Aus für Lehrerbewertungs-App

Merken
Aus für Lehrerbewertungs-App

Die App „Lernsieg“ von Benjamin Hadrigan ist vorläufig offline.  Mehr als 70.000 Downloads haben sie am Wochenende zur Nummer 1 im Ranking der Apps gemacht, vor Apps wie WhatsApp oder Instagram. Für Schulen ergaben sich daraus bis gestern, Montag  13 Uhr, insgesamt 16.513 Bewertungen, für Lehrerinnen und Lehrer 127.220.  Die Bewertungen fielen im Schnitt recht positiv aus. Schulen erhielten durchschnittlich 3,88 Sterne, Lehrer 3,96 Sterne, was im Schulnotensystem einem „gut“ entspricht. Der am meisten bewertete Lehrer erhielt 75 Bewertungen und kam auf 4,77 Sterne.

Trotzdem war Benjamin Hadrigan mit einer Flut an Hass-E-Mails konfrontiert, die einem Schüler weder in Menge noch Inhalt zumutbar sind. Hadrigan und sein Team haben sich deshalb entschlossen, die App vorübergehend aus dem Netz zu nehmen, um eine Strategie für solche Angriffe zu entwickeln. Ein Zeitplan für die neuerliche Freischaltung der App wird derzeit entwickelt.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der britische Rad-Rennstall Ineos-Grenadiers wird ohne seine ehemaligen Tour-de-France-Sieger Chris Froome und Geraint Thomas die Frankreich-Rundfahrt bestreiten. Wie das Team am Mittwoch mitteilte, führt Titelverteidiger Egan Bernal sein Acht-Mann-Aufgebot für die am 29. August beginnende Tour an. Unter anderem wurde auch Giro-Sieger Richard Carapaz nominiert. Die zuletzt nicht in Hochform agierenden Froome und Thomas müssen hingegen mit der Vuelta bzw. dem Giro vorliebnehmen.

Ineos ohne Froome und Thomas zur Tour de France

Nach der Ministerkonferenz zur Bekämpfung illegaler Migration im Juli in Wien macht sich Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Dienstag und Mittwoch vor Ort ein Bild der Migrationssituation in Griechenland. Er besucht die griechisch-türkische Grenze und trifft den griechischen Premier Kyriakos Mitsotakis, Bürgerschutzminister Michalis Chrysochoidis und Migrationsminister Notis Mitarachi. “Auch während Corona dürfen wir die Migrationssituation nicht unterschätzen”, so Nehammer im Vorfeld der Reise. Am Programm der zweitägigen Visite steht am Beginn ein Arbeitstreffen mit Premierminister Mitsotakis. Darüber hinaus sind Arbeitsgespräche mit dem Bürgerschutzminister und dem Migrationsminister geplant. Darüber hinaus sind Arbeitsgespräche mit dem Bürgerschutzminister und dem Migrationsminister geplant. Gemeinsam mit beiden Ministern wird Nehammer am Dienstag das griechisch-türkische Grenzgebiet Evros besuchen. Das ist jener Ort, an dem die österreichischen Cobra-Spezialeinsatzkräfte die griechische Spezialeinheit im Frühjahr beim Schutz der gemeinsamen EU-Außengrenze unterstützt haben. Ende Februar hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Grenzen seines Landes zur EU für offen erklärt und tausende Flüchtlinge zur griechischen Grenze marschieren lassen. Das führte zu Zusammenstößen im Grenzgebiet. Danach wird Nehammer gemeinsam mit dem Migrationsminister die Insel Chios besuchen und sich unter anderem die Arbeit der Küstenwache ansehen. “Auch wenn Corona das Thema illegale Migration aus den Medien verdrängt hat, ist es nach wie vor eine Herausforderung, der wir aktiv begegnen müssen. Ich war in den letzten Monaten in engem Austausch mit meinen griechischen Amtskollegen. Jetzt geht es darum, sich auch vor Ort ein Lagebild zu verschaffen”, so der Innenminister.

Nehammer besucht kommende Woche griechisch-türkische Grenze

US-Präsident Donald Trump hat im Streit mit mehreren Bundesstaaten über eine Lockerung der Corona-Maßnahmen von einer Meuterei gesprochen. Man sollte den demokratischen Gouverneuren sagen, dass der Film “Meuterei auf der Bounty” einer seiner Lieblingsstreifen sei, schrieb Trump am Dienstag auf Twitter. Der Republikaner hatte am Montag im Zusammenhang mit einer Lockerung der Schutzmaßnahmen eine “allumfassende Macht” des Präsidenten beansprucht. Mehrere Gouverneure, darunter der Demokrat Andrew Cuomo in New York, widersprachen ihm.

Trump spricht im Streit mit Gouverneuren von "Meuterei"

Die effektive Reproduktionszahl (R-Zahl) des Coronavirus in Österreich liegt nach einer aktuellen Schätzung wieder knapp unter 1,0. Sie betrug für den 5. August 0,96, teilte die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) am Freitagabend online mit. In der Vorwoche war die R-Zahl bei 1,01 gelegen. Die geschätzte tägliche Steigerungsrate der Neuerkrankungen lag nun bei minus 2,3 Prozent. Die effektive Reproduktionszahl in Niederösterreich und Oberösterreich habe wieder ein Niveau um 1,0 erreicht, errechneten die Experten der AGES und der Technischen Universität Graz. Für Wien schwanke die effektive Reproduktionszahl nach wie vor um 1,0 “bei stetig mäßig erhöhter Fallzahl”, hieß es in dem wöchentlichen Update der epidemiologischen Parameter des Covid-19-Ausbruchs in Österreich. Für das Burgenland, Kärnten, Salzburg, die Steiermark, Tirol und Vorarlberg sei die effektive Reproduktionszahl zwar berechenbar, allerdings sei jeder dieser Schätzwerte durch die geringe Fallzahl mit großer Unsicherheit behaftet. Die Reproduktionszahl ist eine Schätzung der durchschnittlichen Zahl der Fälle, die von einer infizierten Person ausgehen. Liegt die Zahl über 1,0, nimmt die Zahl der Infektionen kontinuierlich zu, liegt sie darunter, geht die Zahl der Infektionen zurück. Die Interpretationen müssen laut AGES jedoch immer auch in Zusammenschau mit der epidemiologischen Kurve erfolgen. Die effektive Reproduktionszahl gibt keine Aussage über das Niveau der täglichen Inzidenz (Zahl der Neuerkrankungen). Diese lag in Österreich in den vergangenen Wochen stabil im hohen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Bereich.

Coronavirus: Reproduktionszahl in Österreich bei 0,96

Japan hat den Corona-Notstand für das gesamte Inselreich vorzeitig aufgehoben. Regierungschef Shinzo Abe erteilte am Montag die Freigabe auch für den Großraum Tokio sowie die nördlichste Provinz Hokkaido. Für die übrigen Landesteile hatte er den Notstand bereits zuvor aufgehoben. Der Notstand war zunächst bis 31. Mai angesetzt, wobei das keine harten Ausgangsbeschränkungen wie in Europa bedeutete. Die Bürger in Japan wurden nur gebeten, möglichst zu Hause zu bleiben. Man habe die Situation so eingedämmt, dass eine Ausbreitung des Virus verhindert werden könne, hieß es. Nun können die Menschen wieder normal raus und Geschäfte wieder öffnen. Der Trend der täglichen Neuinfektionen zeigt seit einiger Zeit nach unten. Japan zählt rund 17.300 Infektionen und rund 850 Todesfälle. Kritiker hatten Abes Regierung vorgeworfen, viel weniger zu testen als andere Länder. Andere Experten halten jedoch dagegen, dass Japan viel weniger Tote und Betroffene mit schweren Symptomen aufweise. Dazu habe beigetragen, dass in Japan mit seiner hohen Bevölkerungsdichte seit jeher hoher Wert auf Hygiene gelegt wird. Masken zu tragen ist in Japan normal. Hinzu kommen kulturelle Besonderheiten – wie das Verbeugen statt Händeschütteln oder dass Japaner vor dem Betreten des Hauses immer zuerst die Schuhe ausziehen.

Japan hebt Notstand vorzeitig vollständig auf

Mitte Mai könnte der Betrieb in den österreichischen Kindergärten wieder hochgefahren werden, ein Betreuungsangebot in den Einrichtungen besteht seit Beginn der Coronakrise. In einer aktuellen Umfrage der Gewerkschaft younion gaben 64 Prozent des Kindergarten-Personals an, Angst vor einer Ansteckung zu haben. Fast alle wünschen sich einheitliche Regeln für die Kindergärten.

Kindergarten-Personal wünscht sich einheitliche Regeln und Schutz