Corona-Lockerungen - Einkaufen ohne Maskenpflicht

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Die Maskenpflicht beim Einkauf ist Geschichte. Seit Montag gilt diese nur mehr im Gesundheitsbereich und in den Branchen, in denen Abstand halten nicht möglich ist. Der Handel in Wels zeigt sich erleichtert.

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In Großbritannien sind mittlerweile mehr als 5.000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Nach Angaben der britischen Gesundheitsbehörden wurden bis Montag 5.373 Todesfälle registriert. In den vergangenen 24 Stunden seien 439 Patienten gestorben. Damit verzeichnete Großbritannien den zweiten Tag in Folge einen Rückgang bei der Zahl der neuen Corona-Todesfälle. Landesweit haben sich nach Behördenangaben mehr als 51.600 Menschen mit dem Erreger angesteckt. Zu den Infizierten zählt auch der britische Premierminister Boris Johnson.

Mehr als 5.000 Tote in Großbritannien

Ein groß gewachsener, korpulenter Angestellter hat in der Nacht auf Donnerstag einen Räuber aus einem Wettbüro in Steyr vertrieben. Der Täter hatte kurz vor der Sperrstunde um 4.00 Uhr an der Eingangstür geläutet. Als ein Mitarbeiter öffnete, ging er zu einem Pult und forderte – mit einen Küchenmesser bewaffnet – mehrmals Geld, berichtete die Landespolizeidirektion Oberösterreich. Als der wuchtigere Kollege sich von einem Hocker erhob und den Täter ansprach, flüchtete dieser ohne Beute aus dem Lokal. Die Angestellten riefen die Polizei, eine Fahndung blieb vorerst ergebnislos. Der Täter wird als 20 bis 30 Jahre alt, 1,60 bis 1,65 Meter groß und schlank beschrieben. Er trug eine schwarze Jogginghose mit drei weißen Streifen bis zum Knie, schwarze Schuhe mit weißer Sohle, eine Jacke mit der Aufschrift “XIV”, die im oberen Drittel hell- und unten dunkelblau war, eine Haube, schwarze Handschuhe und einen Mund-Nasenschutz mit Totenkopf. Die Polizei ersucht um Hinweise unter der Telefonnummer 059133 40 3333.

Angestellter vertrieb Wettbüro-Räuber in Steyr

“Umgehend eine Entschuldigung” von FPÖ-Chef Norbert Hofer forderte am Mittwoch der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) Ümit Vural. Denn Hofer hat am Dienstag bei einer FPÖ-Demo den Koran als gefährlicher als Corona bezeichnet. Es stehe der Verdacht der Verhetzung und der Herabwürdigung religiöser Lehren im Raum, die Staatsanwaltschaft Wien sollte Hofers Aussagen prüfen. “Ich fürchte mich nicht vor Corona, Corona ist nicht gefährlich. Da ist der Koran gefährlicher, meine Lieben, als Corona”, hatte Hofer bei der FPÖ-Kundgebung am Viktor-Adler-Markt gesagt. Das sei eine “unglaubliche Entgleisung”, empörte sich Vural in einer Aussendung. Hofer beleidige die gesamte muslimische Bevölkerung. “Er hat aus der Vergangenheit offensichtlich nichts gelernt und möchte wohl neue Gräben aufreißen”, hielt der IGGÖ-Chef dem blauen Parteichef vor. Der Vergleich mit einem tödlichen Krankheitserreger wie dem Coronvirus, dem in den letzten Monaten weltweit mehrere hunderttausend Menschen zum Opfer gefallen sind, habe in rechtsextremen Zusammenhängen lange Tradition. “Für eine Person des öffentlichen Lebens sind Aussagen dieser Art untragbar und müssen Konsequenzen haben”, verlangte Vural: “Derartige Vergleiche dürfen in Österreich keinen Platz mehr haben.” Diesbezüglich brachte die neue Partei der ehemaligen Nationalratsabgeordneten Martha Bißmann, die Liste SÖZ (Soziales Österreich der Zukunft), gegen FPÖ-Chef Hofer eine Sachverhaltsdarstellung wegen des Verdachts der Herabwürdigung religiöser Lehren sowie der Verhetzung ein. Die Partei SÖZ habe am Mittwoch eine entsprechende Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien übermittelt, gab Bißmann via Aussendung bekannt. Dort konnte man die Anzeige gegenüber der APA vorerst nicht bestätigen. Die designierte SÖZ-Spitzenkandidatin für die Wien-Wahl Bißmann sagte dazu, Hofers Aussagen seien “schlichtweg nicht die Art von Miteinander, wie wir in einer pluralen und solidarischen Gesellschaft zusammenleben möchten”. Auch SÖZ-Parteichef Hakan Gördü kritisierte, dass die FPÖ hier andauernd versuche “mit dem religiösen bzw. gesellschaftlichen Frieden zu spielen. Die österreichischen Muslime wollen sich hier nicht dauernd zum Spielball der hetzerischen Politik der FPÖ machen lassen.”

IGGÖ-Präsident empört über Hofers Corona-Vergleich mit Koran

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, hat das Krisenmanagement der Regierung von US-Präsident Donald Trump in der Corona-Pandemie gegen Kritik verteidigt. “Der Präsident hat drei bis vier Millionen Menschenleben gerettet”, sagte McEnany am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Das Weiße Haus habe stets deutlich gemacht, dass die Wiedereröffnung des Landes lokale Ausbrüche nach sich ziehen werde, “dass wir Glutherde und manchmal Feuer sehen werden”, sagte McEnany. Es werde viel zu wenig darüber gesprochen, welche negativen Auswirkungen die Eindämmungsmaßnahmen nach sich gezogen hätten. McEnany nannte keine Grundlage für die von ihr genannte Zahl der angeblich geretteten Leben. Trump sagt immer wieder, seine Regierung habe in der Corona-Pandemie Millionen Leben gerettet. Wenn er konkreter wurde, bezog er sich in der Vergangenheit auf eine Studie des Imperial College in London, die 2,2 Millionen Tote prognostiziert hatte für den Fall, dass in den USA überhaupt keine Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen worden wären. Seit Beginn der Pandemie starben in den USA der Johns-Hopkins-Universität zufolge bereits mehr als 141.000 Menschen infolge einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2. Mehr als 3,85 Millionen Infektionen wurden nachgewiesen. Tatsächlich dürften sich deutlich mehr Menschen mit dem Virus infiziert haben, worauf auch neue Erhebungen der Gesundheitsbehörde CDC hinweisen. Dafür waren in verschiedenen Regionen des Landes Blutproben auf Antikörper untersucht worden. Die CDC schätzt zum Beispiel für den Bundesstaat Missouri, dass die Zahl der Infektionen dort tatsächlich mindestens 13 Mal höher ist als die gemeldete.

Trump hat laut Sprecherin Millionen Menschenleben gerettet

Zahlreiche Firmen in ganz Österreich haben am Dienstag laut Innenministerium Erpressungs-E-Mails erhalten. Die Unternehmen wurden aufgefordert, Bitcoins im Wert von 20.000 US-Dollar zu überweisen. Andernfalls drohte der Schreiber damit, eine Bombe im Gebäude hochgehen zu lassen. Mehrere Firmen verständigten am Vormittag die Polizei, wodurch es zu größeren Einsätzen etwa in Wien und Tirol kam. Diese sind inzwischen beendet, Bomben wurden keine gefunden, so der Stand am Nachmittag. “Wir schicken nur mehr Funkwägen zur Bestandsaufnahme aus – und gehen nicht mehr nach dem Prozedere bei Bombendrohungen aus”, hieß es. Die Arbeitsgemeinschaft “ARGE Erpressungsmail” im Bundeskriminalamt habe die weiteren Ermittlungen übernommen. In den Mails versuchten die Täter, die Empfänger binnen 80 Stunden zu einer Überweisung zu bewegen. Bei Nichtzahlung drohten sie damit, eine versteckte Bombe mit Plastiksprengstoff zur Explosion zu bringen. Zur “Erleichterung” schickten sie auch gleich eine Anleitung zum Erwerb von Bitcoins mit. “Nichts Persönliches, aber wenn ich die Bitcoins nicht erhalte und die Bombe explodiert, werden mir andere Handelsunternehmen viel mehr zahlen, weil das ist keine einmalige Aktion”, ließ der Absender zudem wissen. Bisher gibt es keine Hinweise zum Absender. Die Behörden gingen aber davon aus, dass es sich um internationale Täter handelt. Das Phänomen der Massenerpressungs-E-Mails beschäftigt die Polizei seit einigen Jahren. 2019 gab es etwa 1.958 Anzeigen, was einer Steigerung von 15,8 Prozent zum Vorjahr entsprach (2018: 1.691 Anzeigen).

Massenweise Erpressungs-Mails mit Bombendrohung im Umlauf