WT1-Sommergespräch - SPÖ Wels

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Petra Wimmer (SPÖ Wels) im Talk.

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Kommentare:
  1. Bernhard Humer sagt:

    Gutes und infomatives Sommergespräch

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“Heiter-Kritisch-Schnulziges im Lechtaler Dialekt” – Das Liedermacher Duo Toni und Margit Knittel begeistert seit vielen Jahren das Publikum mit einem einzigartigen Mix aus Pop Songs und alpenländischer Weltmusik. Nun waren sie zu Gast in der Pfarre Heilige Familie.

Bluatschink - Pfarre heilige Familie

Der Fernsehmoderator und Schlagersänger Andy Borg (59) plant mit dem deutschen Südwestrundfunk (SWR) eine musikalische Sondersendung zur Corona-Krise. Unter dem Motto “Wir halten zusammen” erfülle er zwei Stunden lang live im Fernsehen Musikwünsche, teilte der SWR am Mittwoch in Baden-Baden mit. Die Sendung werde an diesem Samstag (28. März) von 20.15 Uhr an im SWR-Fernsehen gezeigt.

Andy Borg moderiert TV-Show am Samstag von zu Hause aus

Der Corona-Lockdown ab Mitte März bis Ostern hat laut Bilanz der Statistik Austria zu einem starken Rückgang an Verkehrstoten geführt: Waren es im ersten Halbjahr 2019 noch 196 Tote, so sank die Zahl 2020 um 22 Prozent auf 152. Negativ ist die Entwicklung bei Radfahrern: 17 Personen starben in den ersten sechs Monaten, 16 waren es 2019, was ein Plus von sechs Prozent bedeutet. Der positive Aspekt: Kein Kind wurde im ersten Halbjahr bei Unfällen getötet, 2019 waren es acht. Die Gesamtzahl der Verunglückten (Verletzte oder Getötete) ging im ersten Halbjahr 2020 mit 15.676 um 25 Prozent im Vergleich zu 2019 ebenfalls deutlich zurück: Sowohl bei Fußgängern, Pkw oder Motorrad/Moped war der Rückgang über 30 Prozent. Einen Anstieg gab es auch hier bei Radlern – um 8,6 Prozent auf 3.640. Ebenfalls gegen den Gesamttrend ist der Anstieg der Alkoholtoten von zehn auf 14 Personen, was ein Plus von 40 Prozent bedeutet. Überhöhtes Tempo “Häufigster Grund für die tödlichen Verkehrsunfälle war diesmal überhöhte Geschwindigkeit. In den Jahren zuvor war Unachtsamkeit bzw. Ablenkung stets die häufigste Ursache gewesen”, hob Tobias Thomas hervor, Generaldirektor der Statistik Austria. Der steigende Trend bei den Alkoholunfällen setzte sich fort: War im 1. Halbjahr 2019 bei 6,7 Prozent (2018: 5,9) aller Unfälle eine alkoholisierte Person am Steuer oder zu Fuß beteiligt, stieg der Anteil 2020 auf 7,1 Prozent. Somit wurden im 1. Halbjahr 2020 bei Alkoholunfällen 14 Personen getötet; das entspricht neun Prozent aller im Straßenverkehr tödlich verunglückten Personen, um 40 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2019. Die Auswirkung der Ausgangsbeschränkungen zeigt sich noch deutlicher bei einem Blick auf die Kalenderwochen zwölf bis 17, beginnend mit dem Lockdown am 16. März bis zum Auslaufen der Beschränkungen Ende April: 36 Personen wurden in dieser Zeit bei Unfällen getötet – 49 waren es im Vergleichszeitraum 2019, was minus 27 Prozent bedeutet. Noch deutlicher zeigte sich der Rückgang bei den Unfällen insgesamt – diese sanken von 3.831 im Jahr 2019 auf 1.734, was ein Minus von 55 Prozent bedeutet. Die Zahl der Verletzten ging sogar um 60 Prozent von 4.886 auf 1.959 zurück. Eine deutliche Zunahme während des Lockdowns gab es indes beim Anteil der Schwerverletzten an der Gesamtzahl der Verletzten: Dieser lag in den Kalenderwochen zwölf bis 17 bei 23 Prozent, im selben Zeitraum 2019 bei 16 Prozent. Die negative Entwicklung bei den Radfahrern im ersten Halbjahr setzte sich 2020 weiter fort, bis inklusive 18. Oktober wurden bereits 33 Radfahrer getötet und somit bereits so viele wie im gesamten Vorjahr – 13 davon waren mit einem E-Bike unterwegs, berichtete der ÖAMTC unter Berufung auf Daten des Innenministeriums (BMI). Noch deutlicher ist der Anteil der getöteten E-Bike-Lenkern im ersten Halbjahr – hier verunfallte mehr als die Hälfte (53 Prozent) von ihnen mit einem Elektrofahrrad. Die Coronakrise hat allerdings den Fahrradboom deutlich verstärkt, so waren beispielsweise im Juli in Wien 1,25 Millionen Biker unterwegs – um 17,3 Prozent mehr als 2019. Bei den Unfallursachen im Radverkehr ist in nicht einmal der Hälfte der Fälle der Radler der alleinige Verursacher: Die Bilanz für 2019 aufgrund der BMI-Zahlen ergab, dass 53 Prozent von anderen Verkehrsteilnehmern verursacht wurde.

Lockdown führte zu weniger Verkehrstoten

In Wels-Pernau stand die Feuerwehr Sonntagabend bei der Rettung eines Kleinkindes im Einsatz, welches in einem Toilettenaufsatz für Kinder feststeckte.

Personenrettung in Wels-Pernau: Mädchen steckte mit Kopf in Toilettenaufsatz fest

Das Bildungsministerium geht nach derzeitigem Stand von einem “völligen normalen Schulstart” im Herbst aus. Man arbeite an Varianten, um trotz der Corona-Pandemie einen Schulbetrieb so lange wie möglich zu gewährleisten. Dazu soll das vom Gesundheitsministerium geplante Ampelsystem auch in den Schulen zum Einsatz kommen, erläuterte eine Sprecherin von Minister Heinz Faßmann (ÖVP) der APA. Flächendeckende Schulschließungen wie im Lockdown oder auch zuletzt in mehreren Bezirken Oberösterreichs will der Bildungsminister jedenfalls vermeiden. Selbst wenn die Ampel auf Rot gestellt werden sollte, soll es nur regionale Schließungen von Schulen geben. Dies würde einen Notbetrieb und Home-Schooling bedeuten, so die Faßmann-Sprecherin. Möglich wäre es aber auch, nur einzelne Schulen oder Klassen zu schließen, oder Kinder aus einzelnen Klassen in Quarantäne zu schicken. Je nach Ampelphase wären auch Masken an den Ein- und Ausgängen sowie in den Gängen, Turnen im Freien oder kein Singen im Musikunterricht mögliche Varianten. Eine grüne Ampel würde ganz normalen Schulbetrieb allerdings mit den bekannten Hygienemaßnahmen bedeuten. Ein genauer Kriterienkatalog soll bis Schulbeginn ausgearbeitet werden. Ziel der Bemühungen sei es jedenfalls, Schülern, Eltern und Lehrern mehr Sicherheit zu geben. Eine Möglichkeit dazu wäre auch eine Ausweitung der Tests mit der Gurgelwasser-Methode. Proben mehrerer Schüler würden dann zu sogenannten Pools zusammengefasst. Die einzelnen Proben werden nur dann durchanalysiert, wenn der zusammengefasste Test positiv ausfällt. Damit könnte auch eine Beschleunigung erreicht werden. Nach der Wiederaufnahme des Schulbetriebes am 16. Mai wurden bisher 100 Schüler (von insgesamt 1,3 Millionen) und 15 Pädagogen (von insgesamt 130.000) positiv auf das Coronavirus getestet. Nicht zuletzt aufgrund dieser Zahlen geht das Bildungsministerium nach derzeitigem Stand von einem “völlig normalen” Schulstart im Herbst aus – allerdings “mit erhöhter Sensibilität”. Die SPÖ pocht indes auf “konkrete Informationen” zum geplanten Ampelsystem für Schulen. “Schön, dass die Farben feststehen, aber ganz schlecht, dass die Kriterien noch immer fehlen”, so Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch. Für die Familien brauche es Sicherheit: “Der Bildungsminister muss endlich tätig werden, statt weiter herumzutrödeln und Ankündigungspolitik zu betreiben.” Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) denkt jedenfalls nicht daran, der Forderung der Lehrergewerkschaft nach genereller Mundnasenschutz-Pflicht für Lehrer und Schüler nachzukommen. “Eine Maske im Unterricht ist absurd und Kindern nicht zumutbar. Darüber hinaus, auf den Gängen, hatten wir sie ohnehin schon und werden das auch so weiterführen”, sagte er zum “Standard” (Mittwoch-Ausgabe). Gefordert hatte eine Maskenpflicht für alle in der Schule der Chef der Lehrergewerkschafter Paul Kimberger. Er verwies darauf, dass Lehrer ihn immer wieder fragen würden, wie sie sich vor einer Corona-Ansteckung schützen könnten.

Bildungsministerium geht derzeit von normalem Schulstart aus

China hat am Montag den höchsten Anstieg der Corona-Neuinfektionen seit April verzeichnet. Insgesamt infizierten sich binnen 24 Stunden 61 Menschen mit dem neuartigen Virus, wie die nationale Gesundheitsbehörde mitteilte. Mehr als 400 Flüge in die Sechs-Millionen-Metropole Dalian im Nordosten Chinas wurden inzwischen gestrichen. In der Stadt wurden Massentests angeordnet. Die Entwicklung ist auf Infektionsherde in drei Regionen zurückzuführen: In der nordwestlichen Region Xinjiang wurden demnach 41 Neuinfektionen gemeldet. Mitte Juli war dort in der Regionalhauptstadt Urumqi ein neuer Infektionsherd aufgetreten. 14 weitere Fälle wurden aus der nordöstlichen Region Liaoning gemeldet, die meisten davon in der Hafenstadt Dalian. Zwei weitere Fälle wurden nach Behördenangaben in der Nachbarprovinz Jilin registriert. Vier weitere Infizierte waren aus dem Ausland eingereist. Die Behörden ordneten Tests für hunderttausende Bewohner von Dalian an. Auch in Urumqi wurden am Sonntag reihenweise Bewohner auf das Coronavirus getestet, wie die staatliche Zeitung “Global Times” berichtete. Für einige Viertel der beiden Städte wurden Lockdowns verhängt. In China war das Coronavirus vergangenen Dezember zum ersten Mal aufgetreten. Allerdings konnte die Epidemie vor einigen Monaten weitgehend eingedämmt werden. Seit Mitte Mai wurde kein Todesfall mehr registriert. Der aktuelle Anstieg ist der stärkste seit dem 14. April. Damals wurden nach offiziellen Angaben 89 Neuinfektionen registriert. Angesichts der Entwicklung wächst die Sorge vor einer neuen Infektionswelle. Allerdings sind in den vergangenen Monaten vereinzelt auftretende Virusausbrüche durch strikte Maßnahmen eingedämmt worden. Landesweit sind nach Behördenangaben derzeit 331 Menschen infiziert.

China mit stärkstem Anstieg von Infektionen seit April