Corona-Virus - Massentests und Impfstoff

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Dr. Gerald Geihseder (Bezirksärztevertreter Wels-Land) im Gespräch.

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Kommentare:
  1. Stefan Meier sagt:

    Sehr sehr sehr interessanter Talk! lg

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Die Slowakei setzt außer Tschechien auch Österreich, Ungarn und Polen auf die Liste der “roten” Corona-Risikoländer. Das entschied der Krisenstab (UKS) am Montag, wie Innenminister Roman Mikulec laut Nachrichtenagentur TASR mitteilte. Bisher hatten die slowakischen Behörden Wien, Vorarlberg, Tirol, Oberösterreich und Niederösterreich als Risikoregionen eingestuft. Für diese Bundesländer gab es die Empfehlung, vermeidbare Reisen dorthin zu unterlassen. Demnächst ist geplant, Antigen-Schnelltests an ausgewählten Grenzübergängen durchzuführen. Laut Ministerpräsident Igor Matovic soll an zehn bis zwölf Übergängen bei der Einreise in die Slowakei verpflichtend getestet und nächste Woche damit begonnen werden. Pendler müssten sich dagegen nur alle zwei Wochen einem Antigentest unterziehen. Private Anbieter würden die Tests zur Verfügung stellen. Um zu wissen, wie viele Test nötig sind, werde es eine Beobachtung der Grenzüberquerungen geben. In der Zwischenzeit würden in anderen EU-Mitgliedstaaten zertifizierte PCR- und Antigen-Tests von der Slowakei akzeptiert. Die Slowakei versucht mit Tests der Pandemie Herr zu werden. Matovic hatte die vergangenen Wochenenden Massentests in dem 5,5-Millionen-Einwohnerland durchführen lassen, an dem zwei Drittel der Bevölkerung zwischen zehn und 65 Jahren teilnahmen. 0,63 Prozent der Tests seien an diesem Wochenende positiv ausgefallen, berichtete der für die Durchführung der Aktion zuständige Verteidigungsminister Jaroslav Nad. Wer einen negativen Test vorweisen kann, wird von den geltenden Ausgangsbeschränkungen ausgenommen.

Slowakei setzt Österreich, Ungarn, Polen auf Rote Liste

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In Gunskirchen gibt es 2020 endlich wieder einen Faschingsumzug! Am 23. Februar geht es durch das Ortszentrum mit anschließender Faschingsparty im Veranstaltungszentrum. Los geht es um 14:00.

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Die Zahl der Infizierten in Zusammenhang mit dem oö. Tourismusort St. Wolfgang ist am Samstag um zwei weitere gestiegen, der Cluster zählt somit 77 Personen. Insgesamt gab es in Oberösterreich von Freitag auf Samstag 17 Neuinfektionen. Samstagmittag waren 432 Personen erkrankt, berichtete das Land Oberösterreich Samstagabend. Die Zahl der auf Reiserückkehrer zurückzuführenden Infizierten stieg um drei auf 165. Bisher gab es 113 Fälle von Reisenden, die in Summe 52 Folgefälle ausgelöst haben. Beim Cluster “Freikirche” war die Lage von Freitag auf Samstag mit 244 infizierten Personen weiterhin stabil. Seit Samstag gilt die neue Regelung bei der Quarantänezeit: Sie dauert nur noch zehn statt 14 Tagen. Das Land folge damit den neuesten Empfehlungen des Bundes und des Robert-Koch-Instituts. Bereits erlassene Bescheide behalten aber ihre Gültigkeit.

Weitere Corona-Fälle in Zusammenhang mit St. Wolfgang

Inmitten der Coronakrise gibt es beim Stahl- und Technologiekonzern voestalpine in Teilbereichenzarte Signale einer konjunkturellen Entspannung. Deshalb will das Unternehmen seinen dritten Hochofen in Linz, der vorübergehend stillgelegt wurde, Anfang September wieder hochfahren, wie es am Freitag auf APA-Anfrage hieß. “Wir haben gesagt, wir fahren wieder hoch, wenn wir bei 80 Prozent der Auslastung sind, das ist jetzt der Fall”, sagte Konzernsprecher Peter Felsbach im Vorfeld der Vorstandssitzung am kommenden Montag zur APA. “Wir merken, dass es vor allem im hochqualitativen Bereich eine Erholung der Nachfrage gibt”, erklärte der Sprecher. In Summe fünf Hochöfen Die stufenweise Erholung vor allem in der Automobil-, Elektro- und verarbeitenden Industrie führe zu einem erhöhten Bedarf an hochqualitativen Stahlgütern und mache diesen Schritt möglich. Erste Anzeichen einer Verbesserung verzeichneten auch die Marktsegmente Maschinenbau und Energie. Im Bereich Luftfahrt sowie im Erdöl- und Gasrohrsegment hingegen läuft es aber nach wie vor schlecht. Da baut die voestalpine auch massiv Personal ab. Das Hochfahren des dritten Hochofens in Linz werde seit dieser Woche vorbereitet und starte Anfang September. Es dauert den Angaben zufolge dann rund einen Monat, also bis Anfang oder Mitte Oktober, bis die normale Produktionskapazität erreicht ist.  Die voestalpine erzeugt ihre Stahlprodukte in Österreich an zwei Standorten und betreibt dafür in Summe fünf Hochöfen – drei davon in Linz: einen großen und zwei kleine. Einer der beiden kleinen steht derzeit noch coronabedingt still und wird nun wieder angeworfen. Die drei Hochöfen in der oberösterreichischen Landeshauptstadt haben eine Produktionskapazität von 5 Millionen Tonnen Roheisen pro Jahr – 60 Prozent davon entfallen auf den großen und jeweils 20 Prozent auf die beiden kleinen. Die Steel Division der voestalpine erzeugt in Linz Stahlprodukte für alle Premium-Automobilhersteller und deren Zulieferer, für die europäische Hausgeräte- und Maschinenbau- sowie die Energieindustrie. Am Hauptsitz der Metal Engineering Division der voestalpine in Donawitz stehen zwei weitere Hochöfen mit einer Kapazität von insgesamt 1,5 Millionen Tonnen (jeweils 750.000 Tonnen) – davon ist derzeit nur einer in Betrieb. Für den zweiten Hochofen in der Steiermark wurde die bereits geplante “Renovierung”, die sich nun über den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein zieht, wegen der Coronakrise “um ein paar Wochen vorgezogen”. Die “Zustellung”, wie die routinemäßige Wartung eines Hochofens auch genannt wird, startete im Juni und dauert laut Felsbach noch bis Oktober. Erst bei entsprechender Kundennachfrage werde dort ebenfalls hochgefahren. “Da werden wir kurzfristig entscheiden”, so der Sprecher. Die wirtschaftliche Entwicklung und das Ausmaß der Erholung variierten stark innerhalb des voestalpine-Konzerns nach Regionen und Marktsegmenten, hieß es. Durchaus solide entwickeln sich den Angaben zufolge auch die Technologiebereiche Bahninfrastruktur und Hochregallager. Besonders stark von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie getroffen seien hingegen die Branchen Luftfahrt sowie Öl- und Gasindustrie. Die auf die Produktion von Nahtlosrohren für die Öl- und Gasindustrie spezialisierte Gesellschaft voestalpine Tubulars im steirischen Kindberg ist auf ihrem wichtigsten Markt, den USA, seit 2018 zusätzlich mit Wettbewerbsnachteilen durch die Schutzzölle auf Stahlprodukte (“Section 232”) konfrontiert. Anfang August hatte das Management der Voest angekündigt, in Kindberg fast ein Viertel der rund 1.100 Beschäftigten einzusparen, bei voestalpine Aerospace in Kapfenberg sogar rund ein Drittel der knapp 800 Arbeitnehmer. Bis der “schwache Geschäftsgang” wieder in Schwung komme, sei es noch “ein sehr langer Weg”, hieß es seitens der Konzernführung.  

Voestalpine: Dritter Hochofen in Linz geht wieder in Betrieb

Das Land Oberösterreich dürfte vor der Wiedereinführung der allgemeinen Maskenpflicht in Geschäften und Lokalen stehen. Offiziell bestätigt wurde das zwar bisher nicht, das Land hatte aber bereits am Montag weitere Schritte angedeutet. Seit Dienstag muss man in den OÖ Amtsgebäuden bereits verpflichtend Mund-Nasen-Schutz tragen. Grund sind die zuletzt stark steigenden Covid-19-Fallzahlen. Österreichweit bezeichnet Simulationsexperte Niki Popper die nächsten Wochen als “entscheidend” für den weiteren Verlauf der Corona-Epidemie. Die große Frage sei, wie gut und schnell Testen, Tracing und Containment – also bei einem positiven Testergebnis die Isolierung des Umfelds in sehr kurzer Zeit – funktioniere. “Wenn wir die lokalen Wiederanstiege nicht in den Griff bekommen, ist es nicht unwahrscheinlich, schon im Sommer ein Problem mit steigenden Fallzahlen zu bekommen.” Sorgen bereiten den Simulationsexperten von der Technischen Universität (TU) Wien lokale Herde wie in Salzburg oder Oberösterreich. Bereits Anfang Juni haben die Mathematiker zwar berechnet, dass man viele solcher Herde gut im Griff behalten kann, vorausgesetzt das Testen, das Tracing und die Isolierung funktionieren schnell und effektiv. “Dass Fälle wie in Oberösterreich gefunden werden, ist nicht negativ, sondern zeigt, dass getestet wird. Wir werden uns an solche Cluster gewöhnen müssen. Was wir aber nicht wissen ist, wie schnell und wie konsequent das Containment regional in den Bundesländern funktioniert, wir haben keine genauen Aufzeichnungen darüber”, so Popper. Ein täglicher Anstieg an Neuinfektionen im knapp dreistelligen Bereich sei grundsätzlich nicht so drastisch zu sehen. Wenn das so bliebe, würde es beweisen, dass das Containment funktioniere. Es stelle sich nun aber “die Frage, ob sich das Wachstum weiter beschleunigt”. Ob man das jetzt “Zweite Welle” nenne oder wie die WHO als “Wiederaufflackern” sei sekundär. In ihren neuesten Simulationsmodellen haben sich die Wissenschafter dem Thema “Superspreader” – also einzelne Personen, die eine große Zahl anderer Personen anstecken – gewidmet und positive Aspekte gesehen. “Der sogenannte Dispersionsfaktor ist bei Covid-19 laut aktuellen Studien niedrig. Das bedeutet, dass wenige Personen sehr viele anstecken und bisher ging man oft davon aus, dass das negativ ist”, sagte Popper. Die Modelle würden nun zeigen, dass das eigentlich ganz praktisch sei, weil Tracen und Containment bei Superspreadern sehr gut funktioniere. “Wenn man wirklich gutes Containment macht, kann die Ausbreitung in fast 90 Prozent der Simulationsdurchläufe abgestoppt werden”, so Popper. Dagegen funktioniere das bei einer Infektion, wo jeder Infizierte gleich viele Personen ansteckt, im Modell nur bei weniger als 30 Prozent der Fälle. “Das Virus hat die nette Eigenschaft, dass das Containment sehr gut funktioniert. Aber man muss es – so die Simulationsergebnisse – halt gut machen”, sagte der Experte. Entscheidend seien schnelle Tests und die Nachverfolgung von Kontakten sowie das konsequente Containment. Das funktioniert solange die Zahlen nicht zu hoch ansteigen und ist davon abhängig wie viele Ressourcen für das Tracing zur Verfügung stehen. Abgesehen von den Clustern sehe man, dass die Leute mittlerweile viel mehr Kontakte im Freizeitbereich haben als noch vor einigen Wochen, als diese Kontakte noch um die Hälfte reduziert waren. “Da muss man etwas tun und schauen, dass Hygiene und Abstand wieder eingehalten werden und die Leute mittun”, empfiehlt Popper. Es gebe mittlerweile besseres Wissen darüber, welche Maßnahmen wirken und weniger Schäden verursachen als andere. “Deshalb sollte man bereits klar festlegen, was passiert, wenn die Zahlen weiter steigen, also ob und wo wieder Maskenpflicht kommt, welche Veranstaltungen wieder ausgenommen werden usw., und es wäre gut die Leute frühzeitig darüber zu informieren.”

OÖ offenbar vor Einführung der allgemeinen Maskenpflicht