Neugestaltung KJ - Was passiert mit dem Denksteinhaus?

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Im nächsten Jahr soll mit der Neugestaltung des Kaiser Josef Platzes begonnen werden. Der KJ bekommt ein neues Gesicht verpasst. Im Zuge dessen soll auch das historische Denksteinhaus abgerissen werden. Doch genau das sorgt jetzt für Zwiespalt in der Stadtpolitik. Denn die SPÖ kämpft jetzt für dessen Erhalt.

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Kommentare:
  1. Mero Bacher sagt:

    Meiner Meinung gehört es auch abgerissen

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Die US-Regierung hat weitere 38 Firmen aus dem Umfeld von Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt, um dem chinesischen Konzern den Zugang zu Technologie wie Chips abzuschneiden. Damit sind jetzt gut 150 Huawei-Firmen von den Sanktionen betroffen. Die US-Regierung befürchtet, dass Huawei sich über sein Firmen-Netzwerk über Umwege Zugriff auf amerikanische Technik verschaffen kann. Zudem ließ das US-Handelsministerium die Ausnahmeregelung auslaufen, die Huawei die Versorgung amerikanischer Mobilfunk-Anbieter erlaubte. Jetzt ist dem chinesischen Unternehmen nur noch erlaubt, für die Sicherheit bestehender Netzwerke zu sorgen. Die US-Regierung hatte die Sanktionen gegen Huawei im Mai 2019 verhängt. Dazu gehörte unter anderem, dass US-Unternehmen Geschäftsbeziehungen zu Huawei nur mit einer speziellen Erlaubnis unterhalten dürfen. Zugleich gab es eine Ausnahmeerlaubnis für einige Bereiche – vor allem, weil viele regionale Netzbetreiber in den USA Huawei-Technik gekauft hatten. Die USA hätten Huaweis Kunden genug Zeit gegeben, sich umstellen, erklärte Außenminister Mike Pompeo. “Diese Zeit ist jetzt abgelaufen.” US-Präsident Donald Trump bekräftigte die Vorwürfe gegen Huawei am Montag. “Wir wollen ihre Ausrüstung in den Vereinigten Staaten nicht, weil sie uns ausspionieren”, sagte Trump im Sender Fox News. “Ich nenne sie Spy-wei.” Der Konzern hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

US-Regierung verschärft Vorgehen gegen Huawei

Die Schneekanonen nicht weit vom Feuerwehrhaus schießen aus allen Rohren, und vor dem Gebäude steht an diesem Dienstagvormittag eine kleine Menschenschlange in der eisigen Kälte: Annaberg im Salzburger Tennengau ist Österreichs erster Schauplatz eines Corona-Massentests. Und der lockt gleich zum Auftakt bei Tagesanbruch nicht nur Einheimische hinter dem Ofen hervor, sondern auch massenweise Journalisten und Fernsehteams zur einzigen Foto- und Filmmöglichkeit im Feuerwehrhaus. Selbst aus dem Ausland sind Reporter angereist, wobei sich vor allem Interesse aus Deutschland feststellen lässt, wie Teams der deutschen Fernsehsender RTL oder NTV zeigen. Die Wartenden, Frauen wie Männer, Jung wie Alt, verschwinden zuerst kurz in einem roten Vorzelt, in dem mit Unterstützung eines Feuerwehrmannes Daten aufgenommen werden: die Nummer der E-Card etwa oder die Telefonnummer. Drei Testlinien In der nächsten Station, einem überdachten Vorgebäude, wird dann die Identität überprüft. In größeren Ortschaften wäre dafür ein Lichtbildausweis notwendig, in Annaberg fällt das fast bei jedem weg: Man kennt sich in einer Gemeinde mit rund 2.300 Einwohnern. Dann erhalten die Teilnehmer noch eine laufende Nummer und schon geht es ab in die Teststraße, die in der Feuerwehr-Fahrzeughalle mit drei Testlinien errichtet worden ist. Zwei Feuerwehrleute regeln den Zugang und zwei Helfer übernehmen Registrierung und Erstellen des Testverzeichnisses. Drei Rot-Kreuz-Helfer nehmen die Antigen-Schnelltests ab, drei weitere werten diese dann gleich aus. Und dann gibt es noch zwei Assistenten und zwei Kontakt-Tracer, die positiv getestete Probanden später informieren und mit ihnen einen Termin für den PCR-Test heute ab 19.00 Uhr vereinbaren. Bürgermeister vor Ort Bürgermeister Martin Promok (SPÖ) steht selbst den ganzen Vormittag beim Feuerwehrhaus, begrüßt die Menschen in der Warteschlange, spricht mit ihnen und bedankt sich für die Teilnahme am Massen-Screening. “Mit der Beteiligung bisher bin ich sehr zufrieden”, meinte er kurz zur APA. Franz Wieser, der Sprecher des Landes, kann bereits mit einer ersten Zahl aufwarten: “In der ersten halbe Stunde sind schon rund 70 Personen beim Test gewesen. Wir hoffen, dass es heute schon noch gut 500 werden.” In Summe erwarten sich die Organisatoren eine Beteiligung von 50 Prozent der 2.200 zum Test gebetenen Gemeindebürger. “Der Test ist sehr schnell über die Bühne gegangen, es ist nichts dabei und man braucht sich nicht davor fürchten”, berichtet eine 45-Jährige der APA nach Verlassen des Feuerwehrhauses. Und ihr 15-jähriger Sohn ergänzt: “Ich finde es auch sehr sinnvoll, wenn man weitere Menschen mit dem Virus so herausfiltern kann.” Antworten, die bei allen Befragten ähnlich ausfallen. Ein Pensionist vergleicht den Ablauf des Tests mit einer Wahl, “anders ist nur, dass man getestet wird. Und es hat leicht gekitzelt.” In dem regen Treiben vor dem Feuerwehrhaus bleibt an diesem Dienstagvormittag nur einer mehr oder weniger “arbeitslos”: ein im Wartebereich aufgestellter Spender mit Desinfektionsmittel für die Hände. Denn bei fünf Grad unter Null kommt fast jeder mit Handschuhen hier angestapft.

Ansturm auf ersten Corona-Massentest in Österreich

David Alaba und Florian Kainz stehen der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft in den Nations-League-Spielen am 4. September in Oslo gegen Norwegen und am 7. September in Klagenfurt gegen Rumänien nicht zur Verfügung. Das gab der ÖFB am Donnerstagnachmittag bekannt. Köln-Profi Kainz musste wegen Knieproblemen absagen. Alaba bekommt nach dem am Sonntag mit dem FC Bayern fixierten Champions-League-Triumph eine Pause. “Nach längeren Gesprächen mit Hansi Flick (Anm.: Bayern-Coach) und David persönlich bin ich zum Schluss gekommen, auf ihn zu verzichten”, wurde Teamchef Franco Fodain der Aussendung zitiert. Außerdem meinte Foda: “Nach dem intensiven Finalturnier der UEFA Champions League hat er Probleme mit den Adduktoren, daher soll er jetzt im Hinblick auf die Aufgaben im Herbst regenerieren. Die langfristige Gesundheit des Spielers hat Priorität. Gerade in diesen Zeiten ist ein vorausschauendes Handeln besonders gefragt.” Am Dienstag noch überraschend nominiert Der ÖFB-Coach hatte Alaba am vergangenen Dienstag etwas überraschend nominiert, zumal die zuletzt regelmäßig bei den Bayern eingesetzten DFB-Teamspieler vom deutschen Bundestrainer Joachim Löw nicht einberufen wurden. Auch der Münchner Goalgetter Robert Lewandowski steht nicht im polnischen Aufgebot. Foda nominierte vorerst nur Maximilian Wöber (Red Bull Salzburg) nach, an seiner Stelle rückt Christoph Halper (SKN St. Pölten) ins U21-Team. Über eine zweite Nachnominierung wird in den kommenden Tagen entschieden. Foda muss in den ersten Länderspielen nach einer über neunmonatigen Corona-Pause auch auf Marko Arnautovic verzichten – der China-Legionär sagte aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen ab. Ebenfalls nicht zur Verfügung steht Alessandro Schöpf. Der Schalke-Profi hat laut deutschen Medienberichten einen positiven Corona-Test abgeliefert. Das erste Training der ÖFB-Auswahl im Camp in Kärnten ist für den kommenden Montag angesetzt.

Alaba und Kainz fehlen bei Nations-League-Auftakt

Mit einer Notregel will der Weltverband auch dann einen Formel-1-Weltmeister küren, wenn nicht wie vom Reglement gefordert auf mindestens drei Kontinenten gefahren werden kann. Einem Bericht des Fachmagazins “Auto, Motor und Sport” zufolge will sich der Internationale Automobilverband (FIA) in diesem Fall auf höhere Gewalt wegen der Coronavirus-Pandemie berufen. Eigentlich verlangt Artikel 2.4.3.b.ii des Internationalen Sportkodex der FIA die Austragung von Läufen auf drei Kontinenten, damit die Serie als Weltmeisterschaft gilt. Wegen der Corona-Krise erscheint dies aber in dieser Saison unwahrscheinlich. Die bisher im Notkalender bestätigten 13 Grand Prix finden ausschließlich in Europa statt. Auf die bisherigen drei Rennen in Österreich und Ungarn folgen zweimal Großbritannien, dreimal Italien, Spanien, Belgien, Russland, Portugal und der Nürburgring als Gastgeber. Der Saisonauftakt in Australien war kurzfristig abgesagt worden. Auch in den USA, Kanada, Mexiko und Brasilien kann nicht gefahren werden. Abschließen will die Formel 1 ihre Saison in Asien. Vor den bereits offiziell angepeilten Rennen in Bahrain und Abu Dhabi im Dezember könnten Medienberichten zufolge noch Auftritte in China, Vietnam und Malaysia im November stattfinden. Auch wenn am Ende nur auf maximal zwei Kontinenten gefahren wird, soll es aber einen Champion geben. Dies habe die FIA unter Berufung auf die “außergewöhnlichen Umstände” bestätigt, schrieb das Magazin.

Formel 1-Weltmeister soll mit Sonderregel gekürt werden

Wann rollen endlich die Bagger an? Das fragen sich viele Lambacher täglich wenn sie den Markplatz passieren. Seit Jahren steht eine Umgestaltung im Raum, doch die Politik wurde sich nicht einig. Jetzt muss aber eine schnelle Lösung her, denn wenn man Geld von der EU will, muss der Umbau nächstes Jahr abgeschlossen werden.

Wegen der Corona-Krise sind in diesem Jahr UN-Generalsekretär António Guterres zufolge weltweit rund 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht. “Die Krise ist ein massiver Schock für entwickelte Ökonomien aber für Entwicklungsländer ist es ein Notfall”, sagte Guterres in einer Video-Botschaft. Denn viele dieser Länder sind stark vom Tourismus abhängig: In Afrika machte 2019 der Tourismussektor zehn Prozent aller Exporte aus, wie es in einem am Dienstag veröffentlichten UN-Bericht heißt. Wegen der Corona-Pandemie wurden weltweit Grenzen geschlossen, Hotels dichtgemacht und Flüge gestrichen. In den ersten fünf Monaten des Jahres ist die Zahl der internationalen Touristen dem Bericht zufolge um 56 Prozent gesunken – insgesamt könnte sie in diesem Jahr um 78 Prozent einbrechen. Zwischen 910 Milliarden und 1,2 Billionen Dollar an Exporteinnahmen im Tourismus könnten demnach verloren gehen. Dies sei besonders verheerend, da die meisten Tourismus-Betriebe kleine und mittlere Unternehmen seien, hieß es. “Frauen, junge Menschen und informelle Arbeiter sind besonders bedroht”, sagte Sandra Carvao von der UN-Tourismusorganisation (UNWTO) mit Blick auf die Jobverluste. Demnach besteht der Tourismussektor zu mehr als die Hälfte aus Frauen. “Es ist unerlässlich, dass wir den Tourismussektor wieder aufbauen”, sagte der UN-Generalsekretär. Dies müsse aber in einer Art und Weise getan werden, die “sicher, gerecht und klimafreundlich” sei. Reisen müssten verantwortungsbewusst und nachhaltig sein, um die Millionen von Menschen, die vom Tourismus abhängig seien, zu schützen. Auch könne der Ausstoß von Treibhausgasen wieder stark ansteigen, sollte die Erholung des Tourismussektors nicht an Klimaziele ausgerichtet sein. Dem Bericht zufolge machen Treibhausgasemissionen durch den Transport im Tourismus rund fünf Prozent aller menschlichen Treibhausgasemissionen aus.

120 Millionen Jobs im Tourismus wegen Corona bedroht