Musik-Comeback - Vom Krautschädl zum LAMA

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Der Welser Musiker Stefan Sonntagbauer ist zurück im Geschäft. Mit seinem neuen Projekt LAMA will der ehemalige Krautschädl neu durchstarten.

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Wir leben in wahrlich finsteren Zeiten. Es vergeht gefühlt keine Woche ohne ein pseudo-kontroverses Instagram-Posting von Pop-Chefin Madonna: Mal badet sie in Rosenblüten und spricht davon, wie das Coronavirus alle Menschen gleich macht, mal posiert sie ohne Oberteil – für die Pop-Chefin bei weitem nichts Neues – und sorgt damit für Schlagzeilen. Und auch diesmal macht Madonna deutlich, dass sie ihren Instagram-Kanal wirklich selbst betreibt – ein Social-Media-Team, wie das bei großen Popstars oft der Fall ist, hätte wohl nie zugelassen, dass die Queen of Pop plötzlich wilde Verschwörungstheorien zum Coronavirus mit ihren über 15 Millionen FollowerInnen teilt. Bei dem mittlerweile gelöschten Posting handelte es sich um ein Video der umstrittenen Ärztin Dr. Stella Immanuel. Immanuel ist nicht nur der Ansicht, Gesichtsmasken seien unwirksam, sie glaubt außerdem Hydroxychloroquin sei ein wirksames Heilmittel gegen Corona – eine Theorie, mit deren Verbreitung auch US-Präsident Donald Trump unlängst für Aufregung sorgte. “Diese Frau ist meine Heldin”, schrieb Madonna in der zugehörigen Caption. “Die Wahrheit wird uns befreien! Aber manche Menschen wollen die Wahrheit nicht hören. Vor allem die Menschen in Machtpositionen, die von der langen Suche nach einem Impfstoff profitieren.” Bevor das Posting entfernt wurde, wurde es von Instagram als “falsche Information” gekennzeichnet.

Madonna irritiert mit Corona-Verschwörungstheorie auf Instagram

Österreich ist eine Alpenrepublik. Das zeigt sich auch daran, in welche Verbände und Mitgliederorganisationen die Österreicher das meiste Vertrauen haben. Im aktuellen APA/OGM-Vertrauensindex schneiden der Alpenverein und die Naturfreunde am besten ab, gefolgt vom Verein für Konsumenteninformation (VKI). Schlusslicht ist der Cartellverband (ÖCV), eine Vereinigung von Studentenverbindungen. Mit 67 Punkten Vertrauenssaldo – aus “habe Vertrauen/habe kein Vertrauen” – liegt der Alpenverein unangefochten an der Spitze des Rankings. Die Naturfreunde landeten mit einem Saldo von 55 Punkten auf Rang zwei, der VKI mit 54 auf Rang drei. Ebenfalls in die Top Five geschafft haben es mit hohen Bekanntheits- und Vertrauenswerten die beiden Autofahrerclubs ÖAMTC (52) und ARBÖ (48). “Der erste Vertrauensindex zu Verbänden und Mitgliederorganisationen zeigt fast zur Gänze positive Vertrauenswerte der Bevölkerung”, schreibt OGM-Chef Wolfgang Bachmayer in einem Kommentar zu den Daten. “Das verwundert wenig, weil ja ein großer Teil dieser Verbände Dachorganisationen von Vereinigungen in Sport, Freizeit, Natur, Umwelt und sozialen Anliegen sind mit einem großen Anteil ehrenamtlich Tätiger”, so der Gründer des Markt- und Meinungsforschungsinstituts OGM. Ab Platz acht geht es mit dem Vertrauenssaldo zwar ein bisschen bergab, die hier angesiedelten Organisationen sind aber noch immer deutlich im Plus. So erreichen die Kinderfreunde 36 Punkte, die Mietervereinigung kommt auf einen Saldo von 31 Punkten. In der Wertung knapp dahinter matchen sich die Sportverbände um die Gunst der Österreicherinnen und Österreicher. Hier genießt die Sportunion (28 Punkte) das meiste Vertrauen, zwei Plätze dahinter liegt der ASKÖ (25) und noch etwas weiter hinten der ASVÖ (10). Passend zur alpinen Identifikation der Österreicherinnen und Österreicher schneidet der Österreichische Skiverband (ÖSV) mit einem Saldo von 26 Punkten im Vertrauensindex besser ab als der Tennisverband (ÖTV/17 Punkte) und der Fußballbund (ÖFB/15 Punkte). Bachmayer sieht darin “respektable Vertrauenswerte” für die Sportverbände, in denen Freizeit- und Leistungssport, Jugendförderung und Ehrenamtlichkeit aufeinandertreffen, schreibt er. In eher niedrigen Vertrauensbereichen sind dann Verbände mit geringeren Bekanntheitswerten zu finden, etwa das Klimabündnis Österreich (15) und der Seniorenrat (11). Bachmayer vermutet, dass einzelne Mitglieder dieser Organisationen – etwa Fairtrade, Pensionistenverband oder Seniorenbund – höhere Vertrauenswerte erzielen würden. Sehr wenig Vertrauen genießt der Presserat, der gerade einmal auf einen Saldo von fünf Punkten kommt. Das schlechte Abschneiden setzt Bachmayer mit den insgesamt sehr niedrigen Vertrauenswerten für Presse und Medien in Verbindung. Gerade noch im Plus sind die Armutskonferenz (4) und der Lions Club (2). Minuspunkte erhielten in der repräsentativen Umfrage unter 800 Österreicherinnen und Österreichern der Kameradschaftsbund (-3), die Rotarier (-4), die Gesellschaft für Europapolitik (-8) und der Österreichische Cartellverband (-9). “Der ÖCV liegt an letzter Stelle des Vertrauensrankings, weil er (bei eher geringer Bekanntheit) wahrscheinlich als kirchen- und parteinahe Organisation gesehen und vermutlich auch teilweise mit (schlagenden) Burschenschaften assoziiert wird”, versucht Bachmayer zu erklären. Der APA/OGM-Vertrauensindex ermittelt seit vielen Jahren das Vertrauen der Bevölkerung in Politiker, Institutionen, NGO, Berufsverbände und Unternehmen in verschiedenen Branchen – und nun zum ersten Mal auch in Verbände und Mitgliederorganisationen.

Alpenverein und Naturfreunde im Vertrauensindex an Spitze

Das Umstyling hat knapp eine Stunde gedauert. Nun ist es an der Zeit den ersten Blick in den Spiegel zu wagen!  

Vorher Nachher

Christa Raggl-Mühlberger (Vizebürgermeisterin) im Talk.

Die SPÖ will in der Sondersitzung des Nationalrats am Dienstag Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) in die Mangel nehmen. In deren jüngsten Bundesheer-Ankündigen ortete Vizeklubchef Jörg Leichtfried einen Versuch nach der Art von US-Präsident Donald Trump, mit “irgendetwas Irrwitzigem” von der schlechten Performance der ÖVP abzulenken. Einen Misstrauensantrag wird es vorerst nicht geben. Die Sondersitzung ist neben der Coronahilfe durch eine temporäre Mehrwertsteuersenkung u.a. in der Gastronomie dem aktuellen Aufregerthema Heeresreform gewidmet. Letzteres steht gleich zu Sitzungsbeginn um 9 Uhr auf dem Programm. Tanner (ÖVP) wird wie von der Opposition gefordert eine Erklärung abgeben. Diese wird unter dem Titel “Unser Heer: Aktueller Stand der Vorbereitungen zur Umsetzung gemäß Regierungsprogramm” stehen. Im Ibiza-Untersuchungsausschuss sei es in der Vorwoche für Kanzler Sebastian Kurz und Finanzminister Gernot Blümel brenzlig geworden, deshalb habe man wohl Tanner zu Ablenkung ausgeschickt, so die Theorie Leichtfrieds. Dass damit die Glaubwürdigkeit der Institution Bundesheer riskiert werde, habe die ÖVP dafür in Kauf genommen, meinte er am Montag. Der U-Ausschuss geht am Mittwoch weiter, am selben Tag wird eine Sonderpräsidiale über den Ersatz für die abgetretene Verfahrensrichterin Ilse Huber beraten, so Leichtfried. Schon am Dienstag geht es aber im Nationalrat sowie im Nationalen Sicherheitsrat um das, was Pamela Rendi-Wagners Vize im Parlament als “Tannern und Täuschen” bezeichnete. Was dabei passiert sei, sei inakzeptabel. Tanner habe ihre Reformideen weder dem Bundespräsident als Oberbefehlshaber, noch den Landeshauptleuten oder dem Parlament vorgestellt und auch nicht den Generalstab einbezogen. Leichtfried befürchtet, dass Tanner das Heer zur Feuerwehr-Konkurrenz machen will und den in der Bundesverfassung festgeschriebenen Landesverteidigungsauftrag negiert. Sie müsse sich nun erklären und sich darum bemühen, alle relevanten Akteure einzubeziehen. Einen Misstrauensantrag der SPÖ werde es vorerst nicht geben. Positiv äußerte sich Leichtfried zur Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie sowie im Medien- und Kulturbereich, dem eigentlichen Anlass der Sitzung. Man werde aber einige Verbesserungsvorschläge einbringen, damit nicht große internationale Konzerne von der Corona-Hilfsmaßnahme profitieren könnten. Alternative Coronamaßnahmen wollen am Dienstag auch die Freiheitlichen in der Sondersitzung beantragen. Dabei handelt es sich etwa um die generelle Halbierung der Mehrwertsteuer und die Erhöhung des Arbeitslosengeldes, wie die stellvertretende FPÖ-Klubchefin Dagmar Belakowitsch in einer Pressekonferenz ankündigte. Auch Tourismussprecher Gerald Hauser ortet Ungerechtigkeiten bei den Hilfen der Regierung, etwa im Falle von privaten Vermietern. Den NEOS geht die geplante Coronohilfe für die Gastronomie durch eine temporäre Mehrwertsteuersenkung nicht weit genug. Die Entlastung müsse auch für Übernachtungen gelten, so der stellvertretende NEOS-Klubobmann Niki Scherak. Im Nationalrat wollen die NEOS einen entsprechenden Antrag einbringen. Außerdem müsse die Regierung endlich Klarheit schaffen, ob die EU einer Senkung der Mehrwertsteuer zustimme. “Es ist unseriös, Versprechen zu machen, die am Ende des Tages womöglich nicht halten. Denn bevor der Finanzminister die Senkung umsetzen kann, muss zuerst die EU ihr ‘Go’ geben”, so Scherak.

SPÖ-Leichtfried ortet "Irrwitz" im Agieren der ÖVP

Die Bilanz der Coronavirus-Todesopfer in Italien ist am Donnerstag höher als vom Zivilschutz angegeben. Die veröffentlichte Bilanz von 662 Todesopfern berücksichtigte nicht die 50 Toten, die in der norditalienischen Region Piemont gemeldet wurden. Damit stieg die Zahl der Toten am Donnerstag auf 712, am Vortag waren es noch 683 gewesen. Die Zahl der Toten seit Beginn der Epidemie am 20. Februar kletterte somit auf 8.215 statt auf 8.165, wie der Zivilschutz am Donnerstag gemeldet hatte. Der Zivilschutz erklärte, die Region Piemont habe zu spät die aktuellen Zahlen übermittelt. Diese sollen in dem Bericht vom Freitag eingebaut werden sollen.

Bilanz der Todesopfer in Italien höher als gemeldet