Jahresrückblick 2020 - Meinungsverschiedenheiten

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Es wäre aber natürlich nicht Wels, wäre nicht auch gestritten worden. Und auch da gab es so einige Punkte wo man sich in der Stadt nicht einig wäre. Wir haben die größten Aufreger zusammengefasst.

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Der 10. November 2009 war für drei Welser Politiker ein einschneidender Moment. Denn an diesem Tag zogen die drei in die Stadtregierung ein – und sind dort bis heute aktiv. Um wen es sich dabei drehen könnte? Sehen sie selbst.

10 Jahre Stadtregierung - Jubiläum für drei Welser Politiker

In Thalheim bei Wels (Bezirk Wels-Land) lief Freitagvormittag eine großangelegte Suchaktion nach einem abgängigen Pensionisten.

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Ein wesentlicher Aspekt für Berend Tusch, Vorsitzender des Fachbereichs Tourismus in der Gewerkschaft vida, ist, dass „die Gastgeberrolle dabei nicht vergessen wird. Ich spreche mich für den Einsatz von Gesichtsvisieren aus. Mit diesen ist ein Arbeitstag, wie lange er auch immer dauern wird, wesentlich besser zu bewältigen“. Wichtig wird jedoch auch sein, dass „selbstverständlich zwischen Gästen, die nicht am gleichen Tisch sitzen, genügend Abstand möglich ist. Lieber ein wenig mehr Abstand und dafür die maskenfreie Konsumation von Speisen und Getränken. Selbstverständlich sind wir beim Betreten und Verlassen sowie beim Bewegen innerhalb des Lokals für einen Mund-Nasenschutz der Gäste.”

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Gesundheitsminister Rudolf Anschober warb heute erneut für die Nutzung der “Stopp Corona App” des Roten Kreuzes. Gemeinsam mit Bundesrettungskommandant Gerry Foitik, Rotes Kreuz-Botschafterin Barbara Stöckl sowie der Unternehmerin Madeleine Alizadeh und Watchado-Gründer Ali Mahlodji wurden die Vorzüge dargelegt. Anschober betonte zu Beginn erneut die Brisanz der aktuellen Corona Lage, die Zahlen seien zwar “etwas geringer”, aber noch immer auf hohem Niveau. 2.748 Neuinfektionen habe man in den letzten 24 Stunden verzeichnet, das sei erstmals unter 3.000. Der Wert hänge aber wohl auch mit einer niedrigeren Testungszahl zusammen, so Anschober. “Luft nach oben” “Wir starten heute in die letzte Woche des harten Lockdowns”, diese Tage müsse man nutzen, “um so weit wie möglich runterzukommen”, um behutsame Öffnungen zu ermöglichen. Details dazu soll es am Mittwoch geben. Die App sei wichtig für die Eindämmung des Virus, “mein dringender Appell also: Jetzt mitmachen und einsteigen”. Man dürfe sich keine Sorgen machen, wenn man von der App länger nicht kontaktiert wird – “das ist ein gutes Zeichen”, so der Minister. Angesichts der aktuellen Nutzerzahlen erklärte Anschober, “dass wir hier noch Luft nach oben haben”. “Wir tragen Verantwortung” Foitik erklärte erneut die Vorzüge der App, auch wenn sich die Lage wieder beruhige, werde diese große Vorzüge haben. Vor allem, wenn die Menschen wieder reisen. Hier soll die App mit z.B. jener in Deutschland kompatibel sein. 1,25 Millionen Nutzer haben die App aktuell heruntergeladen. Barbara Stöckl gestand, die App lange nicht heruntergeladen haben. “Das war mir irgendwie zu kompliziert.” Doch sie haben sich informiert und die positiven Seiten erkannt. “Wir tragen Verantwortung”, so Stöckl. Die herannahende Möglichkeit einer Impfung solle “unsere Moral heben, nicht dämpfen”. Nun gelte es, andere für den Download zu motivieren. Alizadeh betonte die “Solidarität”, die es nun brauche. So müde man nun schon von der Pandemie ist, umso müder seien jene, die aktuell Menschenleben retten. Mahlodji erklärte als Jugendbotschafter, dass Junge den Älteren alles nachmachen. Wenn diese die App nicht nutzen, machen es die Jungen auch nicht. Hier brauche es Vorbilder. Bedenken über Datenschutz zu haben, um wenig später Facebook zu öffnen, wo dieser keine Rolle spiele, seien nicht nachvollziehbar. Er betonte zudem den Aspekt der Nächstenliebe. Prominente Unterstützer Das Gesundheitsministerium setzte bei der Pressekonferenz zudem auf berühmte Unterstützer der App. Neben dem Schauspieler Harald Krassnitzerwendete sich auch Fußballtrainer Franko Foda in einer Videobotschaft an die Zuhörenden. Beide unterstrichen die Vorteile und warben für die Nutzung. Auch Digital-Expertin Ingrid Brodnig betonte die Datensicherheit der App, sie habe sie “mit gutem Gewissen” installiert.

Anschober setzt auf prominente Unterstützer

Der vielerorts beliebte Brauch des Maibaumaufstellens wird aufgrund der Coronakrise heuer anders ausfallen als sonst. Das Aufstellen an einem öffentlichen Ort mit Publikum ist als Veranstaltung zu werten und somit untersagt. Wie das Innenministerium am Donnerstag auf APA-Anfrage bekräftigte, ist es auch Feuerwehren grundsätzlich nicht gestattet. Möglich ist das Aufrichten eines Baumes, das traditionell am 30. April erfolgt, im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit durch eine Firma oder Gemeindebedienstete.

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Die Weltgesundheitsorganisation hat die Studienergebnisse zu einem britischen Impfstoff gegen das Coronavirus als “gute Nachricht” begrüßt. Bei einem Medienbriefing in Genf am Montag gratulierte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan den Forschern in Oxford und den Kollegen des Pharmaunternehmens AstraZeneca, die die Ergebnisse geliefert hatten. Die Tatsache, dass das Vakzin erfolgreich getestet worden sei und keine ernsthaften Nebenwirkungen in den Probanden hervorgerufen habe, sei “ein positives Ergebnis”. “Dennoch ist es noch ein langer Weg”, sagte Ryan weiter. Nun müssten weitere Studien in größerem Umfang folgen. Experten hatten zuvor in der britischen Medizin-Zeitschrift “The Lancet” berichtet, dass der britische Impfstoff einer Studie zufolge sicher zu sein scheint und das Immunsystem ankurbelt. Das Mittel wirkt gleich zweifach: Es fördert sowohl die Bildung von spezifischen Antikörpern als auch von T-Zellen – beide sind für die Immunabwehr wichtig. Erste Ergebnisse der Phase-1/2-Studie waren schon in der vergangenen Woche bekannt geworden. Die Versuche mit 1.077 gesunden Personen wurden als vielversprechend eingestuft. Ebenfalls am Montag präsentierten chinesische Forscher in “The Lancet” Erfolge eines Impfstoffs in einem Phase-2-Versuch mit über 500 Menschen. Auch dieser sei sicher und habe eine Reaktion des Immunsystem hervorgerufen wie Antikörper oder entsprechende Abwehrzellen (T-Zellen) im Blut, schreibt das Team um Feng-Cai Zhu vom Jiangsu Provincial Center for Disease Control and Prevention in Wuhan. International gibt es ein Rennen von Wissenschaftern und Pharmaunternehmen um einen Corona-Impfstoff. Das Mittel aus Oxford zählt zu den aussichtsreichen Kandidaten. Derzeit werden laut WHO mehr als 20 Vakzine in klinischen Studien an Menschen getestet.

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