Nationalratswahl 2019 - Walter Teubl

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Nationalratswahl 2019 - Walter Teubl

Was für ein Comeback! Die Grünen ziehen mit 14 Prozent der Stimmen (Prognose inkl. Wahlkarten) in den Nationalrat ein – und feiern nach dem Debakel vor zwei Jahren den größten Wahlerfolg. Ähnlich stark schneidet man in Wels ab.

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Das Statement von Bürgermeister Andreas Rabl zur Wahlniederlage seiner FPÖ. Mit 16,1 Prozent der Stimmen (Prognose inkl. Briefwahl) landet die FPÖ mit einem Minus von fast 10 Prozent auf Platz 3. Auf dem selben Platz landet man auch in Wels, wo man im Vergleich zur letzten Wahl hinter die ÖVP zurückrutscht.

Nationalratswahl 2019 - Andreas Rabl

Die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ist rechtlich zwar jederzeit möglich, sofern die entsprechenden Fristen und Formvorschriften erfüllt werden. Die Arbeitsrechtsexperten empfehlen jedoch nachdrücklich, den Arbeitgeber auf das extra für die Corona-Krise geschaffene Kurzarbeitsmodell hinzuweisen – auch wenn das Unternehmen eine Wiedereinstellungszusage macht. ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian appelliert an die Arbeitgeber: „Wir haben ein Paket geschnürt, das die größte finanzielle Unterstützung für Unternehmen sicherstellt. Jetzt geht es wirklich darum, möglichst viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Beschäftigung zu halten – das funktioniert mit der Corona-Kurzarbeit. Das Soforthilfepaket der Corona-Kurzarbeit wurde auf Drängen der Sozialpartner für Unternehmen noch attraktiver gemacht. Mit vereinten Kräften wurde durchgesetzt, dass die Bundesregierung auch die Sozialversicherungsbeiträge für Betroffene ab dem ersten Tag übernimmt, um die Unternehmen finanziell zu unterstützen. Bei der Info-Hotline 0800 2212 00 80 haben sich am ersten Tag pro Stunde im Durchschnitt 750 Menschen mit arbeitsrechtlichen Fragen an AK und ÖGB gewandt. Viele der Fragen konnten direkt geklärt werden. Bei tiefergehenden, komplexen Fragestellungen, werden die AnruferInnen von den FachexpertInnen zurückgerufen.

Keine Kündigung mit Wiedereinstellungszusage unterschreiben!

Herzlichen Dank all jenen, die in diesen herausfordernden Tagen großartiges Leisten und die so wichtige Grundversorgung der Bürger sicherstellen.👏

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Die Feuerwehr wurde Freitagmittag zu einem Dachstuhlbrand bei einem Geschäfts- und Wohngebäude in Wels-Neustadt alarmiert.

Brand im Bereich des Dachstuhls eines Geschäfts- und Wohngebäude in Wels-Neustadt

In Österreich sind derzeit über 1,8 Millionen Menschen ohne Job oder in Kurzarbeit. Wie das Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte, sind 503.494 Menschen als arbeitslos gemeldet, weitere 46.168 Personen in Schulungen. Dazu kommen rund 1,3 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Gegenüber dem bisherigen Höchststand Mitte April ist in Österreich die Zahl der Menschen ohne Job bis 11. Mai von 588.205 um rund 39.000 Personen gesunken. Vor allem am Bau habe es einen Rückgang gegeben, sagte Arbeitsministerin Christine Aschbascher (ÖVP).

Über 1,8 Millionen ohne Job oder in Kurzarbeit

Am Freitag endet zunächst in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ein bisher einzigartiges Schuljahr. Aufgrund der Corona-Pandemie schlossen die Schulen im März für mindestens neun Wochen. Selbst Volksschüler wissen jetzt zumindest ansatzweise, was Home Schooling und Distance Learning heißt und wie ein Schichtbetrieb funktioniert. Das kommende Schuljahr soll wieder normal starten. Etwas ungewöhnlich, wenn auch für die Schüler nicht merkbar, hatte das Schuljahr bereits begonnen: Mit Iris Rauskala stand vorübergehend eine Übergangs-Ressortchefin an der Spitze des Bildungsministeriums, erst Anfang Jänner kehrte mit Heinz Faßmann (ÖVP) wieder ein Mitglied einer Koalitionsregierung als Bildungsminister zurück. Bereits Ende Februar wurde dann der erste Corona-Fall an einer Schule bekannt. Am 10. März wurden zunächst Ausflüge, Reisen und Schulveranstaltungen bis auf Weiteres ausgesetzt, am 16. März schlossen bis auf einen Notbetreuungsbetrieb de facto alle Schulen. Auf dem Tagesplan stand dann Homeschooling – bzw. sollte es zumindest stehen. In der Theorie sollten bis Ostern zunächst bereits durchgenommene Lerninhalte vertieft, nach Ostern dann auch neuer Stoff erarbeitet werden. Die Leistungen daraus flossen in die Mitarbeitsnote ein. Die Wahl der Mittel unterschied sich dann aber und reichte von Funkstille über kopierte Zettel bis zur Nutzung diverser Lernplattformen, Videokonferenzen etc. Wie das funktioniert hat, darüber gibt es mittlerweile zahlreiche Studien und mindestens ebenso zahlreiche unterschiedliche Meinungen von Eltern, Schülern und Lehrern. Hauptkritikpunkte: Die unterschiedliche Erreichbarkeit der Lehrer, die Vielzahl an genutzten Lernplattformen auch an einer einzigen Schule sowie die unterschiedlich umfangreichen Arbeitsaufträge an die Schüler. Darüber hinaus zeigte sich, dass Schüler für ihre Lehrer teils nicht erreichbar waren. Im Bildungsministerium geht man von rund sieben Prozent der Schüler aus, an Brennpunktschulen dürfte der Anteil wesentlich höher gelegen haben. Als Reaktion verteilten sowohl Bund als auch Länder wie Organisationen Leih-Laptops. Die Schulen öffneten dann wieder Anfang Mai: Die Abschlussklassen kehrten am 4. Mai für die Vorbereitung auf die Matura bzw. den Schulabschluss zurück. Für die Schüler an Volksschulen, AHS-Unterstufen, Neuen Mittelschulen (NMS) und Sonderschulen startete der Präsenzunterricht am 18. Mai und für die restlichen Schüler am 3. Juni. Auch dann galten aber Hygienevorgaben wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes abseits vom eigenen Platz (bis Ende Mai) sowie (außer in den Abschlussklassen) ein Schichtbetrieb, für den die Klassen in zwei Teile geteilt wurden, die sich in unterschiedlichen Intervallen mit dem Unterricht abwechseln. Schularbeiten fanden keine mehr statt, auch andere schriftliche Leistungsüberprüfungen nur mehr in Ausnahmefällen. Das Sonderjahr schlug sich auch in Sonderregeln nieder: Die schriftliche Matura wurde zunächst um drei Wochen verschoben und fand dann in höchstens drei Fächern statt. Die Schüler erhielten (wegen Vorgaben zum Lüften der Räume) eine Stunde zusätzlich Zeit, außerdem setzte sich die Maturanote erstmals zu je 50 Prozent aus der Prüfungsnote und der Note der Abschlussklasse zusammen. Die mündliche Matura war nur freiwillig zu absolvieren – wer nicht antrat, erhielt die Note aus dem Jahreszeugnis der letzten Klasse als Maturanote. Diese Regelung gilt auch noch für den Matura-Nebentermin im Herbst. Ebenfalls als Reaktion auf die langen Schließungen gibt es heuer eine andere Regelung für das Sitzenbleiben: Mit nur einem Fünfer im Zeugnis dürfen Schüler jedenfalls in die nächste Klasse aufsteigen. Auch bei zwei oder mehr Nicht Genügend ist der Aufstieg ohne Wiederholungsprüfung dann möglich, wenn sich die Lehrerkonferenz dafür ausspricht. Das kommende Schuljahr soll nach den derzeitigen Plänen wieder ganz normal starten, also ohne Sonderregelungen oder Schichtbetrieb. Das hat Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) zuletzt mehrfach angekündigt. Auf lokale Infektionsfälle soll (wie schon jetzt) mit einer Quarantäne für die betroffene Klasse reagiert werden, bei mehreren betroffenen Klassen eventuell für die ganze Schule. Vom laufenden Schuljahr vermutlich bleiben wird künftig die Einbeziehung des Jahreszeugnisses in die Maturanote. Und die heuer erstmals stattfindende Sommerschule in den beiden letzten Ferienwochen soll auch in den kommenden Jahren auf dem Stundenplan stehen.

Bisher einzigartiges Schuljahr endet am Freitag