Wochenmarkt - Absage für türkischen Supermarkt

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  1. Elke Mascherbauer sagt:

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Die Corona-Kommission hat in ihrer Sitzung vom Donnerstag sechs Bezirke neu auf Orange gestellt und sieht daher in diesen Bezirken ein hohes Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Unter den Bezirken mit hohem Risiko befindet sich erstmals auch die Kärntner Region Hermagor, wegen eines im Zuge eines Almabtriebs entstandenen Clusters. Weiterhin gibt es allerdings keine Bewertung mit Rot. Insgesamt wurden in Österreich 8.370 aktive Fälle gezählt. Neusiedl am See im Burgenland, Sankt PöltenStadt, Mistelbach und Scheibbs in Niederösterreich sowie Hallein in Salzburg wurden von Gelb auf Orange hochgestuft. Sieben Bezirke – Oberpullendorfund Oberwart im Burgenland, Villach Land in Kärnten, Sankt Pölten Land in Niederösterreich, Braunau am Inn und Schärding in Oberösterreich sowie Voitsberg in der Steiermark – haben nun eine mittlere Risikoeinschätzung statt einer geringen und sind daher von Grün auf Gelb gestellt worden. Gute Nachrichten Positive Nachrichten gab es für drei Bezirke: Kufstein in Tirol weist laut Kommission nur mehr ein mittleres Risiko auf und wurde von Orange auf Gelb herabgestuft. Eferding in Oberösterreich und Deutschlandsberg sind nun wieder grün statt bisher gelb. Für alle anderen Bezirke blieb die Einschätzung unverändert. In den vergangen 24 Stunden (Stand: 9.30 Uhr) wurden in Österreich 873 Personen neu positiv auf das Coronavirus getestet. Die meisten davon waren mit 402 in Wien, berichtete das Innenministerium. Insgesamt wurden 8.370 aktive Fälle gezählt. Bisher gab es in Österreich 45.686 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand verstarben österreichweit 802 Personen an den Folgen des Coronavirus und 36.476 sind wieder genesen. Derzeit (Stand: 9.30 Uhr) befinden sich 493 Personen (minus drei) aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 98 (plus acht) auf Intensivstationen. Die 98 Patienten in intensivmedizinischer Pflege stellen eine Steigerung um 25 Prozent innerhalb einer Woche dar. Weltweit wachse die Pandemie weiter, betonte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). “Auch in Österreich sind die Infektionszahlen für diesen Zeitpunkt viel zu hoch. Denn das Ansteckungsrisiko wird mit sinkenden Temperaturen weiter steigen.” Brennpunkt Schule “Mein Appell geht daher weiterhin an die Regionen mit erhöhtem Risiko, besonderes Augenmerk auf rasche Testungen und schnelles Kontaktpersonenmanagement zu legen”, wurde der Minister zitiert. “Ich appelliere außerdem an die Behörden vor Ort, das neue Covid-19 Maßnahmen-Gesetz und die Möglichkeit für regionale Zusatzmaßnahmen zu nutzen und punktgenau in Bereichen von Ausbreitungen Schwerpunkten zu setzen”, sagte Anschober. 1.218 Schüler und 178 Lehrer wurden mit Stand Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind jeweils rund 0,1 Prozent der 1,1 Millionen Schüler bzw. der 123.000 Lehrer. Dazu kommen noch 51 positive Fälle unter dem Verwaltungspersonal. Die meisten gemeldeten Fälle gab es auch hier in Wien. Unterdessen zeichnen sich in Niederösterreich drei neue Cluster ab. So sind in einem Unternehmen im Bezirk Mödling im Rahmen eines Screenings 18 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Drei der Infizierten seien Niederösterreicher, der Rest stamme aus anderen Bundesländern, teilte ein Sprecher von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) am Donnerstag mit. Die zweite Häufung an neuen Covid-Fällen betrifft das Landesklinikum Mauer bei Amstetten, wo elf Personen positiv auf Corona getestet wurden. Wie Bernhard Jany von der NÖ Landesgesundheitsagentur am Donnerstag auf Anfrage mitteilte, seien vier Patienten und sieben Mitarbeiter betroffen. Alle weiteren Hospitalisierten seien unmittelbar nach Bekanntwerden der Infektionen negativ getestet worden und sollen nun sicherheitshalber ein weiteres Mal untersucht werden. Dazu kommen zwölf positiv auf Corona getestete Personen im Pflege- und Betreuungszentrum in Mank (Bezirk Melk). Es handle sich um acht Mitarbeiter und vier Bewohner, bestätigte Jany am Donnerstagnachmittag einen Bericht des ORF Niederösterreich. Gewöhnen wird man sich auch an Corona-bedingte Absagen von Adventveranstaltungen müssen. Eine solche kam am Donnerstag ebenfalls aus Niederösterreich: Der Weihnachtsmarkt Grafenegger Advent wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Grafenegger Kulturbetriebsgesellschaft hat sich gemeinsam mit dem ORF NÖ für die Absage der von 5. bis 8. Dezember geplanten Veranstaltung entschieden.

Corona-Kommission stellt sechs Bezirke auf Orange

Nun ist es soweit und der deutsche Sänger Heino performt in Wels vor der Engelshütte.

Heino in Wels

Notarzt und Rettungsdienst standen Sonntagmittag nach einem Badeunfall im Freibad in Wels-Lichtenegg im Einsatz, der ersten Informationen zufolge offenbar glücklicherweise glimpflich verlief.

Schwerer Badeunfall im Freibad in Wels-Lichtenegg endet glimpflich

Acht Mitarbeiter des Zentrallabors des Linzer Kepler Uniklinikums (KUK) sind positiv auf Covid-19 getestet worden. Das teilte das Spital am Donnerstagabend mit. Das Labor, das insgesamt rund 100 Mitarbeiter hat, bleibt weiter in Betrieb. Bereits am Dienstag war ein Mitarbeiter positiv getestet worden, der zu Hause Symptome gezeigt hatte. Daraufhin sei sofort eine Kontaktpersonenliste an die Wohnsitz-Bezirkshauptmannschaft des Betroffenen geschickt worden, teilte das KUK mit. Am Mittwoch sei dann der Personalbereich informiert worden. Man habe die Kontakte erneut überprüft und kategorisiert. Kontaktpersonen der Kategorie eins seien getestet und nach Hause geschickt worden, Kontaktpersonen der Kategorie zwei blieben im Dienst, werden aber auch getestet. Am Mittwoch waren dann vier Testergebnisse positiv, am Donnerstag weitere drei. Für alle wurden wieder Kontaktlisten erstellt und den zuständigen Behörden übermittelt. Der Routinebetrieb am Kepler Universitätsklinikum (KUK), auch jener des Zentrallabors am Standort Med Campus III, sei gewährleistet, wurde seitens des Spitals versichert. “Wir sind uns unserer Verantwortung in dem sensiblen Bereich eines Krankenhauses bewusst und wir achten alle gemeinsam fortlaufend darauf, dass die Hygienemaßnahmen laut Richtlinien eingehalten werden”, betonte der ärztliche Leiter des KUK, Ferdinand Waldenberger. “Die höchstmögliche Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter ist unser vordringlichstes Anliegen.” Das betroffene Institut für medizinische und chemische Labordiagnostik ist laut KUK-Homepage “ein zentraler Dienstleister des Kepler Universitätsklinikums am Med Campus III”. Aber auch das Linzer Unfallkrankenhaus wird mit Laborleistungen versorgt. Bei Bedarf können sich zudem andere Spitäler, Labore oder Ordinationen dorthin wenden. Unter anderem werden in dem Institut Blut-, Harn- und Liquorproben oder sonstige durch Punktion gewonnene Körperflüssigkeiten analysiert. Das Labor bearbeitet auch Coronatests. Ob die betroffenen Mitarbeiter damit befasst waren, blieb aber unklar.

Acht Covid-19-Fälle im Zentrallabor des Linzer KUK

Im Atlantik befinden sich einer neuen Studie zufolge Millionen Tonnen Mikroplastik. Allein in den oberen Wasserschichten der ersten 200 Meter seien es nahezu zwölf bis 21 Millionen Tonnen des Abfalls. Zu dem Schluss kommen Messungen von Forschern des “National Oceanography Centre” (NOC) in Großbritannien, die in der Fachzeitschrift “Nature Communications” veröffentlicht wurde. Bisher habe es wegen fehlender Mikroplastik-Messungen keine Möglichkeit für Wissenschafter gegeben, die angenommene Menge von in den Ozean gelangten Kunststoff mit der im Wasser abzugleichen, sagte Studienleiterin Katsiaryna Pabortsava. “Unsere Forschung ist die erste, die dies über den gesamten Atlantik von Großbritannien bis zu den Falklandinseln durchgeführt hat.” Die NOC-Foscher berechneten dabei die Häufigkeit von drei verschiedenen Plastiksorten, die zusammen mehr als die Hälfte des weltweiten Kunststoffabfalls ausmachten. Dafür nahmen sie an insgesamt zwölf Orten Proben aus drei unterschiedlichen Tiefen innerhalb der ersten 200 Meter unterhalb der Wasseroberfläche. Sie fanden bis zu 7.000 Mikroplastik-Partikel mit einer Größe von mindestens 0,0032 Zentimeter pro Kubikmeter Meerwasser. Die Wissenschafter wollen mit ihren Erkenntnissen die Grundlage für eine bessere Bewertung der ökologischen Schäden durch Mikroplastik legen. Bisher fehlten solide Schätzungen zur Menge der Kunststoffe vor allem in abgelegenen Orten wie zum Beispiel mitten auf dem Ozean. Der gesundheitliche Einfluss des allgegenwärtigen Mikroplastiks auf Lebewesen beschäftigt die Forschung. Solche winzigen Partikel wurden unter anderem bereits in Schnee, Lebensmitteln und Trinkwasser nachgewiesen. Alleine in den USA verursache jeder der rund 330 Millionen Einwohner jeden Tag rund 340 Gramm Plastikmüll, geht aus einer vor wenigen Monaten veröffentlichten Studie hervor. Dieser landet teilweise in der Natur und zerfällt dort langsam in immer kleinere Bestandteile. Die Mikroplastik-Partikel gelangen in Flüsse und Seen, das Meer, die Böden und auch die Atmosphäre. Ein Teil der Partikel sei über die Atmosphäre etwa bei Regen eingetragen worden – sie seien so klein, dass sie selbst über Kontinente hinweg transportiert würden.

Millionen Tonnen Mikroplastik im Atlantik

Finnland verschärft seine Grenzregeln gegenüber den beiden Nachbarländern Schweden und Norwegen. Erlaubt ist der Übertritt an diesen Grenzen nur noch für Gütertransporte und den “notwendigen Pendelverkehr” wie etwa Ärzte und Gesundheitspersonal. Die Maßnahme soll vorerst bis 13. Mai in Kraft sein. Finnland verfolgt eine im nordeuropäischen Vergleich sehr strikte Corona-Politik. Gleichzeitig mit der Einführung der De-facto-Schließung der Außengrenze für den privaten Personenverkehr verlängerte die Regierung in Helsinki am Dienstag die bereits geltenden Reisebeschränkungen im Inland und führte eine allgemeine, 14-tägige Quarantänepflicht für alle einreisenden Personen ein. Bis Dienstag gab es in Finnland 2.308 bestätigte Corona-Fälle.

Finnland macht Grenze zu Schweden und Norwegen dicht