Freshland-Absage - Welser Grüne kritisieren Stadtpolitik

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Ein türkischer Supermarkt am Welser Wochenmarkt. Für FPÖ und ÖVP ein No-Go weshalb die beiden Parteien eine Ansiedlung der Kette Freshland verhindert haben. Ein Fall der jetzt für Konsequenzen sorgen könnte – denn die Grünen haben eine Sachverhaltsdarstellung wegen Verdachtes auf Diskriminierung eingebracht.

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Kommentare:
  1. Francesco Rauwarter sagt:

    Passt einfach nicht auf einen Welser Wochenmarkt der Welser Wochenmarkt ist ein kleines Stück Österreicher Kultur und sollte nicht verfremdet werden

  2. Petra Kager sagt:

    Der Welser Wochenmarkt soll weiterhin für Regionalität und Saisonalität stehen

  3. Karl Zuschauer sagt:

    Wie funktionieren Türkische Geschäfte?
    Wie funktionieren Türkische Geschäfte wirklich?

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Wegen der stark steigenden Zahl von Coronafällen könnte nach Deutschland auch bald Österreich vor Reisen in Teile Nordspaniens warnen. Wie die Tageszeitung “Österreich” berichtete, sollen davon die Regionen Katalonien, Navarra und Aragon betroffen sein. Das Außenministerium erklärte dazu auf APA-Anfrage, dass derzeit “intensiv geprüft” werde, welche Schritte gesetzt werden. Eine Teil-Reisewarnung für das Land könnte noch diese Woche verkündet werden. Laut “Österreich” ist dann – wie bei der Rückeinreise nach Österreich aus anderen als Risikogebiet eingestuften Regionen bzw. Ländern – ein negativer Coronatest oder eine 14-tägige Heimquarantäne verpflichtend. Eine Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) gilt derzeit für zahlreiche Staaten, darunter die EU-Länder Portugal, Schweden, Bulgarien und Rumänien sowie die USA oder die Türkei. Für alle anderen EU-Staaten gilt nach wie vor der Reisehinweis der Stufe 4 (“Hohes Sicherheitsrisiko”), von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird abgeraten. Spanien zählt in Europa zu den am stärksten von der Coronakrise betroffenen Ländern. Laut Johns Hopkins Universität wurden bisher knapp 303.000 Coronafälle bestätigt, fast 29.000 Personen sind mit oder an dem Virus gestorben.

Reisewarnung für Teile Spaniens "intensiv geprüft"

Gäste, die sich von 17. Juli bis 23. Juli in einem der vier Unterkünfte aufgehalten haben, rät der Corona-Krisenstab, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten. Für Tourismusministerin Köstinger ist “Alarmismus fehlt am Platz”. n Oberösterreichs Tourismusort St. Wolfgangsind in vier Beherbergungsbetrieben mehrere Corona-Fälle aufgetreten. In den Hotels “Seevilla” und “Hotel Peter” wurden acht Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet. Auch im “13er Haus” sowie im “W3” haben sich Infizierte aufgehalten, informierte der Krisenstab Freitagfrüh. Nach Auskunft der beiden Hotels hätten die Mitarbeiter alle einen Mund-Nasen-Schutz bei Kontakt mit Gästen getragen. Inzwischen wurden in den zwei Häusern das gesamte Personal getestet. Gästen, die sich von 17. Juli bis 23. Juli in einem der vier Unterkünfte aufgehalten haben, rät der Krisenstab, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten und beim Auftreten möglicher Symptome die telefonische Gesundheitsberatung 1450 anzurufen. Auf Initiative von 26 Tourismusbetrieben aus der Region Wolfgangsee werden am Freitag im Rahmen der seit einem Monat geplanten freiwilligen Testreihe bei mehr als 500 Mitarbeitern Abstriche genommen. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat am Freitag zu den Corona-Fällen in St. Wolfgang betont, dass die Nachverfolgung der Betroffenen funktioniert hat und die Infizierten rasch isoliert wurden. Es würde sich zeigen, dass die Ansteckungen nicht im Hotel, sondern im Freizeitbereich der Mitarbeiter stattgefunden hätten. “Alarmismus ist jetzt fehl am Platz”, sagte sie im Ö1-Mittagsjournal. Sie beobachte aber auch mit Sorge die steigenden Infektionszahlen. Ziel sei es, die Infektionsketten zu durchbrechen, dafür werde intensiv getestet. Dass in vier Wochen nur 14.000 Abstriche genommen wurden, obwohl das ursprüngliche Ziel lautete, bis zu 65.000 Tests in der Woche durchzuführen, sei nicht zufriedenstellend. Köstinger setzt hier auf ein gestiegenes Problembewusstsein und mehr Aufklärung. Weiters würden die Registrierungen täglich steigen und die Testungen laufend mehr, so das Ministerium zur APA. SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher forderte heute, dass die Verantwortung für die Tests in das Gesundheitsministerium wandern soll. “Wir haben immer gewarnt, dass die Teststrategie im Tourismus nicht bei Ministerin Köstinger liegen darf. Die realen Testungen sind meilenweit vom versprochenen Ziel entfernt. Eine umfassende Teststrategie hätte von den Profis im Gesundheitsministerium ausgearbeitet werden sollen”, so Kucher.

Infektionen in Hotels in St. Wolfgang: Köstinger gegen "Alarmismus"

Innerhalb von 24 Stunden sind in Österreich bis Freitagvormittag 331 weitere Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Das sind 16 weniger als am Vortag, wo der höchste Zuwachs seit Anfang April vermeldet worden war. Die Zahl der Todesfälle von Infizierten stieg um eine Person auf 730, wie aus den Daten von Gesundheits- und Innenministerium hervorgeht (Stand 9.30 Uhr). Mehr als die Hälfte der Neuinfektionen gab es mit 172 am Freitag in Wien. Bisher gab es landesweit 24.762 positive Testergebnisse, 21.260 Betroffene galten als wieder genesen. Die Zahl der aktiven Fälle lag damit bei 2.772 gemeldeten Personen. 112 Covid-19-Erkrankte befanden sich am Freitagvormittag im Krankenhaus, vier weniger als am Vortag. Die Zahl der Intensivpatienten stieg um eine Person auf 22. 

Österreichweit 331 Corona-Neuinfektionen

Auch die Staaten rund um Österreicher kontrollieren und sperren ihre Grenzübergänge. Das führt mitunter zu starken Verkehrsbehinderungen. Vor Nickelsdorf entstanden auf der A4 30 Kilometer Rückstau. Ab 21.00 Uhr sollte die Grenze für Rumänen und Bulgaren kurz geöffnet werden.

Megastaus: Österreichs Nachbarn machen Grenzen dicht

Das Festival dauert von 9. bis 13. September und umfasst heuer 120 Partnerfestivals rund um die Welt. Das Ars Electronica Festival 2020 “In Kepler’s Gardens – eine globale Reise zur Vermessung der ‘neuen’ Welt” nimmt Besucher zu 120 Orten weltweit mit, an denen von 9. bis 13. September Festivals stattfinden. Und zwar so gut es eben in Pandemie-Zeiten geht – mit lokalem Publikum und unbeschränkt für alle online. In Linz schlägt der Kepler’sche Garten sein Quartier am Campus der Universität auf. Ars-Electronica-Direktor Gerfried Stocker, sein Team und Partner vor Ort präsentierten am Dienstag in einer Pressekonferenz in Linz einen Auszug aus dem Programm. Jugendliche würden sagen “es ist die größte Lan-Party der Welt”, freute sich Stocker über “wieder die größte Ars Electronica aller Zeiten”. Erneut so eine Dynamik entfacht zu haben, sei großartig. “Das Festival vermisst die Welt neu mit Linz als Ausgangskoordinate”, drückte es Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer (ÖVP) aus. Die Reise um die Welt umfasse nicht 120 virtuelle Projekte, sondern echte Festivals mit realem Publikum vor Ort. Diese “Gärten” seien zur tragenden Säule geworden, sie bringen 3,2 Millionen Euro ins 6,2 Mio. schwere Budget des Festivals ein. Lediglich 1,4 Millionen Euro kommen von der öffentlichen Hand, 1,1 Mio. erwirtschaftet die Ars Electronica selbst, 525.000 Euro sind Sachspenden. Damit liege das Budget um 23 Prozent über dem des Vorjahres, betonte Stocker, die Projekte der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz nicht eingerechnet. Kultur und Ökologie Veronika Liebl und Christl Baur gaben einen Einblick in die Gärten auf allen fünf Kontinenten. Es geht in Metropolen und in kleine, unabhängige Orte, sogar auf ein Forschungsschiff in der Antarktis. Zwei Themen, derer sich heuer viele Partner annehmen, seien Kultur in Verbindung mit Covid-19 und Ökologie, vor allem neue Technologien für den Klimaschutz. Weil die Künstler nicht nach Linz reisen können, wurden sie gebeten, “dass sie uns mit in ihre Studios nehmen, daraus sind fantastische Videoarbeiten entstanden”, so Baur. Stocker wies auf eine neue Kooperation mit der Art Collection der deutschen Telekom hin, die ein dreijähriges Artist-in-Residence-Programm finanziert. Das “große schwarze Loch ‘Online'” sei neu in dieser Dimension und ein Experiment für einen neuen Modus. Angebote dazu wird es in Form von Livestreams, Mozilla Hubs, Zoom-Konferenzen und sozialen Medien geben und sie enden nicht unbedingt mit dem 13. September, sondern sollen darüber hinaus bestehen bleiben. Es gibt aber auch das Heimspiel in Linz mit der Innenstadt und dem Campus. In der Stadt sind zu sehen die Präsentation der Prix-Gewinner in der CyberArts, die VALIE-EXPORT-Ausstellung im Francisco Carolinum, das Tribute des Crossing Europe Festivals für VALIE EXPORT im Moviemento, das “Wild State Network” der Kunstuni, mit dem Rektorin Brigitte Hütter den allgegenwärtigen Schlagzeilen “etwas Wildes, Lautes entgegensetzen” will, die Klangwolke und das Expanded Animation Festival. “Es hilft nix, es ist so” Das eigentliche Festival “kapert” den Campus der JKU, wie Rektor Meinhard Lukas sagte. Die Uni, vornehmlich das Linz Institute of Technology (LIT), wird in Projekten daran teilnehmen. Das LIT sei gegründet worden, um den technologischen Transfer weit über die Technik hinausgehen zu lassen, so Lukas. Die Vernetzung von Wissenschaftern und Künstlern führte zu Sachen wie einer Dartscheibe, bei der man immer ins Schwarze trifft, und einer Wahrheitsmaschine auf Basis der Künstlichen Intelligenz, zu sehen im neuen Learning Center. Dazu werden viele Konferenzen und Gespräche auf dem Campus beheimatet sein, die das Kernthema des Festivals um Autonomie und Demokratie im Zeitalter der KI beleuchten. Zu den Corona-Maßnahmen meinte Stocker: “Es hilft nix, es ist so”. Auch das sei ein Experiment. Das traditionelle Abschlusskonzert am Sonntag mit Maki Namekawa und Dennis Russell Davies habe in normalen Jahren 1.000 Besucher, heuer wird es zweimal hintereinander aufgeführt, mit einem Publikum von jeweils 150 Leute in der Keplerhall. “Keine Ahnung, ob es völlig überbucht sein wird oder keiner sich traut”, war Stocker gespannt. Jedenfalls könne man das Risiko eines Besuchs ruhig eingehen, alles sei sicher.

Ars Electronica Festival so groß wie nie

Gute Nachrichten für royale Serienfans: die vielfach ausgezeichnete britische Serie “The Crown” wird verlängert. Mehr Details sind noch nicht bekannt. Die vielfach ausgezeichnete britische Netflix-Serie “The Crown” über das Leben der Queensoll nun doch um eine sechste Staffel verlängert werden. Die Handlungsstränge seien zu komplex, um sie alle in einer fünften Staffel unterzubringen, zitierten britische Medien am Freitag Drehbuchautor Peter Morgan (57). Bisher sind drei Staffeln veröffentlicht worden. In den ersten beiden spielte Claire Foy (36) die Monarchin, gefolgt von Olivia Colman (46). Imelda Staunton (64, “Downton Abbey”) übernimmt in der fünften Staffel das Zepter. Die Serie zeigt das Leben von Königin Elizabeth II. seit ihrer Hochzeit im Jahr 1947. Die letzte Staffel soll die frühen 2000er-Jahre im Königshaus thematisieren. Details sind noch nicht bekannt. Morgan: “Die sechste Staffel wird uns der Gegenwart nicht näher bringen – sie wird es uns einfach ermöglichen, denselben Zeitraum detaillierter zu behandeln.” Im Jahr 2002 starben die Schwester der Königin, Prinzessin Margaret, und ihre Mutter. Queen Mum wurde 101 Jahre alt.

Netflix-Serie "The Crown" bekommt sechste Staffel