Rechtliche Fragen - Förderungen, Ausgangssperre und Urlaub

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Christian Pindeus (Kanzlei Oberhammer Rechtsanwälte) im Talk.

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In Österreich beträgt der Zeitraum bis zur Verdoppelung der Covid-19-Fälle aktuell drei Tage. Pro Tag wächst sie um 26,2 Prozent. Die effektive Reproduktionsrate des Virus liegt derzeit bei 1,44 (ein Infizierter steckt im Durchschnitt 1,44 weitere Personen an). Das ergaben die epidemiologischen Berechnungen von AGES- und TU-Graz-Fachleuten mit 1.015 Covid-19-Erkrankungen bis zum Stand von Montagnachmittag. Bei der ersten derartigen Berechnung am vergangenen Donnerstag hatte die Verdopplungszeit bei den Erkrankungen noch 3,3 Tage betragen. Die effektive Reproduktionszahl war allerdings für ganz Österreich mit 1,66 höher gewesen als nunmehr. Pro Tag hatten die Wissenschafter einen Zuwachs um 23,2 Prozent errechnet.

AGES: Infiziertenzahl verdoppelt sich in drei Tagen

Ohne Corona hätte die heimische Kultband Wanda am kommenden Samstag (9. Mai) den Auftakt ihrer neuen “Ciao!”-Tournee in der Innsbrucker Olympiahalle gefeiert, bevor man nach Wien, Linz, Graz und Klagenfurt weitergezogen wäre. Dass dieser Plan wegen des Veranstaltungsverbots nicht haltbar ist, steht schon länger fest. Nun sind jedoch die ersten Ausweichtermine für 2021 fixiert. Auch dann wird der Tourauftakt in der Tiroler Landeshauptstadt gefeiert, und zwar am 4. Juni 2021. Am 18. und 19. Juni folgt die Wiener Stadthalle, während das Freigelände des Wörthersee Stadions von Klagenfurt am 27. August 2021 beschallt werden soll. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit für den Ersatztermin. Die Nachholtermine für Linz und Graz stehen indes noch nicht fest.

Kultur-Stillstand - Wanda-Tour auf 2021 verlegt

Ein größeres Aufgebot an Rettung und Polizei stand Montagnachmittag nach einem Verkehrsunfall in der Römerstraße in Wels-Vogelweide im Einsatz.

Auffahrunfall im Abendverkehr in Wels-Vogelweide endet glimpflich

Höhepunkt des alljährlichen Phänomens heuer für Europa zu ungünstiger Zeit – Maximum am Mittwoch zwischen 15.00 und18.00 Uhr. Der alljährliche Meteorstrom der Perseiden fällt heuer in die Nachmittagsstunden und den frühen Abend des kommenden Mittwoch (12. August). Die Konkurrenz durch das Tageslicht wird laut der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) daher den Blick auf den Sternschnuppenregen stark trüben. In der Nacht stört dann zusätzlich der Mond. Alljährlich Mitte August kreuzt die Erde die Bahn des Kometen 109P/Swift-Tuttle, dessen Staubspur den Sternschnuppen-Regen der Perseiden erzeugt. Das geschieht, weil die Staubkörner mit ungefähr 60 Kilometern pro Sekunde mit der Erdatmosphäre kollidieren. Dort verdampfen sie in großer Höhe und bringen dabei die Luft hinter sich zum Leuchten. Der Name “Perseiden” kommt daher, weil es so aussieht, als würden Sterne aus dem Sternbild des Perseus fallen. Der Meteorstrom wird auch “Tränen des Laurentius” genannt, weil sein Erscheinen mit dem Namenstag des Märtyrers Laurentius am 10. August zusammenfällt und als Tränen des Himmels über dessen Martyrium gedeutet wurden. Heuer fällt das Maximum des Phänomens auf die Zeit um den 12. August.Auf ihren Höhepunkt steuern die Perseiden just in den Tagesstunden zwischen 15.00 und 18.00 Uhr zu. Die eigentlich für diesen erweiterten Zeitraum möglichen 100 bis 110 Sternschnuppen-Erscheinungen pro Stunde in diesem Jahr in Europa auch tatsächlich zu sehen, ist laut WAA-Präsident Alexander Pikhard nicht möglich. Eher realistisch seien um die 30 Sichtungen pro Stunde unter maximal dunklen Bedingungen – also ohne störendes Mond-und künstliches Licht in der Umgebung des Beobachtungsplatzes. Theoretisch würde dieser Wert bis ungefähr 5.00 Uhr am 13. August auf 100 Sichtungen ansteigen. Da jedoch ungefähr um Mitternacht der abnehmende Mond aufgeht, wird auch dann die Rate an tatsächlich sichtbaren Ereignissen deutlich reduziert sein. Angesichts der aktuellen Covid-19-Situation warnt Pikhard vor der Bildung nächtlicher Menschenmengen: “Zur Beobachtung der Meteore braucht es nur das freie Auge, kein Fernrohr oder Fernglas, also auch keine Sternwarte, und einen dunklen Ort. Suchen Sie diesen höchstens in kleinen Gruppen auf, so dass der erforderliche Abstand eingehalten werden kann.” Coronabedingt sowie aufgrund der heuer nicht idealen Voraussetzungen zur Beobachtung organisiert die WAA diesmal keine Veranstaltung zum gemeinschaftlichen Sternschauen auf der Wiener Sophienalpe, wo sich in der Vergangenheit zu dem Ereignis mitunter Tausende Interessenten getroffen haben.

Perseiden heuer mit viel Lichtkonkurrenz

Die Leitmesse für Einsatzkräfte “retter wels” welche von 29. bis 31. Oktober 2020 in Wels hätte stattfinden sollen, wurde nun doch abgesagt.

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Auch am Ostermontag hat sich der Rückgang der “aktiven” Coronavirus-Erkrankten in Österreich fortgesetzt. Dieser wichtige Faktor (bestätigte Infektionen abzüglich Genesener und Toter) sank im 24-Stunden-Vergleich um 239 Personen bzw. 3,6 Prozent auf 6.369 Personen (Stand: 9.30 Uhr). 14.080 Personen wurden bisher in Österreich positiv auf das Virus getestet,7.343 sind bereits wieder genesen, 368 Erkrankte starben. 981 Personen befinden sich aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung, davon 239 auf Intensivstationen, berichtete das Gesundheitsministerium. 18 weiteren Patienten, die mit oder an der SARS-CoV-2-Infektion gestorben sind, bedeuten einen Anstieg von rund fünf Prozent im 24-Stunden-Vergleich. Die meisten Todesfälle gab es bisher in der Steiermark mit 80, gefolgt von Wien (75), Tirol (68) und Niederösterreich (66).

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