Wels hat neue Umweltschutzbeauftragte

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Wels hat neue Umweltschutzbeauftragte

Birgitt Wendt kümmert sich künftig für die Stadt Wels um die Zukunftsthemen Klima- und Umweltschutz. Sie folgt auf Peter Ströher, der seit 1972 für die Stadtverwaltung arbeitete, dort seit 1993 der „Mister Umweltschutz“ war und nun in den Ruhestand tritt. Wels ist bereits seit 1992 Klimabündnis-Mitglied. Wendt ist Welserin und absolvierte die Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Garten und Landschaftsbau Schönbrunn in Wien. Nach der Matura begann sie in ihrer Heimatstadt in der Stadtgärtnerei als Stellvertreterin des Dienststellenleiters. 2003 wechselte sie zum Umweltschutz, der in die Dienststelle Stadtentwicklung eingegliedert ist.

Sie arbeitete dabei in verschiedensten Projekten, wie etwa „Sauberes Wels“, „Energiestadt Wels“ oder „Bienenerlebnisweg“, mit und betreute Förderungen im Bereich Lärm- und Klimaschutz. Von 2004 bis zur Kompetenzübertragung an die Bezirkshauptmannschaft BH Wels Land war Ing. Wendt auch Bezirks- und Regionsbeauftragte für Naturschutz. Zudem ist sie als Amtssachverständige für Natur und Landschaftsschutz in Raumordnungsverfahren eingebunden.

Der Klimaschutz ist für Ing. Wendt im kommunalen Bereich mit dem Naturschutz untrennbar verbunden: Zumeist können Ziele des Klimaschutzes mit verstärkten Natur- und Umweltschutzmaßnahmen (Grünraumverbindungen zur Luftzirkulation, Ökosystemleistungen etc.) erreicht werden. Die größten Möglichkeiten für den Klimaschutz sieht sie, bereits in der Planung (Raumordnung etc.) und Beratung der Bauwerber die Stadt „klimafit“ zu machen. Weiters möchte die neue Fachbeauftragte den begonnen Weg eines integrativen Umweltschutzes in den Bereichen Stadt- und Verkehrsplanung fortführen.

Foto (c) Stadt Wels

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Kommentare:
  1. Bernhard Humer sagt:

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  2. Karin Gillinger sagt:

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