Ärztemangel? - Wels sucht Allgemeinmediziner

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Im Corona-Hotspot Spanien ist der Lockdown trotz heftigen Widerstands der Opposition und zunehmender Proteste verärgerter Bürger zum fünften Mal verlängert worden. Das Parlament in Madrid nahm einen entsprechenden Antrag der linken Regierung am Mittwochabend mit knapper Mehrheit an. Der bereits seit Mitte März geltende Alarmzustand samt strenger Ausgangsbeschränkungen wird nach dieser Entscheidung mindestens bis 24.00 Uhr am 6. Juni anhalten. Die Minderheitsregierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez wollte den “Estado de alarma”, die dritthöchste Notstandsstufe des Landes, eigentlich gleich um einen ganzen Monat verlängern lassen. Dafür bekam sie aber nicht genug Unterstützung. Am Dienstag wurde aber mit der liberalen Partei Ciudadanos am Vorabend der Abstimmung ein Kompromiss über eine zweiwöchige Verlängerung erzielt.

Umstrittener Corona-Notstand in Spanien bis zum 6. Juni verlängert

Niemand wird während der Corona-Krise auf die Straße gesetzt! Heute verabschiedet der Nationalrat das dritte Corona-Paket und das verbietet unter anderem Delogierungen während der Krise. Sollte man also auf Grund von Jobverlust oder Kurzarbeit derzeit die Wohnungsmiete nicht bezahlen können, so ist das kein Kündigungsrund. Man hat bis Jahresende Zeit, die fehlenden Raten nachzuzahlen, allerdings mit Verzugszinsen.

Niemand wird delogiert

Auch UN-Generalsekretär António Guterres hat während der Corona-Krise mit Problemen bei der Umstellung aufs digitale Arbeiten zu kämpfen. Bei einem Briefing zum Umgang der Vereinten Nationen mit der Pandemie brach am Freitag der Stream bei Guterres’ Rede für etwa sieben Minuten zusammen. Als die Übertragung wieder einsetzte, fragte ein sichtlich irritierter UN-Chef: “Können sich mich jetzt hören?”. Der Portugiese hielt seine Rede dann zu Ende und sprach unter anderem davon, dass alle UN-Konferenzen und Kommunikation nun virtuell abgehalten würden. “Mit all den Schwierigkeiten und Fehlern, die Sie offensichtlich schon beobachtet haben”.

UN-Chef mit digitalen Problemen

Ein russisches Gericht hat den Starregisseur Kirill Serebrennikow in einem umstrittenen Verfahren schuldig gesprochen. Das Strafmaß war am Freitag zunächst unklar. Der 50-Jährige wurde wegen Veruntreuung von Fördergeldern verurteilt, wie das Bezirksgericht der Agentur Interfax zufolge in Moskau entschied. Serebrennikow ist auch im deutschen Sprachraum ein gefragter Künstler. Das Verfahren gilt als Schauprozess gegen die liberale Kunstszene in Russland. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre Haft beantragt. Zahlreiche russische Künstler veröffentlichten im Vorfeld der Urteilsverkündung Videos, in denen sie ein ungerechtes Justizsystem beklagten. Viele Schauspieler, Sänger und Kulturschaffende erschienen am Freitag vor dem Gerichtsgebäude in Moskau. Sie empfingen Serebrennikow mit Beifall. Viele trugen T-Shirts mit der Aufschrift “Free Kirill!”, insgesamt seien etwa 400 Menschen dort, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtete. In einer Videoschaltung des Senders Echo Moskwy, der über die Urteilsverkündung live im Internet berichtete, sagte der wegen der schwierigen Lage für die Kultur in Russland ausgewanderte Kunstexperte Marat Gelman, dass sich Serebrennikow Feinde im Kreml gemacht habe. Serebrennikow habe sich aber niemals bereichert, betonte er. Der Theatermacher soll 129 Millionen Rubel (1,6 Millionen Euro) unterschlagen haben. Der Starregisseur übt in seinen Filmen und Theateraufführungen immer wieder auch Gesellschaftskritik. Serebrennikow hatte in seinem Schlusswort am Montag seine Unschuld beteuert und hervorgehoben, dass in dem Verfahren keine Beweise vorgelegt worden seien. Zugleich räumte er ein, dass die Buchhaltung seines Theaters schrecklich organisiert gewesen sei. Er verstehe aber nichts von Buchhaltung und Finanzen, sagte er. Deshalb gebe es Experten dafür. Eine Buchhalterin hatte Serebrennikow belastet. Ihr Fall wird in einem getrennten Verfahren behandelt. Mit Serebrennikow standen auch seine Kollegen Sofja Apfelbaum und Alexej Malobrodski sowie Juri Itin vor Gericht. Die Ermittlungen gegen das Team liefen seit Sommer 2017. Im vergangenen Jahr kam Russlands bekanntester Filme- und Theatermacher nach mehr als eineinhalb Jahren im Hausarrest mit Einschränkungen auf freien Fuß. Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sowie internationale Stars hatten sich für den Filme- und Theatermacher eingesetzt. Serebrennikow leitet in Moskau das populäre Theater Gogol-Zentrum. Er inszenierte aber auch in Berlin, Stuttgart und Hamburg – oft in Abwesenheit, weil er im Hausarrest saß und auch nach seiner Freilassung nicht reisen durfte. Im April 2021 soll seine Inszenierung von Richard Wagners “Parsifal” in der Wiener Staatsoper zu sehen sein. Tausende Kulturschaffende in Russland haben einen Unterstützerbrief für Serebrennikow unterzeichnet. Auch in Deutschland gab es im Internet Solidaritätsbekundungen unter dem Schlagwort #freekirill. Die Schaubühne Berlin betonte, dass es Anschuldigungen gebe, “die in dem seit 2017 laufenden Strafprozess in keiner Weise belegt werden konnten”. Das Theater sei “fassungslos und empört”, dass Serebrennikow mehrere Jahre in einem Gefängnis verbringen solle. Die Schaubühne kündigte eine Protestaktion am Freitagvormittag vor der russischen Botschaft in Deutschland an. Dort solle dem Botschafter eine Petition mit mehr als 55.000 Unterschriften übergeben werden. Auch der deutsche Schauspielstar Lars Eidinger rief zur Demonstration vor der diplomatischen Vertretung auf.

Regisseur Serebrennikow schuldig gesprochen

Weltweit füllte Freddie Mercury die größten Stadien der Welt und begeisterte mit seinen Kompositionen aus Rock und Theatralik. The Spirit of Freddie Mercury featuring Queenrealtribute kommt ab Januar 2020 auf große Tournee durch ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz. Am 10.Jänner kommt die Show um 19:30 in die Stadthalle Wels. Mercury wurde in Sansibar geboren und verbrachte den Großteil seiner Kindheit auf einem britischen Internat in Indien, wo sein Talent schnell erkannt und gefördert wurde. Im Alter von 17 Jahren zog er nach London wo er 1970 Gitarrist Brian May und Schlagzeuger Roger Taylor kennenlernte und mit ihnen die Band „Queen“ gründete. Vier Jahre später schafften sie mit dem Hit „Killer Queen“ den internationalen Durchbruch – es folgte ein Hit nach dem anderen. Er war vor allem für seine unverwechselbare Stimme, seiner unglaublichen Bühnenpräsenz sowie seinem außergewöhnlichen Stil bekannt und ging so als der charismatische Songschreiber in die Pop Geschichte ein. Nicht nur beruflich lebte er auf der Überholspur, trotz seiner zurückhaltenden Art, führte er ein sehr aufregendes und dekadentes Leben mit vielen Partys auf der ganzen Welt. Trotz seiner HIV-Erkrankung kostete er seine Leidenschaft für die Musik bis zu seinem Tod im Jahr 1991 voll und ganz aus und stand bis zuletzt mit all seiner Kraft im Studio. Unter dem Motto „Die Stimme -Das Gefühl – Die Leidenschaft“ erleben die Zuschauer in der rund 90-minütigen Show die bekannten Hits von Mercury und Queen. Internationale Top-SängerInnen und ausgezeichnete Tänzer versetzen das Publikum in eine andere Zeit. Es entsteht der Eindruck Freddie Mercury nochmals leibhaftig im Wembley Stadion 1986 erleben zu können.

The Spirit of Freddie Mercury

Sorgsame Hygiene mit rigorosem Händewaschen gehört nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den Maßnahmen zur Vorbeugung einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Für Milliarden Menschen ist das aber fast unmöglich: Drei Milliarden Menschen hätten keine ordentliche Handwaschgelegenheit, hieß es bei den Vereinten Nationen in Genf am Freitag. Damit ist das Vorhandensein von Wasser und Seife gemeint. Die Zahl nannten die WHO und das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF bereits vergangenen Sommer in einem Bericht über Wasser.

Milliarden Menschen können nicht Händewaschen