Kremsmüller Industrieanlagenbau KG in Steinhaus insolvent

Merken
Kremsmüller Industrieanlagenbau KG in Steinhaus insolvent

Steinhaus. Die Kremsmüller Industrieanlagenbau KG mit dem Firmensitz in Steinhaus (Bezirk Wels-Land) ist insolvent.

Am Montag hat die Kremsmüller Industrieanlagenbau KG mit dem Sitz in Steinhaus am Landesgericht Wels ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt.
“Ein ruinöser Einzelauftrag trägt die Hauptschuld an der Situation. Es gibt jedoch eine positive Prognose im Sanierungsplan”, so erklärt die 1961 gegründete Firma den Grund für die Insolvenz auf ihrer Homepage. Ein Auftrag, bei dem man sich offenbar verkalkuliert hat, soll das Unternehmen demzufolge in finanzielle Schieflage gebracht haben. Die Passiva des Unternehmens betragen laut eigenen Angaben rund 58 Millionen Euro, “fast ausschließlich in Form von an Auftraggeber gelegten Bankgarantien”.
594 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind betroffen.

Die Kremsmüller Beteiligungs GmbH, die Kremsmüller Industrieservice KG, sowie die Auslandstöchter sind von der Insolvenz nicht betroffen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Ein Autolenker ist Freitagabend in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) auf der Brücke über den Hundshamer Bach zuerst gegen einen Randstein geprallt und anschließend in die Leitschiene gekracht.

Auto kracht bei einer Brücke in Marchtrenk frontal gegen Leitschiene

Die katholischen Kirchen in Österreich bleiben trotz der steigenden Covid-Infektionszahlen geöffnet. Das bekräftigte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Franz Lackner, am Freitag in einer Pressekonferenz. Die selbst auferlegten Vorsichtsmaßnahmen seien schon jetzt strenger als die politischen Vorgaben, sagte er. Ein Impfstoff müsse in der ersten Phase Personengruppen vorbehalten sein, die diesen besonders benötigten. Bei öffentlichen katholischen Gottesdiensten sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen muss derzeit ein Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Darüber hinaus hat sich die Kirche verpflichtet, alle Taufen, Erstkommunionen, Firmungen und Trauungen zu verschieben. Daran soll sich laut Lackner derzeit auch nichts ändern. “Die Religionsausübung ist für gläubige Menschen ein zutiefst existenzieller Vollzug”, betonen die Bischöfe in einer Erklärung nach ihrer – erstmals via Videokonferenz abgehaltenen – Vollversammlung im Hinblick auf die Religionsfreiheit. “Eingriffe in dieses Grundrecht wie beispielsweise ein Aussetzen von öffentlichen Gottesdiensten sind so schwerwiegend, dass sie sehr gut begründet sein müssen, um nicht verfassungswidrig zu sein”, warnen sie außerdem. Impfstoff lässt hoffen Hoffnung gibt auch den Bischöfen die jüngste Nachricht über einen aussichtsreichen Impfstoff. Dieser müsse aber weltweit auch zu “vertretbaren Preisen” zur Verfügung gestellt werden. Personen, die wegen ihrer beruflichen Funktion sehr häufig mit infizierten Menschen in Kontakt kommen oder besonders schützbedürftig sind, sollten bei der Verteilung der anfänglich knappen Dosen zudem bevorzugt werden. Sehr große finanzielle Einbußen beklagt die Kirche nach wie vor bei der Kollekte aufgrund der wegen der Pandemie wenigen Kirchenbesucher. Einschnitte gebe es auch bei der Caritas, deren Sammlung in diesem Jahr nicht stattfinden konnte, berichtete Lackner. Einen Anstieg bei den Kirchenaustritten habe man hingegen nicht verzeichnen können, diese bewegten sich wie jedes Jahr um die ein Prozent der Gläubigen. Reduktion der CO2-Emissionen in Diözesen Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Herbstvollversammlung der Bischöfe war die jüngste päpstliche Sozialenzyklika “Fratelli tutti”, die auch ein entschiedenes Vorgehen gegen die Klimakrise beinhaltet. Für die österreichische Kirche bedeute dies, die Bemühungen zur Reduktion der CO2-Emissionen in den Diözesen konsequent umzusetzen, betonen die Bischöfe in ihrer Erklärung dazu. Die Situation in Berg-Karabach im Südkaukasus betrachtet die Bischofskonferenz “mit großer Sorge”. In einer eigenen Erklärung drückten sie ihren Hoffnung auf Frieden in diesem Gebiet aus.

Katholische Kirchen bleiben weiterhin offen

In der Schweiz sind mittlerweile mindestens 1.000 Menschen an der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Dies hat die Zählung am Karfreitag ergeben, die sich auf offizielle Angaben der Kantone stützt. Das Bundesamt für Gesundheit gab die Zahl der Todesopfer am Freitagmittag mit 805 an.

Rund 1.000 Covid-19-Tote in der Schweiz

Trauer um einen großen Bariton: Sein Gesangsstudium hatte Rudolf Holtenauzunächst in Linz begonnen, bevor er 1952 nach Wien wechselte, wo er das Rüstzeug für seine Profession perfektionierte. Auf die ersten Einsätze als Konzertsänger ab Ende der 1950er-Jahre folgten die Bühnenengagements. Holtenau war zunächst in Klagenfurt zu erleben, bevor Engagements in zahlreichen deutschen Städten wie Regensburg, Bielefeld oder Essen und Ende der 1970er-Jahre auch in Graz folgten. Ein Schwerpunkt lag auf dem deutschen Repertoire und hier vornehmlich auf Richard Wagners Oeuvre. An der Wiener Staatsoper war Rudolf Holtenau unter anderem im “Fliegenden Holländer” zu erleben, den er erstmals 1974 im Haus am Ring sang. In Folge war Holtenau hier auch für weitere Partien wie den Hans Sachs in den “Meistersingern von Nürnberg”, den Amfortas im “Parsifal” oder den Kurwenal in “Tristan und Isolde”, aber auch den Jochanaan in Strauss’ “Salome” verpflichtet. Die Karriere führte Holtenau darüber hinaus in beinahe jeden der großen Musiktempel – vom La Monnaie in Brüssel über das Teatro Liceu in Barcelona, vom La Fenice in Venedig bis zur Deutschen Oper Berlin. Nach dem Ende der eigenen aktiven Bühnentätigkeit gab Holtenau, der Vater des ORF-Moderators Arwid Holtenau, sein Wissen schließlich als Gesangslehrer an die junge Generation weiter.

Rudolf Holtenau Die Opernstimme ist im Alter von 88 Jahren in Wien verstummt

Wir sind medizinisch gut versorgt 👩‍⚕️ Insgesamt gibt es in #Wels 5️⃣0️⃣ praktizierende Allgemeinmediziner und 2️⃣1️⃣7️⃣ Fachärzte in den unterschiedlichen Gesundheitsbereichen. Außerdem sind 5️⃣6️⃣8️⃣ Ärzte im Klinikum Wels 🏥beschäftigt und 3️⃣ in der Pflegeanstalt der Justizanstalt Wels 🏦 tätig. Während die Facharztstellen zu 100% besetzt sind, sind in diesem Jahr 2 Allgemeinmediziner im Stadtteil Vogelweide zu besetzen❗️ Alle weiteren Infos zu diesem Thema findet ihr außerdem hier ▶️ https://www.wels.gv.at/news/detail/wels-sucht-wieder-kassen-allgemeinmediziner/ #stadtwels

Medizinische Versorgung in Wels

Viele junge SportlerInnen stehen nach dem 8. Schuljahr vor der Entscheidung, entweder dem Leistungssport oder der Berufs- und Schulausbildung den Vorrang zu geben. Damit sich beides vereinbaren lässt, gibt es nun eine Kooperation des BRG Wallererstraße, der HAK 1 Wels sowie der HTL Wels mit bedeutenden Welser Sportvereinen, die vom Magistrat Wels unterstützt wird. Ziel ist es, Welser NachwuchssportlerInnen eine solide allgemeinbildende, kaufmännische oder technische Berufsausbildung UND eine optimale sportliche Entwicklung in ihrer Heimatstadt Wels zu ermöglichen. Viele Welser Vereinstrainer sind bereits in das Projekt eingebunden und freuen sich, dass ihre Athleten durch Freistellungen für zusätzliche Morgentrainings und für Wettkämpfe individuell gefördert werden. Besonderen Dank sagten Sportstadtrat Vizebürgermeister Gerhard Kroiß und die Direktoren und Direktorin der beteiligten Schulen dem Initiator des Projekts, dem engagierten Sportkoordinator des BRG Wallererstraße, Manuel Brummer. Interessierte junge SportlerInnen können sich gerne bei ihren Trainern oder in der gewählten Schule näher informieren – an der HTL Wels bei Abteilungsvorstand Stefan Svoboda! Ziehen an einem sportlichen Strang (v.li.): Vizebürgermeister Gerhard Kroiß, Dir. Alois Hochreiner (HAK 1 Wels), Dir. Karin Schachner (BRG Wallerstraße), Dir. Bertram Geigl (HTL Wels) und Sportkoordinator Manuel Brummer (BRG Wels)

Leistungssport und Schule gehen zusammen