Ordnungswache - 10 Jahre Unterstützung für Polizei

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Ordnungswache - 10 Jahre Unterstützung für Polizei

„Ordnungswache kommt zur Unterstützung der Polizei“. So titelte vor 10 Jahren das Amtsblatt der Stadt Wels. Ab Sommer waren die Wächter dann im Einsatz. Und stets Thema der medialen Berichterstattung. Vom Nazi-Skandal bis hin zu Auflösungsforderungen. Das ist derzeit jedoch kein Thema – man will die Wache – quasi zum Geburtstag – mit neuen Kompetenzen ausstatten.

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Kommentare:
  1. Manfred Mayr sagt:

    Weiter so 👍

  2. GIUSEPPE PALERMO sagt:

    👍👍👍

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Aktivisten der Fridays For Future-Bewegung haben am Freitag vor der Zentrale der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Wien eine Klimaklagemauer errichtet. Sie forderten ein klares Bekenntnis zum Pariser 1,5-Grad-Ziel und den Einsatz für einen sozial-ökologischen Umbau der österreichischen Wirtschaft, hieß es in einer Aussendung. “Statt die bedingungslose Sicherung des sogenannten ‘Wirtschaftsstandorts’ und Lohndumping in der Flugbranche einzufordern, solle sich die WKO für sozial-ökologische Bedingungen bei den Konjunkturpaketen stark machen und so den Weg für eine klimagerechte Gesellschaft ebnen”, forderte die Bewegung. Klimaschutz und Wirtschaft dürften nicht länger gegeneinander ausgespielt, sondern “stattdessen klimafreundliche und nachhaltige Jobs geschaffen werden”.

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Es gelte “keine Reisewarnung (höchste Stufe 6 bei den Sicherheitsstufen, Anm.) für die ganze Welt”, die sechsstufigen Reisehinweise für Österreicher, die ins Ausland wollen, seien aber allgemein im Zuge der Corona-Krise hinaufgesetzt worden, hieß es am Montag aus dem Außenministerium auf Anfrage der APA. Eine Reisewarnung gilt für 29 Staaten. Doch selbst für diese gebe es kein Reiseverbot. “Das Außenministerium rät aber dringlichst von jeglichen Reisen ab”, betonte das Ministerium u.a. mit Verweis auf stark begrenzten Möglichkeiten, Österreicher im Notfall nach Hause zurückholen zu können.

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Große Lust aufs Spielen verspürt das Schauspielensemble des “Jedermann” bei den diesjährigen Salzburger Festspielen, die coronabedingt in verkürzter Form von 1. bis 30. August stattfinden. Die neue Buhlschaft Caroline Peters wird ihre Rolle “hintergründig und tiefgründig” interpretieren, mehr verriet sie nicht. Tobias Moretti kündigte indes an, nächstes Jahr nicht mehr den “Jedermann” zu spielen. Peters freut sich, nach der wegen der Coronapandemie monatelangen Pause endlich wieder spielen zu dürfen. Die Proben für den “Jedermann” im 100. Jubiläumsjahr des Festivals sind Anfang der Woche im Schüttkasten angelaufen, für kommenden Dienstag ist die erste Probe auf dem Domplatz geplant. Erste Konturen haben sich schon herauskristallisiert. “Man überlegt, stellt sich etwas vor, und in der Realität ist es dann zu 100 Prozent wieder anders”, bilanzierte Peters nach den ersten Proben im Gespräch mit Journalisten am Freitag auf der Festspielpresseterrasse. Sie sei hier in Salzburg sehr freundlich aufgenommen worden und sehe sich als “Teil einer Gang von lauter starken Schauspielerpersönlichkeiten”. Welches Kostüm sie tragen wird, darüber hüllte sich die Schauspielerin noch in Schweigen. “Es wird eine Entblätterung”, schmunzelte Schauspielchefin Bettina Hering. Die Coronapandemie mit all den aus Sicherheitsgründen eingeführten Maßnahmen nehme in der Rollengestaltung keinen Einfluss auf sie, erzählte Peters. Regisseur Michael Sturminger meinte, die Kraft des Stückes sei das Erbauende, es solle das Publikum vergessen lassen, wie schwer diese Zeit gerade ist. Peters meinte, vielleicht würden Sätze in dem Stück von Hugo von Hofmannsthal wegen Corona einen anderen Widerhall finden und der Tod weniger sinnbildlich, sonder realer vorkommen. In den vergangenen Monaten seien die Menschen mit der Frage konfrontiert gewesen, “ob der Tod vor der Tür steht oder nicht”. Auch das “Drumherum” beim Theater sei anders geworden. “Wie wir sitzen, ist eine andere Welt”, verwies Peters auf die Abstandsregelung bei der Sitzordnung. Tobias Moretti freute sich, mit Peters “so eine hervorragende Schauspielerin” an seiner Seite zu haben. Was den “Jedermann” und die anderen Festspielproduktionen in diesem Sommer betrifft, so gehe es “um die Essenz des Machbaren”, sagte Moretti. Die Produktionen hätten heuer einen besonderen Charakter. “Das hat auch einen inhaltlichen Kontext für mich.” Er sehe es als eine Wechselwirkung aus Bürde und Lust und Herausforderung. Und er fühle sich “gebettet in einer Gang und in einem Konglomerat von großartigen Schauspielern und Regisseuren”. “Vor zwei, drei Tagen wurde uns wie einer Schulklasse gesagt, was wir alles nicht dürfen. Das war so eine komische Distanz wie vor einer Prüfungskommission”. Beim Fotoshooting, als er mit der neuen Buhlschaft posierte und dabei auf die Abstandsregel aufmerksam gemacht wurde, antwortete er: “Wir dürfen ja. Wir sind die rote Gruppe”. Damit gemeint sind jene Künstler und Mitarbeiter der Salzburger Festspiele, die den Mindestabstand und die Maskenpflicht bei ihrer Arbeit nicht einhalten können. Aufhorchen ließ Moretti mit dem Sager, dass er im nächsten Jahr nicht mehr den Jedermann bei den Salzburger Festspielen spielen wird. “Ich werde im nächsten Jahr nicht mehr der Jedermann sein.” Wer im Jahr 2021 gegebenenfalls an seine Stelle tritt und ob es eine Neuinszenierung geben wird, darüber war am Freitag nichts zu erfahren. Neu im “Jedermann-Team” sind heuer Pauline Knof als Schuldknechts Weib und Gustav Peter Wöhler als Dicker Vetter. Knof sagte, sie habe sich “wahnsinnig gefreut”, als Schauspielchefin Hering sie gefragt habe, ob sie die Rolle übernehmen wolle. “Ich habe auch noch nie Freiluft gespielt.” Wöhler hat “sofort zugesagt, ohne zu überlegen”. Der Schauspieler und Musiker freute sich auch, dass er im Chor singen darf. Er wirkte bereits 1999 beim “Jedermann” mit, als Geselle an der Seite von Ulrich Tukur. “Damals hat es in Salzburg “zu viel geregnet”. Für die diesjährige Rolle hat er dennoch “sofort zugesagt, ohne zu überlegen”.

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Vor wenigen Tagen hat der Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern in den USA eine Notfall-Zulassung für einen SARS-CoV-2-Antikörpertest auf Immunoassay-Basis vor allem für Großlabors erhalten. Die Auslieferung erfolgt derzeit auch in Österreich. Die ersten Untersuchungen dürften in den kommenden Tagen erfolgen, erklärte am Dienstag ein Sprecher des Konzerns. “Wir sind in Auslieferung. Ab dieser Woche wird es die Untersuchungen geben”, erklärte man bei Roche Austria. Das Unternehmen – weltweit eines der größten auf dem Gebiet der Labordiagnostik – ist aber nur eines der vielen Konzerne, die derzeit ihre Systeme für SARS-CoV-2-Antikörpertests entwickeln bzw. auf den Markt bringen. “Der Test wurde geschaffen, um zu bestimmen, ob ein Patient einer SARS-CoV-2-Infektion ausgesetzt war und ob er Antikörper gegen SARS-CoV-2 entwickelt hat. Roche hat bereits die Auslieferung des neuen Antikörpertests zu den führenden Labors weltweit gestartet und wird die Produktionskapazität auf eine zweistellige Millionenanzahl pro Monat ausweiten, um das Gesundheitswesen in jenen Staaten zu unterstützen, welche die CE-Kennzeichnung bzw. die US-Freigabe anerkennen”, hatte es am Sonntag in einer ersten Aussendung des Konzerns geheißen.

Roche-Antikörpertest in Auslieferung

Laut einem Bericht von UNICEF und der Naturschutzorganisation Pure Earth weist etwa jedes dritte Kind einen Blutbleiwert von fünf Mikrogramm pro Deziliter oder mehr auf. Das sind bis zu 800 Millionen betroffene Kinder weltweit und ein Bleiwert, bei dem Handlungsbedarf besteht, betonte UNICEF Österreich am Donnerstag. Fast die Hälfte der betroffenen Kinder lebt in Südasien. In dem Bericht wird betont, dass Blei ein starkes Neurotoxin ist, das irreparable Schäden im Gehirn von Kindern verursacht. Es ist besonders für Säuglinge und Kinder unter fünf Jahren gefährlich, da es Gehirnschäden verursacht, bevor sich das Gehirn voll entwickeln kann, und da es zu lebenslangen neurologischen, kognitiven und körperlichen Beeinträchtigungen führt. “Mit wenigen frühen Symptomen zerstört Blei in aller Stille die Gesundheit und Entwicklung von Kindern, mit möglicherweise tödlichen Folgen”, betonte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. Der Bericht ist laut dem UNO-Kinderhilfswerk der erste seiner Art. Informelles und minderwertiges Recycling von Blei-Säure-Batterien für Fahrzeuge sei eine der Hauptursachen für Bleivergiftungen bei Kindern in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, berichtete UNICEF. Arbeiter in gefährlichen und oft illegalen Recyclingbetrieben brechen Batteriegehäuse auf, verschütten Säure und Bleistaub in den Boden und schmelzen das zurückgewonnene Blei in offenen Öfen unter freiem Himmel. Giftige Dämpfe werden ausgestoßen und vergiften umliegende Gemeinden. UNICEF und Pure Earth fordern daher dringende Maßnahmen zur Abschaffung des informellen Recyclings von Blei-Säure-Batterien. Andere Quellen für die Bleibelastung bei Kindern seien die Verwendung von bleihaltigen Wasserrohren, Blei aus der aktiven Industrie, z.B. aus dem Bergbau, Farben und Pigmente auf Bleibasis, bleihaltiges Benzin, Bleilötmittel in Lebensmitteldosen und Blei in Gewürzen, Kosmetika, ayurvedischen Medikamenten, Spielzeug und anderen Konsumgütern.

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