakt bedeutet allerdings nicht, dass alle Probleme zwischen den Handelspartnern beseitigt wären oder dass einzelne Länder nicht mit Sorge auf die wachsende Abhängigkeit von China blickten. So überprüft Japan gerade seine Lieferketten in China. Auch gibt es Konflikte zwischen Australien und China, weil Peking wegen politischer Spannungen Importe aus Australien beschränkt. Die Einigung demonstriert gleichwohl, dass asiatisch-pazifische Volkswirtschaften der von den USA unter Trump propagierten technologischen und wirtschaftlichen “Entkoppelung” von China sehr skeptisch gegenüberstehen.

Weltgrößter Freihandelspakt mit China vereinbart

In der westukrainischen Großstadt Luzk ist eine stundenlange Geiselnahme in einem Linienbus ohne Tote beendet worden. Der Täter sei festgenommen worden und alle Geiseln seien unverletzt und wieder frei, bestätigte Innenminister Arsen Awakow am Dienstagabend in Luzk. Die Polizisten hatten den Bus gestürmt. Der Täter ist Behörden zufolge 44 Jahre alt und vorbestraft. Bei der Beendigung der Geiselnahme war auch ein Schützenpanzer im Einsatz. Außerdem wurde eine Blendgranate gezündet. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach zuvor persönlich mit dem Geiselnehmer und erfüllte eine seiner Forderungen. Dem Täter drohen wegen Terrorismus und Geiselnahme bis zu 15 Jahre Haft. Der Mann hatte am Dienstagmorgen 13 Menschen in dem Überlandbus in der Stadt im Westen der Ex-Sowjetrepublik in seine Gewalt gebracht. Er hatte ein Sturmgewehr, eine Pistole und Handgranaten bei sich. Am Vormittag verständigte der Mann sogar selbst den Polizeinotruf und informierte die Beamten über die Geiselnahme. Mit einem Sturmgewehr zerschoss er zwei Fenster des Busses. Präsident Selenskyj veröffentlichte nach einem Telefonat mit dem Geiselnehmer am Abend auf Facebook ein nur wenige Sekunden dauerndes Video. Darin fordert er die Menschen auf, die amerikanische Dokumentation “Earthlings” über Tierschutz aus dem Jahr 2005 anzuschauen. Das soll der Täter, der sich wohl für Tierrechte einsetzt, von Selenskyj gefordert haben. Das Video wurde nach der Freilassung wieder von der Seite gelöscht. Beobachter befürchten, dass Selenskyj, der erst seit einem Jahr im Amt ist, mit dem Eingehen auf die Forderung Trittbrettfahrer zum Nachahmen ermutigen könnte. Der Geiselnehmer forderte zudem, dass unter anderem Vertreter von Kirche und Staat wie Ex-Präsident Petro Poroschenko und Innenminister Awakow sich öffentlich als “Terroristen” bezeichnen. Darauf wurde jedoch nicht eingegangen. Selenskyj selbst hatte im Laufe der Verhandlungen betont, auf jeden Fall Opfer vermeiden zu wollen. “Wir haben niemanden verloren. Heute können Verwandte und Nahestehende alle umarmen, die den Tag im Bus im Fadenkreuz verbracht haben”, schrieb er bei Facebook. Der Mann hatte zunächst nur drei Menschen, einen Jugendlichen und zwei Frauen, freigelassen. Sie stiegen aus dem Bus und wurden dann von einem Polizisten weggeleitet. Dann begannen die Polizisten nach rund zwölf Stunden, den Bus zu stürmen. Über den Täter in Luzk gibt es bisher kaum gesicherte Informationen. Der Mann soll den Behörden bekannt sein. Während mehrjähriger Gefängnisstrafen soll der in Russland geborene 44-Jährige Medienberichten zufolge ein Buch mit dem Titel “Philosophie eines Verbrechers” geschrieben haben. Er sei zudem in psychiatrischer Behandlung gewesen, hieß es. Awakow dementierte diese Information jedoch am Nachmittag. Die Geiselnahme hielt das Land den ganzen Tag in Atem, auch weil der Geiselnehmer damit gedroht hatte, Sprengsätze an belebten Orten aus der Ferne zünden zu wollen. In der Hauptstadt Kiew war die Polizei verstärkt unterwegs, die Einsatzkräfte patrouillierten mit Sturmgewehr in den Straßen der Drei-Millionen-Einwohner-Metropole. In Kiew waren mehrere Drohanrufe eingegangen und ein verdächtiger Gegenstand wurde gefunden. Sprengstoffexperten entschärften den Gegenstand vorsorglich, der in einer Schachtel versteckt war. Vergangene Woche war bei der Explosion in einem Mülleimer an einer Metrostation mindestens ein junger Mann verletzt worden.

Geiselnahme in der Ukraine endet nach halbem Tag ohne Tote

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) dankte am Dienstag den Österreicherinnen und Österreichern für ihre Unterstützung bei der Bewältigung der Coroanavirus-Krise. Zugleich zog der Kanzler in einer Stellungnahme gegenüber der APA eine erste Bilanz der Maßnahmen und rief seine Landsleute zum Durchhalten auf. Indirekte Kritik gab es am Widerstand bei einigen “Entscheidungsträgern”.

Kurz dankt Österreichern und ruft zum Durchhalten auf

Die Feuerwehr wurde Montagabend zu einer Personenrettung in ein Einkaufszentrum in Wels-Waidhausen alarmiert, nachdem dort zwei Personen in einer Drehtüre eingeschlossen waren.

Personenrettung: Zwei Personen in Drehtüre eines Einkaufszentrums in Wels-Waidhausen eingeschlossen