Verletztes Reh erlöst: Polizei- und Cobraeinsatz nach Schuss eines Jägers in Steinerkirchen an der Traun

Merken
Verletztes Reh erlöst: Polizei- und Cobraeinsatz nach Schuss eines Jägers in Steinerkirchen an der Traun

Steinerkirchen an der Traun. Ein Schuss aus einem Jagdgewehr hat am späten Dienstagabend kurzzeitig einen Großeinsatz der Polizei in Steinerkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land) ausgelöst.

Der Jäger war offenbar über ein verletztes Reh in der Ortschaft Atzing in Kenntnis gesetzt worden, welches er aufgrund der Schwere der Verletzung erlösen musste. Ein Anwohner alarmierte aufgrund der Schussabgabe die Polizei. Die Einsatzkräfte rückten daraufhin in voller Schutzausrüstung mit mehreren Polizeistreifen an, auch die Spezialeinheit Cobra war bereits alarmiert und am Weg zum Einsatzort. Bevor das Einsatzkommando einschreiten musste, konnte der Sachverhalt dann aber offenbar doch noch aufgelöst werden.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Eine Hiobsbotschaft ist am Freitagabend aus dem Lager der Judoka gekommen: Ex-Europameisterin Sabrina Filzmoser erlitt beim Länderkampf am Vortag gegen Deutschland im rechten Knie einen Riss des vorderen Kreuzbands sowie des Innenmeniskus. Die 40-jährige blieb gefasst: “Meine Ziele bleiben gleich: Ich will zur EM im November nach Prag und nächstes Jahr mit Olympia in Tokio meine Karriere beenden!” Filzmoser hatte sich am Donnerstag beim TV-Länderkampf auf dem Wiener Küniglberg gegen die Weltranglisten-Neunte Theresa Stoll das rechte Knie ausgedreht. “Ich habe ihren Angriff erwartet, wollte reagieren. Aber das Knie hat plötzlich nachgegeben.” Für die Oberösterreicherin ist eine Knieverletzung in ihrer über 20-jährigen Laufbahn ein Novum. “Ich hatte noch keine einzige Knie-OP. Deshalb fange ich auch jetzt nicht damit an. Ich werde – nach Rücksprache mit mehreren Spezialisten – nicht operieren gehen. Heute lege ich Topfen auf, morgen setze ich mich aufs Fahrrad”, stellte die Polizeisportlerin klar. Nachsatz: “Das ist sicher nicht mein Karriere-Ende. Erstens: Ich glaube noch an meinen Start bei der EM in Prag im November. Zweitens: Ich bin sicher, dass ich nächstes Jahr zum vierten Mal bei Olympia dabei bin und erst dann meine Karriere beende!”

Judo-Ex-Europameisterin Filzmoser erlitt Kreuzbandriss

In Europa beginnen klinische Tests von vier experimentellen Methoden zur Behandlung von Covid-19. Bei den Tests an rund 3.200 Versuchspersonen kämen die Mittel Remdesivir, Lopinavir sowie Ritonavir mit oder ohne der Wirkstoffe Interferon Beta und Hydroxychloroquin zum Einsatz, teilte die französische staatliche Forschungseinrichtung Inserm am Sonntag mit.

Klinische Tests von vier Mitteln gegen Coronavirus beginnen

IOC-Präsident Thomas Bach wehrt sich gegen Vorwürfe eines zu zögerlichen Handelns bei der Verlegung der Olympischen Spiele ins Jahr 2021. Er könne die Emotionen gut nachvollziehen. “Als Verantwortungsträger darf man in solchen emotionalen Situationen aber nicht aus dem Bauchgefühl heraus entscheiden“, sagte Bach der deutschen Zeitung “Welt am Sonntag”. Die Spiele sollen nun vom 23. Juli bis 8. August 2021 stattfinden. Die Kosten der Verschiebung seien “im Moment noch nicht absehbar”, sagte Bach. “Für uns, das IOC, werden sich Zusatzkosten von mehreren Hundert Millionen Dollar ergeben, das lässt sich jetzt schon sagen.”

Bach weist Vorwürfe zurück: "Nicht aus Bauchgefühl"

In Krisenzeiten stehen Pflegemitarbeiter zusammen: Oberösterreich ermöglicht den trägerübergreifenden Einsatz von Pflegemitarbeitern – dort wo sie gerade am dringendsten gebraucht werden! Bei Interesse an einem Einsatz in den Einrichtungen der Stadt Wels, bitte gerne melden: 📞 07242 417 3000 oder 📧 senb@wels.gv.at ! Beitrag darf gerne geteilt werden

Pflege in Wels

Das Team unter Führung der Schulleitung soll laut dem nun aktualisierten “Covid-19 Hygiene- und Präventionshandbuch” alle “erforderlichen organisatorischen und pädagogischen Vorkehrungen” treffen, damit der Unterricht in allen Ampelphasen fortgeführt werden kann. Das Ampelsystem der Corona-Kommission soll mit September vorgeben, ab welchem Infektionsgeschehen an Schulen Maßnahmen wie eine Maskenpflicht abseits des Sitzplatzes oder Einschränkungen im Musik- und Turnunterricht gelten werden. Doch selbst bei “grüner” Corona-Ampel müssen diverse Hygiene- und Präventionsmaßnahmen eingehalten werden. Für deren Umsetzung muss jede Schule ein Krisenteam einsetzen. Das Team unter Führung der Schulleitung soll laut dem nun aktualisierten “Covid-19 Hygiene- und Präventionshandbuch” alle “erforderlichen organisatorischen und pädagogischen Vorkehrungen” treffen, damit der Unterricht in allen Ampelphasen fortgeführt werden kann. “Das oberste Ziel ist und bleibt, möglichst umfassend Normalität und ein Höchstmaß an gewohnter Struktur im schulischen Betrieb zu gewährleisten – auch bei einem Wechsel der Ampelfarben”, heißt es in dem samt Check- und Kontaktlisten 16-seitigen Papier. Außerdem ist darin auch die Vorgehensweise bei Corona-Verdachtsfällen festgelegt. Über allem soll ein “umsichtiges Agieren vor Ort” stehen, das an die sehr unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort und Altersgruppen der Schülern anzupassen ist. Aufklärung Das Krisenteam hat konkret dafür zu sorgen, dass alle Schüler, Lehrer und anderes Personal über die Hygiene- und Präventionsmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen der Schule informiert sind, Lehrer und Verwaltungspersonal müssen auch präventiv über das Ampelsystem und die entsprechenden Vorkehrungen informiert sein. Für Fragen von Lehrern, Schülern und Eltern sind klare Ansprechpartner zu definieren. “Steuerung der Schülerströme” Das Krisenteam muss u.a. die Infrastruktur vorbereiten und – wie schon aus der Zeit nach der Wiederöffnung der Schulen vor dem Sommer bekannt – für eine Steuerung der Schülerströme im Schulhaus sorgen (Pausenkonzept, Markierungen bei den Eingängen, eventuell Sektoreneinteilung im Schulhof). Es muss ausreichend Hygienemittel (Desinfektionsmittel, Flüssigseife etc.) sowie Ersatzmasken für Lehrer organisieren und zur Nachverfolgung im Falle einer Covid-19-Infektion über eine aktuelle Anwesenheits-Dokumentation und Kontakte aller Schüler, Lehrer und anderen Personen im Schulhaus verfügen. Geringe Durchmischung Das Krisenteam muss außerdem dafür sorgen, dass Schüler verschiedener Klassen so wenig wie möglich durchmischt werden sowie bei der Personalplanung Lehrer aus der Risikogruppe und bei der Lehrfächerverteilung eine mögliche Umstellung auf zeitweise Fernlehre (vor allem bei den Über-14-Jährigen) mitbedenken. Es muss auch ein Konzept für einen Notbetrieb samt Einrichtung von Lernstationen für Schüler erstellen, die bei einer Umstellung auf Fernunterricht Betreuung und/oder Unterstützung beim Lernen benötigen. Am Standort muss eine einheitliche digitale Lern- und Kommunikationsplattform festgelegt werden, mit der die Schüler bereits im Voraus vertraut gemacht werden. Außerdem müssen die Lehrer jedes Standorts sich punkto Gesamtbelastung der Schüler bei einer Umstellung auf Fernlehre abstimmen. Umgang mit Verdachtsfällen Das Krisenteam muss sich außerdem auf den Umgang mit Corona-Verdachtsfällen vorbereiten: Ist der betreffende Schüler oder Mitarbeiter gerade an der Schule, muss er sofort in einen eigenen Raum gebracht und die zuständige Gesundheitsbehörde informiert werden, bei Minderjährigen müssen auch die Eltern angerufen werden. Alle weiteren Entscheidungen – Abklärung vor Ort oder Abholen durch die Eltern, Umgang mit den engsten Kontaktpersonen – liegen bei der Gesundheitsbehörde. Bis zu deren Entscheidung bzw. zur definitiven Abklärung des Verdachtsfalls setzen die übrigen Schüler den Unterricht fort – “nach einem kräftigen Durchlüften der Klasse und Handdesinfektion aller Schülerinnen und Schüler”. Wird ein Verdachtsfall bekannt und der Betroffene ist nicht in der Schule, muss er der Schule fernbleiben und die Gesundheitsberatung unter 1450 kontaktieren. Bei einem bestätigten Fall entscheidet auch hier die Gesundheitsbehörde über das weitere Vorgehen.

Jede Schule bekommt ihr Corona-Krisenteam

Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs trotz Coronakrise spaltet die Österreicher. Nur 53 Prozent der Eltern mit Kindern bis 14 Jahre begrüßen die gestaffelte Öffnung der Schulen im Mai. Laut der von Unique research für das “profil” durchgeführten Umfrage hätten es immerhin 41 Prozent der Eltern vorgezogen, wenn die Schulen erst wieder im September aufgesperrt hätten. Ein nahezu gleiches Bild zeigt sich in der Gesamtbevölkerung. 51 Prozent der Österreicher befürworten die Öffnung der Schulen im Mai, 37 Prozent hätten den Herbst bevorzugt.

Nur Hälfte der Eltern für Öffnung der Schulen