Bürgermeister von Pichl bei Wels verliert nach Verurteilung wegen Amtsmissbrauch nun auch sein Amt

Merken
Bürgermeister von Pichl bei Wels verliert nach Verurteilung wegen Amtsmissbrauch nun auch sein Amt

Linz/Wels/Pichl bei Wels. Wegen Amtsmissbrauch ist der Bürgermeister von Pichl bei Wels am Freitag vom Oberlandesgericht Linz zu 15 Monaten bedingter Haft verurteilt worden.
Aufgrund dieses Urteils verliert er auch sein Amt, wie der ORF am Freitag in seiner Onlineausgabe berichtet.

Der Bürgermeister von Pichl bei Wels (Bezirk Wels-Land), Johann Doppelbauer (ÖVP), musste sich am Freitag nach seiner Berufung vor dem Oberlandesgericht Linz wegen Amtsmissbrauch verantworten. Er soll die Anschlusspflicht bei Wasser und Kanal in mindestens 15 Fällen nicht ausreichend vollzogen zu haben, so der wesentliche Inhalt der Anklage. Im Prozess am Landesgericht Wels wurde der ÖVP-Politiker in erster Instanz zu einer bedingten Haftstrafe von 15 Monaten verurteilt. Nach einem Einspruch ging das Verfahren weiter zum obersten Gerichtshof und schließlich wieder zurück an das Oberlandesgericht Linz. Dieses musste am Freitag als letzte Instanz entscheiden und bestätigte inhaltlich das Urteil der ersten Instanz. Vor Gericht stand auch der frühere Amtsleiter der Gemeinde, welcher zu zwei Jahren Haft, davon acht Monate unbedingt, verurteilt wurde. Das Oberlandesgericht Linz hat auch dieses Urteil am Freitag bestätigt. Weil für beide Urteilt nun keine Berufungsmöglichkeiten mehr bestehen, sind beide Urteile bereits rechtskräftig.
Mit der Zustellung des Urteils ist Johann Doppelbauer nun auch das Amt als Bürgermeister los.
“Dies geschehe automatisch, weil die Strafe mehr als zwölf Monate bedingt laute”, wie das Land Oberösterreich am Freitag bestätigt.
Der Gemeinderat muss nun einen Nachfolger wählen.

Teilen auf:
Kommentare:
  1. GIUSEPPE PALERMO sagt:

    oie

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Jennifer Lopez und der kolumbianische Reggaeton-Superstar Maluma machen gemeinsame Sache. Die beiden haben nicht nur zusammen zwei Latin-Songs aufgenommen, die eine gemeinsame Geschichte erzählen, sie haben daraus gleich einen Hochglanz-Kurzfilm mit stylishem Setting kreiert. Bei YouTube wurde das Video bereits bis zum frühen Freitagnachmittag mehr als 1,2 Millionen Mal angeklickt. Sie: eine Luxus-Lady mit herrschaftlichem Anwesen und viel Geld. Er: ihr Chauffeur – aber nicht nur. Der Song “Pa Ti” startet mit viel Lebensfreude und viel Tanz – doch dann ist die sprühende Party plötzlich vorbei. Der unbeschwerte Latin-Zauber mündet in die Ballade “Lonely”, als das FBI auftaucht und Jennifer Lopez in einem bonbonfarbenen Gefängnis landet. Aber “Jenny from the Block” halten keine Mauern auf. Und das soll es noch längst nicht gewesen: Der Kurzfilm ist als – wenn auch üppiger – Appetizer gedacht. Die beiden Songs der Latino-Superstars werden nicht nur in dem Film “Marry Me”, der im nächsten Jahr am Valentinstag in die Kinos kommen soll, zu hören sein, Jennifer Lopez und Maluma haben in der romantischen Komödie auch tragende Rollen übernommen.

Jennifer Lopez und Maluma veröffentlichen Duett

Sat.1 lässt ab Freitag (20.15 Uhr) eine neue Schar mehr oder minder Prominenter in sein “Promi Big Brother”-Haus einziehen. Wobei Haus es gar nicht richtig trifft: Diesmal ist es eine Märchenwelt auf mehr als 700 Quadratmetern. Wer im Duden das Wort “Märchen” nachschlägt, findet dort diese Erklärung: Ein Märchen sei eine Erzählung, “in der übernatürliche Kräfte und Gestalten in das Leben der Menschen eingreifen und meist am Ende die Guten belohnt und die Bösen bestraft werden”. Bei den Brüdern Grimm bewegten sich Schneewittchen und Rotkäppchen durch diese Geschichten. Figuren, die Generationen inspirierten. Bei Sat.1 werden Claudia Kohde-Kilsch und Ikke Hüftgold sein. Das “Big Brother”-Setting ist neu, das Prinzip dahinter aber bereits erprobt. Die Bewohner werden in arm und reich geteilt. Arm, das ist diesmal “Märchenwald”, eine Mischung aus Feldlager bei “Game of Thrones” und Kinder-Erlebnispark. Zum Duschen müssen die Kandidaten an einer galgenähnlichen Konstruktion ziehen, bevor Wasser aus einem Felsen tröpfelt. Geschlafen wird in einem offenen Holzverschlag. Immerhin gibt es einen kleinen Teich, in den man die Füße hängen kann. Auf der anderen Seite, begrenzt von Spitztürmen liegt rosenumrankt das “Schloss”, so kitschig, dass man meinen könnte, Harald Glööckler habe das Interieur ausgewählt. Ein prächtiger Schwan ziert die Wand hinter einer frei stehenden Badewanne, im Lustgarten blubbert ein Whirlpool. Wer das Haus betritt, läuft zudem an einer Ahnengalerie mit Porträts ehemaliger “Promi Big Brother”-Sieger vorbei. Hier wird es dann bisweilen weniger royal. Unter anderem blickt Silvia Wollny, Patronin der Trash-TV-Megafamilie “Die Wollnys”, den Besucher an. Gedanklich ist man damit beim Personal 2020 angekommen. Möchte man gehässig sein, könnte man sagen: Der Zusatz “Promi” ist das eigentliche Märchen, das “Big Brother” diesmal erzählt. Es sind schon recht viele Namen dabei, bei denen sich selbst Trash-TV-Nerds am Kopf kratzen. Aber zum einen ist eine Wimbledon-Siegerin mit “Wo haben sie die denn ausgegraben?”-Faktor dabei. Zum anderen ist längst bewiesen, dass aus A-Prominenz nicht unbedingt A-Unterhaltung folgt. Das Genre gebiert seine eigenen Stars. Die Wimbledon-Siegerin – wenn auch im Doppel-Wettbewerb – ist Claudia Kohde-Kilsch (56), die zu aktiven Zeiten in den 80ern immer im Schatten von Steffi Graf (51) stand. Eine weitere Kandidatin, deren Namen man zuordnen kann: Kathy Kelly (57), die der Kelly Family entspringt. Dahinter muss man bereits Jenny Frankhauser (27) nennen, die kurioserweise erst als Nachrückerin dazu stieß, weil die Soap-Darstellerin Saskia Beecks (32) kurz vor Sendestart zurückzog. Frankhauser ist die Halbschwester von Daniela Katzenberger (33) und gewann 2018 die Königsklasse des Reality-TV, das RTL-Dschungelcamp. Insgesamt sollen in diesem Jahr 16 Bewohner einziehen, die coronakonform vorher natürlich in Quarantäne waren. Darunter ist auch Party-Sänger Ikke Hüftgold (43), eine Art Wiederkehr von Mickie Krause mit lyrisch noch niederschwelligeren Malle-Texten (“Dicke Titten, Kartoffelsalat”) und klarer Auffassungsgabe: “Wir sind ja nicht zum Spaß da drin, sondern um uns für die Leute da draußen richtig zu blamieren.” Interessant dürfte zudem der Auftritt von Schauspielerin Jasmin Tawil (38) werden, die nach ihrer Trennung von Sänger Adel Tawil (41) einen Absturz erlebte. Sat.1 umreißt diese Phase so: “Jasmin hat Geldsorgen, verlässt Deutschland, taucht ab und gilt sogar einige Zeit als verschollen.” Bei “Promi Big Brother” will die junge Mutter nun Geld verdienen, um ihrem Sohn Dinge zu ermöglichen, wie sie sagt. In diesem Punkt ist die Show ganz und gar wie ein Märchen: Es geht oft um die Taler.

Diese 16 Trash-TV-Promis ziehen ins "Big Brother"-Haus

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) warnt in drastischen Worten vor einer weiteren Ausbreitung der Corona-Pandemie in Österreich. “Was wir gerade erleben, ist der Beginn der zweiten Welle. Die Ansteckungszahlen nehmen von Tag zu Tag zu”, sagte der ÖVP-Chef in einem schriftlichen Statement gegenüber der APA. An die Bevölkerung richtet er den “dringenden Appell”, sich an die Maßnahmen zu halten. “Waren es vor zwei Wochen noch rund 350 Ansteckungen pro Tag, lagen wir gestern bereits bei über 850. Besonders dramatisch ist die Entwicklung in Wien, wo rund 50 Prozent aller Neuinfektionen in Österreich verzeichnet werden. Und wir werden bald die Marke von 1.000 Neuansteckungen pro Tag erreichen”, so die Erwartung des Kanzlers. Regierung lädt Sozialpartner Die Bundesregierung lädt heute, Sonntag, die Sozialpartner ins Kanzleramt. Grund sind die steigenden Corona-Zahlen. Wie es aus Kanzleramt hieß, wollen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) mit den Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern über die Auswirkungen und Herausforderungen am Arbeitsplatz durch die steigenden Infektionszahlen beraten. Neben Kurz und Kogler werden Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP), Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), WK-Präsident Harald Mahrer und ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian sowie IV-Präsident Georg Knill und Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbruggerteilnehmen, hieß es. Gegen 16.30 Uhr soll es Statements geben. Harter Herbst und Winter “Ich bitte die Bevölkerung, dass sie alle Maßnahmen einhält, soziale Kontakte reduziert, den Mund-Nasen-Schutz trägt und überall so gut als möglich Abstand hält“, appellierte Kurz. Insgesamt aber bleibt der Regierungschef bei seiner Ende August geäußerten Einschätzung, dass Licht am Ende des Tunnels zu sehen sei – und auch, dass der Sommer im kommenden Jahr wieder weitgehend normal sein werde. “Aber es wird für uns alle ein harter Herbst und Winter werden. Daher sind wir jetzt alle aufgerufen und gefordert, mit gleicher Disziplin und Rücksicht wie im Frühjahr, auch die Herausforderungen der kommenden Monate gemeinsam zu meistern.” SPÖ-Chefin warnt vor Rekordarbeitslosigkeit und erhöht Druck auf Kurz SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner warnte am Sonntag im Vorfeld der Sondersitzung des Nationalrats vor der drohenden Rekordarbeitslosigkeit im Winter. Arbeitsmarktexperten würden mit einem Anstieg auf 500.000 Arbeitslose in den kommenden Wochen rechnen – die höchste Anzahl an Arbeitslosen seit 1946, so Rendi-Wagner. Die Bundesregierung sei jedoch weiterhin tatenlos. Um den Druck auf Kurz zu erhöhen adressierte die SPÖ-Chefin am Sonntag fünf Fragen an den Kanzler: “Was machen Sie, um einen Negativ-Rekordwinter von 500.000 Arbeitslosen in Österreich zu verhindern? Wie stellen Sie sicher, dass jeder Jugendliche, der eine Lehrstelle sucht, auch eine Lehrstelle bekommt? Wieso blockieren Sie eine dauerhafte Erhöhung des Arbeitslosengeldes von 55 auf 70 Prozent des letzten Einkommens? Warum verweigern Sie als Weiterentwicklung der Kurzarbeit eine geförderte, freiwillige 4-Tage-Woche? Warum verweigern Sie den ‘Heldinnen und Helden des Alltags’ mit dem ‘Corona-Tausender’ die finanzielle Anerkennung, die ihnen gebührt?”

Steigende Erkrankungen: Regierung trifft heute überraschend Sozialpartner

Die Luftfahrtorganisation der Vereinten Nationen (ICAO) empfiehlt Temperaturmessungen, das Tragen von Masken, sowie Abstände von einem Meter zwischen den Passagieren als Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus im künftigen Flugverkehr. Die zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Internationalen Luftverkehrsvereinigung (IATA) erarbeiteten Empfehlungen wurden am Montag veröffentlicht.

UNO für einen Meter Abstand zwischen Flugpassagieren

Wels kurvt auch 2020 wieder. Von 10. Jänner bis 25. Februar kann am Stadtplatz wieder Eisgelaufen werden. Heute am 10.1.20 wurde der Eis8er offiziell eröffnet.

Eröffnung Eis8er

Das Medifit feiert Geburtstag – mit neuen Aktionen und neuem Programm für die Kunden! Gespannt? Dazu demnächst mehr auf WT1.

10 Jahre Medifit