Manege frei - Vorbereitungen für Faschingsrevue

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Die fünfte Jahreszeit hat Wels fest im Griff. Höhepunkt ist dabei das große Faschings-Revue Ende Februar. Wofür die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen.

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Kommentare:
  1. kerstin ecker sagt:

    🎉

  2. Elke Mascherbauer sagt:

    🤪🤡🤠

  3. Radek Novak sagt:

    😀

  4. Anna Maria Wippl sagt:

    🎪🥳🎊

  5. Sabine Gattringer sagt:

    👏

  6. Manuel Kepplinger sagt:

    🤹🥁🥂🎩

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Die Leitmesse für Einsatzkräfte “retter wels” welche von 29. bis 31. Oktober 2020 in Wels hätte stattfinden sollen, wurde nun doch abgesagt.

Covid-19: "retter wels" - Leitmesse für Einsatzkräfte nun doch abgesagt

Ab heute (17.08.2020) wird die Wiener Straße zwischen Gunskirchen und Lambach (Bezirk Wels-Land) bis zum 28. August 2020 aufgrund von Bauarbeiten gesperrt.

Straßensperre mit 22 Kilometer-Umleitung sorgte im Vorfeld bereits für Diskussion

Auch in katholischen Gottesdiensten gilt ab Freitag wieder eine Maskenpflicht – und zwar über die jüngste Vereinbarung mit dem Kultusministerium hinaus. Nicht nur in Regionen mit gehäuften Coronafällen muss ein Mund-Nasenschutz getragen werden, sondern (fast) österreichweit. Nur Vorarlberg bleibt angesichts geringer Infektionen derzeit bei der Empfehlung. Ab Freitag müssen Gläubige beim Betreten und Verlassen der Kirche sowie beim Verlassen ihres Platzes während der Messe eine Maske tragen, berichtete die Kathpess. Zudem mahnen alle Diözesen ausdrücklich das Einhalten des Ein-Meter-Abstand ein. Einige Diözesen empfehlen dafür die Markierung von Plätzen und Abständen etwa für den Kommuniongang. In einigen Diözesen gibt es neben der Maskenpflicht beim Gottesdienst zusätzliche Maßnahmen und Empfehlungen für Gemeinden, wo vermehrt Personen aus Corona-Risikoländern an Gottesdiensten teilnehmen. Das können beispielsweise Tourismus- oder auch Wallfahrtsorte sein. Angesichts einer starken Zunahme an Corona-Fällen wurden Anfang Juli in der Diözese Linz strengere Maßnahmen erlassen. Im Bereich der katholischen Kirche ist es in Österreich seit Ausbruch der Corona-Pandemie noch zu keiner Cluster-Bildung bei Neuinfektionen gekommen, wird in der Aussendung betont.

Katholische Kirche verschärft wegen Coronavirus Maßnahmen

Der ehemalige Skilangläufer Harald Wurm hat sich am Freitag am Landesgericht Innsbruck wegen Vergehens nach dem Anti-Doping-Bundesgesetz, schweren Sportbetrugs und falscher Beweisaussage verantworten müssen. Der 35-Jährige bekannte sich zu Prozessbeginn nicht schuldig. Dem 35-Jährigen wurde vorgeworfen zwischen 2015 und 2019 zu den Handlungen des deutschen Sportmediziners Mark S. beigetragen zu haben. Wurm soll nämlich im Jahr 2015 die Lieferung eines Spezialkühlschrankes, der zur Lagerung von Blut- und Erythrozytenbeuteln diente, zu Mark S. nach Erfurt veranlasst haben. Der Kühlschrank soll bis zu seiner Sicherstellung im Rahmen der “Operation Aderlass” im Februar 2019 zur Lagerung der Blutbeutel verwendet worden sein. Zudem soll der ehemalige Langläufer laut Staatsanwaltschaft als Zeuge gegen einen ehemaligen Trainer falsch ausgesagt haben. Wurm erklärte vor Gericht jedoch, in die “Kühlschrank-Sache” nicht involviert gewesen zu sein. Sein damaliger Freund Johannes Dürr sei eines Tages vor seiner Tür gestanden und habe ihn gebeten, einen Kühlschrank für einige Tage bei sich einzulagern. Er sei dem Wunsch nachgekommen, habe dabei aber nicht gewusst, dass es sich bei dem Kühlschrank um einen Spezialkühlschrank zur Lagerung von Blutbeuteln handelte, beteuerte der 35-Jährige. Nach einer Hausdurchsuchung bei ihm im Jahr 2015 habe er dann Mark S. kontaktiert, um zu fragen, ob die bei ihm sichergestellten Medikamente “dopingrelevant” seien. Dabei habe S. ihn nach dem Kühlschrank gefragt und gesagt, dass er ihn abholen lassen werde, schilderte der ehemalige Skilangläufer. Ein sichergestellter SMS-Verkehr zwischen Mark S. und Dürr würde jedoch nahelegen, dass Wurm in den Kauf des Spezialkühlschranks involviert war, meinte die Richterin. Der 35-Jährige verneinte dies jedoch erneut. Auf die Fragen, warum und woher er die Nummer von Mark S. hatte und ob er wusste, dass der Sportmediziner Blutdoping betrieb, wollte Wurm nicht antworten. Gegen Wurm war bereits im Jahr 2015 eine mehrjährige Sperre wegen Dopings ausgesprochen worden. 2016 hatte er sich deshalb auch bereits vor Gericht verantworten müssen. Das damalige Strafverfahren wurde diversionell erledigt und damit nach Zahlung einer Geldstrafe eingestellt. Seine Rolle bei der Lieferung des Kühlschranks war damals laut Staatsanwaltschaft noch nicht bekannt.

Ex-Langläufer Wurm bekannte sich vor Gericht nicht schuldig

Ein riesiges prähistorisches Monument haben britische und österreichische Archäologen in der Nähe von Stonehenge entdeckt. Mindestens 20 Schächte mit einem Durchmesser von bis zu zehn Metern und einer Tiefe von bis zu fünf Metern wurden ausfindig gemacht, die Durrington Walls, eines des größten Monumente der Region, kreisförmig umgaben, berichten die Forscher im Fachjournal “Internet Archaeology”. Die im Rahmen des internationalen “Stonehenge Hidden Landscape Project” entdeckten Schächte bilden einen Ring von rund zwei Kilometer Durchmesser, in dessen Zentrum die als “Super-Henge” bezeichnete große Anlage von Durrington Walls und der bekannte Holzpfosten-Kreis Woodhenge liegen. Eine C-14-Datierung von Bohrkernen aus den Schächten lassen darauf schließen, dass diese vor rund 4.500 Jahren ausgehoben wurden. Die Archäologen vermuten, dass die Löcher eine Grenze markiert haben: Möglicherweise sollten dadurch nicht Befugte gewarnt werden, das rituelle Gebiet zu betreten, oder Menschen mit Pfahlreihen zu den religiösen Stätten im Zentrum des Kreises geführt werden, heißt es seitens der University of Bradford. Die ringförmig angelegten riesigen Schächte seien in Kombination mit dem Super-Henge von Durrington Walls “eines der größten und komplexesten steinzeitlichen Monumente, die bisher entdeckt wurden”, erklärte Wolfgang Neubauer vom Ludwig Boltzmann Instituts für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) in Wien im Gespräch mit der APA. Von 2010 bis 2016 haben die Wissenschafter um Neubauer mit Kollegen der Universitäten Birmingham und Bradford ein mehr als 16 Quadratkilometer großes Gebiet rund um Stonehenge Meter für Meter mit Bodenradar und Magnetometer erkundet. Diese geophysikalischen Methoden liefern u.a. detailreiche 3D-Bilder von im Boden verborgenen Strukturen, wie Gräbern, Anlagen oder Gebäuden. So wurden im Laufe der Jahre etliche bisher unbekannte Monumente und “Henges” entdeckt. Mit diesem Begriff werden steinzeitliche Anlagen bezeichnet, die aus einem runden oder ovalen Erdwall und einem innen liegenden Graben bestanden. Auf der Fläche im Inneren standen oft kreisförmig angeordnete Steine oder Holzpfosten. Die wohl bekannteste derartige Anlage ist Stonehenge, dessen Graben und Wall einen Durchmesser von 110 Metern hat. Deutlich größer und auch älter ist das rund drei Kilometer nordöstlich von Stonehenge gelegene Durrington Walls mit einem Durchmesser von 500 Metern. Die Anlage besteht aus einem 1,5 Kilometer langen, 30 Meter breiten und bis zu drei Meter hohen Wall und einem innenliegenden, knapp 18 Meter breiten Graben. Vor fünf Jahren wiesen Neubauer und sein Team nach, dass die Anlage von Durrington Walls teilweise von zumindest 200 massiven Holzpfosten umgeben war. Allerdings sind nur mehr die Gruben zu erkennen, in denen sie aufgestellt waren. Erste Hinweise auf die nun nachgewiesenen Schächte gab es schon bei früheren Grabungen, sie wurden allerdings noch völlig anders interpretiert, etwa als natürliche Auswaschungen oder Überreste von Bergbau, berichtete Neubauer. “Erst als durch die geophysikalischen Untersuchungen ein größeres Bild entstand, konnten wir die Punkte zusammenfügen und sehen, dass es ein Muster in großem Maßstab gab”, so Projektleiter Vince Gaffney von der Universität Bradford. Im Zuge der Prospektion des Gebiets rund um Stonehenge seien mehr als 200.000 Gruben nachgewiesen worden. Es sei gar nicht so einfach gewesen herauszufinden, ob diese natürlichen Ursprungs waren oder von Menschen etwa für Gräber oder als Speichergruben geschaffen wurden, erinnerte sich Neubauer an die Arbeit der vergangenen Jahre. Als sich dann die Anordnung der Löcher in der Landschaft zeigte, es klar war, wie tief sie tatsächlich waren, und das Alter ihrer Entstehung feststand, “war es logisch, dass die Schächte nur gemeinsam mit dem Super-Henge von Durrington Walls Sinn machen”, so Neubauer. Insgesamt wurden 20 Schächte nachgewiesen, die Forscher gehen aber davon aus, dass es ursprünglich deutlich mehr waren. Speziell im östlichen Teil des Kreises fehlen Nachweise, weil dieses Gebiet bereits mit modernen Siedlungen überbaut wurde. Laut Neubauer gibt es derzeit noch keine Hinweise, ob in den Schächten irgendetwas gestanden hat bzw. darin rituelle Handlungen wie Opfer oder Feuer vorgenommen wurden. “Die Gegend um Stonehenge gehört zu den am besten erforschten archäologischen Landschaften der Erde, und es ist bemerkenswert, dass die Anwendung neuer Technologien immer noch zur Entdeckung einer solch gewaltigen prähistorischen Struktur führen kann, die deutlich größer ist als jedes vergleichbare prähistorische Monument, das wir zumindest in Großbritannien kennen”, so Gaffney. Die Distanz von knapp einem Kilometer zwischen Durrington Walls und den Schächten dürfte nicht zufällig gewählt worden sein. Genau in dieser Entfernung und damit auf dem Kreis, den die Löcher bilden, liegt ein noch älteres prähistorisches Monument: das “Larkhill Causewayed Enclosure”, die den britischen Archäologen zufolge mehr als 1.500 Jahre vor dem Henge in Durrington errichtet wurde. “Es ist faszinierend, wie unsere großflächige nicht-invasive Erkundung des Untergrunds der gesamten Landschaft rund um Stonehenge unser Bild des weltbekannten Monuments der Steinzeit verändert”, so Neubauer. Stonehenge sei einzigartig, weil es aus Stein gebaut wurde, bis heute erhalten geblieben ist und es der einzige Steinkreis ist, dessen Steine bearbeitet und miteinander verzapft wurden. In der historischen Einordnung befinde sich Stonehenge allerdings am Ende jener Zeit, in denen in dieser rituellen Landschaft Monumente gebaut wurden, sagte der Archäologe. Über das genaue Alter von Stonehenge wird noch heftig diskutiert, der Steinkreis dürfte vor 4.600 bis 4.200 Jahren errichtet worden sein. Der Super-Henge von Durrington Wall und die neu entdeckten Schächte sind dagegen vor rund 4.600 bis 4.400 Jahren entstanden.

Archäologen entdeckten Steinzeit-Monument nahe Stonehenge

Der japanische Premierminister Shinzo Abe hat am Mittwoch eine wichtige Voraussetzung für die Durchführung der Olympischen Spiele in Tokio 2021 genannt. Die Sommerspiele könnten nur dann stattfinden, wenn die Coronavirus-Pandemie bis dahin unter Kontrolle sei, erklärte der Regierungschef. Neuer Eröffnungstermin der um ein Jahr verschobenen Spiele ist der 23. Juli 2021. “Wir haben gesagt, dass die Olympischen und Paralympischen Spiele in einer Form durchgeführt werden müssen, dass alle Athleten und Zuschauer bei einer Teilnahme sicher sind. Es wäre unmöglich, die Spiele in dieser Form abzuhalten, wenn die Coronavirus-Pandemie nicht eingegrenzt ist”, sagte Abe in seiner Replik an einen Oppositionspolitiker. Am Vortag hatte der Chef der japanischen Ärztekammer, Yoshitake Yokokura, erklärt, es wäre schwierig, die Spiele ohne Impfstoff auszurichten.

Pandemie muss bei Olympia unter Kontrolle sein