Musik-Comeback - Vom Krautschädl zum LAMA

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Der Welser Musiker Stefan Sonntagbauer ist zurück im Geschäft. Mit seinem neuen Projekt LAMA will der ehemalige Krautschädl neu durchstarten.

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bgesagte Events und Hochzeiten, der Trend zum Home-Office und die wiedereingeführte Maskenpflicht machen den heimischen Modehändlern zu schaffen. Von Jänner bis Juli lagen die Umsätze im Schnitt um ein Viertel unter dem Vorjahr. Der Sommer sei ganz gut gelaufen, im September gehe es wieder in die andere Richtung, sagte Jutta Pemsel, Branchensprecherin für den Bekleidungs-, Schuh-, Leder- und Sporthandel in der Wirtschaftskammer, im APA-Gespräch. Daheim im Schlabberlook Insbesondere die wieder geltende Maskenpflicht und eine stark beschränkte Personenzahl bei Feiern seien ein herber Schlag. “Die Ballkleider werden wieder zurückgebracht”, so Pemsel. Die Modebranche lebe vom Anlassgeschäft, ohne Anlässe breche vielen Betrieben das Geschäft weg. Allein der Trend zum Home-Office mache sich bemerkbar. “Die Leute hocken daheim im Schlabberlook und brauchen keine formelle Kleidung wie Anzüge”, sagte die Branchensprecherin. Zahlreiche Pleiten Mit Airfield, Colloseum, Dressmann, Haanl und Stefanel gab es heuer schon zahlreiche Pleiten im Modehandel. Am härtesten treffe es Geschäfte in den Städten, wo der Tourismus fehle – etwa in Wien und Salzburg. Dort würden die Betriebe Umsatzrückgänge von bis zu 70 Prozent hinnehmen müssen, räumte Pemsel ein. Besser gehe es Modegeschäften am Land. Pemsel hofft auf eine Verlängerung des Fixkostenzuschusses. Beim Fixkostenzuschuss werden von der Bundesregierung neben Strom und Miete auch Kosten für verderbliche Ware ersetzt. Kleidung wird hier als verderbliche Ware gesehen, zumal Saisonware im nächsten Jahr nicht mehr verkauft werden kann. 2019 hat der stationäre Modehandel in Österreich brutto 4,5 Mrd. Euro umgesetzt. Wenn der Herbst halbwegs gut werde und auch das Wetter mitspiele, könnte die Branche das heurige Jahr um etwa 20 Prozent unter Vorjahr abschließen, erwartet Pemsel. Jede Maßnahme ist aus Sicht der Branchensprecherin besser als ein zweiter Lockdown.

Modehandel leidet unter Corona: "Ballkleider werden zurückgebracht"

Dakapo: Am Sonntag (28. Juni) wird “Fangschuss“ aus 2016 mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers ausgestrahlt. Ein Fall aus 2016 aus Münster machte das Rennen bei der Publikumsabstimmung, die über den Sommer anlässlich 50 Jahre der Kultkrimireihe “Tatort” läuft: Endlich will Frank Thiel (Axel Prahl) mal ins Fitness-Studio, da meldet sich Kollegin Krusenstern (Friederike Kempter) mit einem dringenden Einsatz. Hat sich IT-Experte Sebastian Sandberg wirklich selbst von seinem Balkon gestürzt? Für einen Mord finden sich zunächst keine handfesten Beweise, in der Wohnung des Toten gibt es aber Anzeichen eines Einbruchs. Ausgerechnet in diesem Augenblick steht auch noch eine fremde junge Frau vor der Wohnungstür des Kommissars: Leila Wagner (Janina Fautz) behauptet, Thiels Tochter zu sein. Aber das muss warten. Genauso wie die Vorbereitungen auf die mündliche Jagdprüfung: Prof. Boerne (Jan Josef Lifers) will künftig dem Wild in den Wäldern des Münsterlandes nachstellen. Doch erst ist seine Expertise als Rechtsmediziner gefragt. Denn der IT-Experte bleibt nicht das einzige Mordopfer. Die Zuschauer der ARD, des ORF und des Schweizer Fernsehens haben also wieder gevotet und begleiten das Münsteraner „Tatort“-Duo Axel Prahl und Jan Josef Liefers auf Verbrecherjagd im Fall „Fangschuss“ am 28. Juni um 20.15 Uhr. Um 21.45 Uhr, direkt nach der Ausstrahlung, beginnt das Voting für den nächsten Wunsch-„Tatort“ am darauffolgenden Sonntag. Zur Auswahl stehen die verbleibenden 48 besonders erfolgreichen und beliebten Filme der vergangenen 20 Jahre mit Ermittler-Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Abstimmung startet wieder von Null, die abgegebenen Stimmen aus der Vorwoche werden für den nächsten Wunsch-„Tatort“ also nicht mitgezählt. Die Stimmabgabe ist bis zum darauffolgenden Donnerstag um 23.59 Uhr online unter https://extra.ORF.at/ möglich.

Tatort-Jubiläum / Die Zuschauer haben sich für einen Fall aus Münster entschieden

Christian Costantin vom gleichnamigen Eissalon lässt sich jede Woche eine neue Eiskreation einfallen. Heute, bei der Saisoneröffnung startet er mit Cubana.

Eis der Woche

„Schmerzhaft, aber leider notwendig.“ So kommentiert Oberösterreichs Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer die Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen: „Ich weiß, dass viele Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher gerade eine große Zeit des Verzichts erleben. Freunde können sich gerade nicht mehr treffen, Großeltern vermissen ihre Enkelkinder und umgekehrt. Aber es ist notwendig, die Ausgangsbeschränkungen zu verlängern, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und damit das Gesundheitswesen vor einer Überlastung zu schützen. Denn alle Oberösterreicher/innen, die eine Krankenhausbehandlung benötigen, müssen sie auch erhalten. Und alle Oberösterreicher/innen können jetzt und weiterhin einen Beitrag dazu leisten und schlussendlich zu Lebensrettern werden. Die Entwicklung der Infektionsraten zeigt, dass die Maßnahmen wirken. Aber wir dürfen jetzt nicht lockerlassen. Halten wir gemeinsam durch, dann kriegen wir das hin“, appelliert Stelzer an die Landsleute.   Der Landeshauptmann ersucht weiterhin um den gelebten Zusammenhalt zwischen den Generationen. „Das bedeutet, dass die Jungen weiterhin positiv mittragen, dass sie zum Schutz der Älteren und Schwachen für eine gewisse Dauer ihr Leben einschränken müssen. Ich ersuche jedoch auch jene Bevölkerungsgruppen, die wir mit diesen Maßnahmen schützen wollen, dass sie sich an die besonderen Umstände anpassen und an die Vorschriften halten“, so der Landeshauptmann.   Einen großen Dank richtet der Landeshauptmann an all jene, die täglich zur Arbeit gehen und dafür sorgen, dass – trotz dieser Umstände – die Wirtschaft und Daseinsvorsorge am Laufen bleibe.

„Halten wir gemeinsam durch, dann kriegen wir das hin“

In China wird die wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus verhängte Abriegelung der Provinz Hubei weitgehend aufgehoben. In der dortigen Millionenmetropole Wuhan, die als Ausgangspunkt der Pandemie gilt, wird das allgemeine Verbot zum Verlassen der Stadt und Provinz zum 8. April aufgehoben, wie die örtlichen Behörden am Dienstag ankündigten. Für die übrigen Bewohner von Hubei gilt, dass sie ab Mitternacht in der Nacht auf Mittwoch (Ortszeit) aus der Provinz ausreisen dürfen. Voraussetzung ist, dass sie gesund sind.

China hebt Abriegelung der Provinz Hubei weitgehend auf

Langfristig sind die Winter in Deutschland, Österreich und der Schweiz in allen Höhenlagen wärmer geworden. Und dieser Trend dürfte sich mit großer Wahrscheinlichkeit fortsetzen, wie am Donnerstag veröffentlichte Untersuchungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), des Bundesamts für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zeigen. In höheren Lagen (oberhalb von etwa 1.500 bis 2.000 Metern) dürfte auch in den nächsten Jahrzehnten ausreichend Naturschnee für den Wintersport zu erwarten sein. Mit deutlichen Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen könnten die Erwärmung und der Rückgang des Schnees deutlich minimiert werden. Signal des Klimawandels Das klarste Signal des Klimawandels sei die in allen Jahreszeiten steigende Lufttemperatur. Dadurch gibt es immer weniger Schnee in tiefen Lagen, da es hier öfter regnet und bereits gefallener Schnee schneller schmilzt. In höheren Lagen ist es auch in milden Wintern meist kalt genug für Schnee. Die Analyse langfristiger Trends sei jedoch teilweise schwierig, weil die Temperaturen im Winter von Jahr zu Jahr stark schwanken und sich auch große regionale Unterschiede zeigen. Zum Beispiel ist es erst bei Zeitreihen ab etwa 80 Jahren möglich, die natürlichen Schwankungen von den langfristigen Änderungen zu unterscheiden, die durch die Klimaerwärmung entstehen. “Ein wichtiges Ziel der Klimaforschung der nationalen Wetterdienste in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist, detaillierte Klimaauswertungen zu Vergangenheit und Zukunft der Winter zur Verfügung zu stellen, damit eine sachliche Diskussion am aktuellen Stand der Forschung möglich ist und über wichtige langfristige Maßnahmen entschieden werden kann”, sagte Marc Olefs, Leiter der ZAMG-Klimaforschung. Die vergangenen Jahre brachten in vielen europäischen Ländern die mildesten Winter der Messgeschichte. In Österreich waren dies die Winter 2006/07, 2019/20 und auf Platz 3 gleichauf 2013/14 und 2015/16. Auch auf den Bergen werden die Winter in den deutschsprachigen Ländern milder. In den langfristigen Anstieg sind manchmal mehrjährige Phasen der Abkühlung eingelagert. So verzeichnete in Österreich das Sonnblick-Observatorium in 3.106 Meter Seehöhe in den vergangenen 30 Jahren eine leichte Abkühlung. Die gesamte 134-jährige Messgeschichte am Sonnblick zeigt aber eine statistisch signifikante Erwärmung im Winter von 1,9 Grad. In tiefen Lagen haben die Temperaturen im Winter einen deutlich größeren Einfluss auf den Schnee als die Wetterlagen. Daher ist durch die Klimaerwärmung langfristig die Zahl der Tage mit einer geschlossenen Schneedecke in tiefen Lagen deutlich zurückgegangen. Zu Beginn der Jahreszeit bildet sich später eine Schneedecke und am Ende des Winters schmilzt er früher. Zum Beispiel hat in Österreich die Zahl der Tage mit einer Schneedecke in Wien, Innsbruck und Graz in den letzten rund 90 Jahren um rund 30 Prozent abgenommen. Im Mittelland der Schweiz gab es bei der Zahl der Tage mit einer Schneedecke in den letzten 90 Jahren eine Reduktion zwischen 25 und 35 Prozent. In Deutschland ist die mittlere Anzahl der Schneedeckentage ebenfalls zurückgegangen. Diese Trends setzen sich in den nächsten Jahrzehnten mit großer Wahrscheinlichkeit fort. Offen ist aber, wie stark die Änderungen ausfallen. Im Falle tiefgreifender Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen könnte die Erwärmung deutlich gedämpft werden. Dann würde auch die Abnahme der Tage mit Schneedecke geringer ausfallen. Bei ungebremsten Emissionen von Treibhausgasen nimmt die Schneedeckendauer in Österreich bis 2100 in tiefen Lagen um rund 90 Prozent ab, in Lagen um 1.500 Meter Seehöhe um etwas mehr als 50 Prozent. Bei Einhaltung des Paris Abkommens sind die Auswirkungen nur etwa halb so stark. Auf künstlich bewirtschafteten Flächen, wie zum Beispiel auf Pisten, hängt die weitere Entwicklung der Schneesicherheit stark von den lokalen Gegebenheiten (Höhenlage, Mikroklima, Anzahl an Schneekanonen, verfügbare Wassermenge, Effizienz) und der weiteren technologischen Entwicklung der Beschneiungstechnik ab. Zudem sorgt der langfristige Anstieg der Wintertemperaturen in allen Höhenlagen für kürzere und seltenere Zeitfenster, in denen eine Beschneiung überhaupt möglich ist.

Immer wärmere Winter in deutschsprachigen Ländern