Radklassiker 57. Kirschblütenrennen

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171,6 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42,2 km/h. Nein das klingt wirklich nicht nach einem gemütlichen Sonntagsausflug mit dem Rad. Den machten nur die Zuseher des 57.Kirschblütenrennens. Sehen Sie nun die Höhepunkte des Radklassikers.

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  1. Florian Aichhorn sagt:

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Das Team Felbermayr Simplon Wels war heute bei der Porec Trophy (UCI 1.2.) in Kroatien im Einsatz. Das sechsköpfige Aufgebot aus der Messestadt setzte bei dem packenden Straßenrennen über 156 Kilometer wesentliche Akzente: Nach 100 Kilometern konnte sich Matthias Mangertseder mit einem starken Antritt solo vom Peloton mit insgesamt 173 Fahrern lösen, aber bereits nach 20 Kilometern gesellten sich vier weitere Fluchtgefährten – darunter Felbermayr-Fahrer Fabian Schormair – zum Solisten. Die fünfköpfige Spitzengruppe versuchte daraufhin mit abwechselnder Führungsarbeit alles, um den Vorsprung bis ins Ziel zu bringen. Aber 15 Kilometer vor dem Ziel war ihre Flucht zu Ende und das heranrauschende Feld holte die Führenden ein. So kam es zum Massensprint, bei dem Felbermayr-Radprofi Andi Bajc mit dem 7. Rang die erste Top 10-Platzierung des Jahres für das Welser Team einfahren konnte. Der Slowene erreichte nach 3:19:54 Stunden zeitgleich mit Sieger Filippo Fiorelli (Team Bardiani-CSF-Faizane) das Ziel. Jetzt geht es weiter zur Istrian Spring Trophy, die vom 11. – 14. März 2021 stattfindet. „Bei der 1. Rundfahrt 2021 werden wir mit einem starken Team an den Start gehen und um den Sieg mitreden“, betont Rennsportleiter Andreas Grossek.

7.Platz für Andi Bajc

Ein neuer Tag – eine neue Trainingsrunde. Für die Felbermayr-Fahrer ist heute bereits der letzte Tag des Trainingslagers angebrochen, denn bereits morgen geht es zurück nach Wels, wo im Rahmen einer Pressekonferenz der plan für die Saison 2.0 bekannt gegeben wird.

Letzter Trainingstag

Normalerweise ist Radprofi Stephan Rabitsch jedes Frühjahr bei internationalen Radrennen für das Team Felbermayr Simplon Wels im Einsatz. Aufgrund der Corona-Krise wurden jetzt alle Radrennen bis Ende August 2020 abgesagt, auch die Österreich-Radrundfahrt wird heuer nicht stattfinden. Der Sieger zahlreicher nationaler und internationaler Radrennen hat jetzt während der Dauer der Ausnahmesituation ein neues wichtiges Betätigungsfeld gefunden. Neben seinem intensiven Training als Radprofi ist der Gewinner der österreichischen Radbundesliga 2019 ab sofort für den Kurierdienst „Veloblitz“ in Graz im Einsatz. „Einige Stunden pro Woche versorge ich ältere Menschen, die nicht außer Haus gehen können, mit Lebensmitteln und Medikamenten oder liefere Laborproben in Krankenhäuser“, betont der Steirer. So schnell wie von Stephan Rabitsch wird wohl kein Kunde in Österreich seine Waren nach Hause geliefert bekommen, der Steirer ist wohl der schnellste Fahrradkurier Österreichs. „In dieser Ausnahmesituation ist es mir wichtig zusammenzuhalten und Menschen zu helfen, die auf Unterstützung angewiesen sind“, so der 28jährige Radprofi abschließend.

Der schnellste Fahrradkurier Österreichs - Felbermayr-Radprofi Stephan Rabitsch ist während der Corona-Krise als Radkurier für Veloblitz im Einsatz"

Heute fand das 5. Rennen der ÖRV- eCycling League Austria statt. Der virtuelle Rundkurs „Watopia“ war dreimal zu absolvieren und führte über insgesamt 41,8 Kilometer. Das Team Felbermayr Simplon Wels war wieder mit Radprofi Moran Vermeulen am Start, der das Rennen von seinem Trainingsort aus auf einem speziellen Rollentrainer absolvierte. Mit 480 Höhenmetern und drei intensiven Anstiegen war das Rennen alles andere als leicht. Moran Vermeulen setzte sich zu Rennmitte von seinen Verfolgern ab, wurde aber 4 Kilometer vor dem Ziel gestellt und landete auf dem 5. Platz, das Podium verpasste er nach Platz 2 in der Vorwoche diesmal nur um wenige Zentimeter. „Nach zwei intensiven Trainingswochen auf dem Rennrad bin ich mit meiner Leistung zufrieden“, so der 23jährige.

5.Platz für Moran Vermeulen

Aufgrund einer Änderung seines Rennkalenders in der Vorbereitung für den Giro d’Italia musste der 30-jährige Hermann Pernsteiner seine Teilnahme am Straßenrennen der UCI Weltmeisterschaften in Imola, welches am 27. September stattfinden wird, absagen. Für ihn rückt der zweifache Österreich-Rundfahrtssieger Riccardo Zoidl in den sechsköpfigen Kader nach. “Ich freue mich sehr, die österreichischen Farben bei den Weltmeisterschaften zu vertreten”, erklärte der 32-jährige Profi, der 2020 für das oberösterreichische Kontinentalteam Felbermayr Simplon Wels fährt. “Es ist schön jetzt noch ein absolutes Highlight in dieser durch Corona so wackeligen Saison zu haben. Es ist ein superschwerer Kurs der in Imola wartet und mir gut entgegenkommt”, so Zoidl, der zuletzt 2013 und 2014 im WM-Straßenrennen im Einsatz war. Im Februar gewann Zoidl eine Bergankunft bei der Antalya-Rundfahrt, wurde in seiner Karriere schon zweimal Österreichischer Meister auf der Straße. Der erfahrene Profi errang 2012 in Valkenburg im Einzelzeitfahren sein bestes WM-Ergebnis mit Rang 14. Zuletzt war er im Mannschaftszeitfahren 2018 in Innsbruck bei Weltmeisterschaften im Einsatz. “Die Form ist gut im Moment, als Vorbereitung werde ich jetzt noch zwei lange Einheiten in mein Training einbauen, aber viel Zeit bis Imola ist ja nicht mehr”, schilderte der Oberösterreicher.

Riccardo Zoidl im WM-Aufgebot