Welser Handel - Öffnung nach dem Lockdown

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Ein Lokalaugenschein in der Innenstadt und im max.center.

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In Österreich beträgt der Zeitraum bis zur Verdoppelung der Covid-19-Fälle aktuell drei Tage. Pro Tag wächst sie um 26,2 Prozent. Die effektive Reproduktionsrate des Virus liegt derzeit bei 1,44 (ein Infizierter steckt im Durchschnitt 1,44 weitere Personen an). Das ergaben die epidemiologischen Berechnungen von AGES- und TU-Graz-Fachleuten mit 1.015 Covid-19-Erkrankungen bis zum Stand von Montagnachmittag. Bei der ersten derartigen Berechnung am vergangenen Donnerstag hatte die Verdopplungszeit bei den Erkrankungen noch 3,3 Tage betragen. Die effektive Reproduktionszahl war allerdings für ganz Österreich mit 1,66 höher gewesen als nunmehr. Pro Tag hatten die Wissenschafter einen Zuwachs um 23,2 Prozent errechnet.

AGES: Infiziertenzahl verdoppelt sich in drei Tagen

Wohl frühestens Ende 2021 ist nach Einschätzung von Roche-Chef Severin Schwan mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus zu rechnen.Üblicherweise dauere die Entwicklung Jahre, dämpfte der Chef des Schweizer Pharmariesen die Hoffnung auf eine rasche Verfügbarkeit einer Immunisierung gegen den Erreger der Covid-19-Pandemie. “Ich persönlich finde den geplanten Zeitrahmen von zwölf bis 18 Monaten angesichts der Herausforderungen ehrgeizig”, sagte Schwan am Dienstag. Das wahrscheinlichste Szenario sei leider, dass vor Ende kommenden Jahres kein Impfstoff verfügbar sein dürfte.

Roche-Chef dämpfte Hoffnungen auf raschen Impfstoff

Studienanfänger sind innerhalb Österreichs nicht sehr mobil. 61 Prozent beginnen ihr Studium im Herkunftsbundesland, zeigt der Bericht zur sozialen Lage der Studierenden 2020. In Bundesländern mit vielen Hochschulen wie Wien, Tirol und der Steiermark tun dies sogar 90 Prozent – Anfänger aus Bundesländern ohne große öffentliche Uni weichen meist auf den nächstgelegenen Hochschulstandort aus. Aus regionaler Sicht ist die Verteilung der Hochschulstandorte in Österreich ungleich: Große öffentliche Universitäten gibt es vor allem in Wien sowie in der Steiermark und in Tirol, während Vorarlberg und das Burgenland über gar keine öffentliche und Niederösterreich nur über eine öffentliche Weiterbildungs-Uni verfügt. Demgegenüber sind Standorte von Fachhochschulen (FH) und Pädagogischen Hochschulen (PH) in allen Bundesländern zu finden, gleichzeitig sind in diesen Hochschularten die Studentenzahlen wesentlich geringer. Dementsprechend am mobilsten sind auch die Niederösterreicher und Burgenländer: Weniger als jeder fünfte Anfänger studiert hier im eigenen Bundesland – hier spielen offenbar die fehlenden öffentlichen Unis sowie die relative Nähe zu Wien zusammen. Interessant ist auch die Situation in Vorarlberg: Im Ländle studieren nur 27 Prozent der Vorarlberger. Praktisch genauso viele (28 Prozent) zieht es aber ins weit entfernte Wien, während eher geringe 37 Prozent ins benachbarte Tirol ausweichen. Das regionale Studienangebot beeinflusst aber auch die Wahl des Hochschultyps und des Studienfachs maßgeblich, heißt es im Bericht. Niederösterreicher sind etwa in Vollzeit-FH-Studiengängen überrepräsentiert, Burgenländer an PH. Steirer wiederum beginnen überdurchschnittlich häufig ein natur- bzw. ingenieurswissenschaftliches Studium – dafür gibt es in der Steiermark ein großes Angebot (z.B. Montanuni Leoben, Uni bzw. TU Graz). Einen großen Unterschied gibt es bei den Hochschulzugangsquoten: Insgesamt nehmen derzeit 46 Prozent der österreichischen Bevölkerung im Lauf ihres Lebens ein Hochschulstudium auf. In Ostösterreich (Wien, NÖ, Burgenland) sind es dagegen 55 Prozent, im Süden (Kärnten, Steiermark) 41 Prozent und im Westen (restliche Bundesländer) nur 39 Prozent. Nach Herkunfts-Bundesländern liegt die Zugangsquote in Wien bei 66 Prozent, es folgen Burgenland, Kärnten und Niederösterreich mit Werten knapp unter 50 Prozent. Salzburg (44 Prozent) liegt knapp unter dem Österreich-Schnitt, Oberösterreich, Tirol und die Steiermark weisen Werte knapp unter 40 Prozent auf, Schlusslicht ist Vorarlberg (33 Prozent). Betrachtet man die politischen Bezirke, gibt es aber noch höhere bzw. geringere Zugangsquoten: An der Spitze liegen Mödling (NÖ) und Rust (Burgenland) mit jeweils 76 Prozent, ganz unten rangiert Hartberg-Fürstenfeld (Steiermark; 20 Prozent). In den vergangenen zehn Jahren haben sich Bundesländer mit niedrigen Zugangsquoten dem Österreich-Schnitt übrigens kaum angenähert. In der Steiermark ist trotz der hohen Zahl an Unis niedrige Zugangsquote sogar weiter gesunken (auf 38 Prozent).

Studienanfänger sind nur wenig mobil

Der Handelskonzern Spar will Mindestbestellmengen von seinen Lieferanten nicht länger akzeptieren. Spar ersuche um Verständnis dafür, dass “ab sofort und bis auf weiteres keine Mindestbestellwerte” akzeptiert würden, zitierte der “Standard” am Wochenende aus einem Brief der Hauptzentrale in Salzburg an die Lieferanten. Zugleich verlangt die Lebensmittelkette von seinen Partner um Weihnachten verfügbar zu sein. Wie die Zeitung berichtet, lässt der österreichische Handelskonzern die Unternehmer in dem Schreiben wissen, dass er künftig keine Lieferbeschränkung, keine Betriebsschließung und keine nicht verfügbare Ware während der Weihnachtsfeiertage dulden werde. “Wenn wir mit unseren 45.000 Mitarbeitern an die Leistungsgrenzen gehen, dann dürfen wir das auch von unseren Lieferanten erwarten.” Für kleinere Hersteller würden die Vorgaben höhere Kosten verursachen, etwa in der Logistik. Auch bedeuten Mindestbestellwerte für Lieferanten Planungssicherheit, die es etwa vor allem beim Anbau von saisonalem Obst und Gemüse braucht. Für die Lebensmittelhändler sind Mindestbestellmengen riskant, wenn sich Produkte nicht so gut verkaufen und die Händler auf der Ware sitzen bleiben. Das Handelsunternehmen verteidigte gegenüber dem “Standard” den Brief. Spar habe rund um den Jahreswechsel 2019 unter erheblichen Versorgungsproblemen bei manchen Lieferanten gelitten. Diese hätten über Weihnachten Betriebsurlaub gemacht. Der Lebensmittelhandel habe über die Feiertage bis Heilige Drei Könige absolute Hochsaison. “Das ist, als würde in Schladming ein Hotel mitten in den Semesterferien schließen”, sagte Pressesprecherin Nicole Berkmann.

Spar will Mindestbestellmengen von Lieferanten nicht mehr akzeptieren

In den nächsten sechs Jahren, von 2021 bis 2026, werden 17,5 Milliarden Euro in die Erneuerung und den Ausbau der Bahn-Infrastruktur investiert. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) und ÖBB-Chef Andreas Matthä präsentierten heute, Freitag, gemeinsam bei einer Pressekonferenz in Wien die Projekte des neuen ÖBB-Rahmenplans. Damit soll die Bahn schneller und attraktiver werden, sowohl im Personenverkehr als auch im Gütertransport. Im neuen Rahmenplan 2021 bis 2026 werden alle Projekte des Rahmenplans 2018 bis 2023 weitergeführt. Projekte mit einem Gesamtvolumen von 8,0 Milliarden Euro wurden neu aufgenommen,damit wird das bisher größte Investitionsprogramm in die Schiene geschnürt. Die Investitionen in die Schieneninfrastruktur liegen in Österreich pro Kopf doppelt so hoch wie in Deutschland. Auch die Bedeutung der Investitionen für die heimische Wirtschaft und die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen wurde bei der Präsentation betont. Das Investitionsprogramm sei ein Klimaschutzpaket für alle neun Bundesländer, betonte Gewessler: “Mehr als 17 Milliarden Euro für Bahnprojekte im ganzen Land sind eine Ansage im Kampf gegen die Klimakrise.” Auch der ÖBB-Chef unterstrich die umweltpolitische Intention: “Gegen Corona wird es irgendwann eine Impfung geben, gegen den Klimawandel ganz sicher nicht, daher müssen wir aktiv dagegen vorgehen”, sagte Matthä. Weniger Passagiere Infolge der Corona-Pandemie sind die Passagierzahlen bei der Bundesbahn von Jänner bis September um 37 Prozent eingebrochen, der Güterverkehr ist um 10 bis 15 Prozent gesunken. Derzeit verlaufe die Entwicklung seitwärts bzw. ganz leicht steigend. Die Reisewarnungen hätten den Fernverkehr aber wieder gedämpft. “Es fällt nicht ins Bodenlose” versicherte Matthä. Für die Zeit nach Corona gibt es schon Wachstumsprognosen. Der ÖBB-Chef erwartet im Jahr 2026 290 Millionen Passagiere auf der Schiene. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren es 266,7 Millionen Bahnpassagiere.Beim 1-2-3-Ticket wird zunächst nur die dritte Stufe, das österreichweite Öffi-Ticket, kommen, der Bund prescht also vor. Die Finanzierung für das “Dreier-Ticket” sei gesichert, man wolle im ersten Halbjahr 2021 damit starten, erklärte Gewessler. Für die Realisierung der ersten und zweiten Stufe sei man in intensiven Gesprächen mit den Ländern.

17,5 Milliarden Euro für bessere Bahn

Derzeit findet rund um den Wiener Schwedenplatz ein Großeinsatz der Polizei statt. Kurz nach 20.00 Uhr waren laut Augenzeugen etliche Schüsse zu hören. Das Innenministerium sprach gegenüber der APA entweder von einem Terroranschlag oder einem Amoklauf. Ein Täter soll tot sein, ein weiterer befand sich möglicherweise auf der Flucht. „Falter“-Chefredakteur Florian Klenk hatte zuvor auf Twitter unter Berufung auf das Innenministerium, dass es einen Angriff auf die Synagoge in der Seitenstettengasse gegeben habe, relativierte das aber in einem weiteren tweet. Oskar Deutsch, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, schrieb auf Twitter, dass unklar sei, ob der Stadttempel eines der Ziele gewesen sei. Die Synagoge in der Seitenstettengasse sei zum Zeitpunkt der Schüsse bereits geschlossen gewesen. Das Gebiet wurde großräumig abgesperrt. Die Polizei bittet, das Gebiet zu meiden. Die Lage ist derzeit unübersichtlich, möglicherweise sind der oder die Angreifer noch auf der Flucht.

Wiener City: Weiter unklare Lage nach Schüssen